Gold und Silber blenden Anleger

21. April 2011, 10:24
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Die Rekordjagd bei den Edel­metallen geht ungebremst weiter, Silber erreicht ein 31-Jahres-Hoch

London - Während der Goldpreis am Donnerstag ein neues Allzeithoch erreichte, stieg der Silberpreis auf den höchsten Stand seit 31 Jahren. Im Vormittagshandel wurden an der Londoner Rohstoffbörse für eine Feinunze (rund 31 Gramm) Gold bis zu 1.508,50 Dollar (1.039,30 Euro) gezahlt. Damit wurde der Rekord vom Mittwoch (rund 1505 Dollar) übertroffen.

Eine Feinunze Silber kostete am Donnerstagvormittag in der Spitze 46,05 Dollar. Damit rückt das Rekordhoch auf dem Jahr 1980 bei knapp 50 Dollar immer mehr in Reichweite.

Experten begründen die Rekordjagd bei Gold und Silber vor allem mit der hohen Unsicherheit unter den Anlegern: Hauptgründe sind die weltweit erhöhte Inflation, die hohe Staatsverschuldung in vielen Industriestaaten und die politischen Unruhen in der arabischen Welt. Getrieben werden die Edelmetallpreise zudem von dem immer schwächeren Dollar. Da Edelmetalle in der US-Währung gehandelt werden, stützt ein schwacher Dollar die Gold- und Silbernachfrage aus vielen Ländern. (APA)

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    Der Silberpreis befindet sich auf den höchsten Stand seit 31 Jahren.

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