"Alles Unsinn": Formel 1 steht laut Ecclestone nicht zum Verkauf

21. April 2011, 08:46
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Geschäftsführer wies Berichte über mögliche Übernahme durch Medienmogul Murdoch zurück - "Formel 1 nicht zu verkaufen"

Die Formel 1 steht laut Angaben ihres mächtigen Geschäftsführers Bernie Ecclestone nicht zum Verkauf. Das betonte der 80-jährige Brite am Mittwoch gegenüber der Zeitung "Daily Telegraph". Ecclestone reagierte damit auf Berichte, wonach Medienmogul Rupert Murdoch mit seinem Unternehmen News Corp Interesse an einer Übernahme der Königsklasse des Motorsports habe.

Gemeinsam mit dem mexikanischen Telekom-Multimilliardär Carlos Slim, dem derzeit reichsten Mann der Welt, wolle der gebürtige Australier die Kontrolle über die Formel 1 übernehmen. Das berichtete der zum Murdoch-Konzern gehörende Nachrichtensender Sky News.

"Das ist alles Unsinn. Die Formel 1 ist nicht zu verkaufen", betonte Ecclestone im "Daily Telegraph". "Und überhaupt, wir würden niemals an eine Mediengruppe verkaufen, weil es uns bei den Verhandlungen mit Rundfunkstationen einschränken würde."

Der TV-Markt sei laut Ecclestone entscheidend für die Formel 1. Derzeit befindet sich die Königsklasse des Motorsports im Besitz der Investmentgruppe CVC Capital Partners. 2006 hatte Ecclestone seine Formel-1-Holdinggesellschaft an den Finanzinvestor verkauft, blieb aber in geschäftsverantwortlicher Position. (APA)

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