Bohrinselkatastrophe

BP klagt Transocean auf Milliarden-Schadenersatz

21. April 2011, 06:23

New York - Der britische Ölkonzern BP hat ein Jahr nach der Katastrophe im Golf von Mexiko den Schweizer Ölplattform-Betreiber Transocean auf Schadenersatz in Höhe von mindestens 40 Milliarden Dollar (27,6 Mrd. Euro) verklagt. In der am Mittwoch in New Orleans eingereichten Klageschrift wirft BP Transocean Fahrlässigkeit vor. Diese habe dazu geführt, dass die Bohrinsel nicht seetauglich gewesen sei. BP verklagt zudem Cameron International. Die Briten begründen dies damit, dass ein Cameron-Abdichtkopf für Bohrungen die Katastrophe nicht verhindert habe.

Im April 2010 war die Bohrplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko nach einer Explosion gesunken. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben. 87 Tage lang floss ungehindert Öl ins Meer. Insgesamt sollen es rund fünf Millionen Barrel gewesen sein. (APA)

Bumo1
00
22.4.2011, 14:02
Warum haben die so lange gewartet?

Nachdem meines Wissens nach 100% der Leistungen von 3. Zugekauft wurden so sind auch diese 3. voll Haftbar (so sie nicht illiquide sind und in Konkurs gehen). NAtürlich ist BP erste Anlaufstelle für Klagen da die ja "Generalunternehmer " waren ... aber danach müssen die Forderungen an die Verursacher weitergereicht werden ...

Das BP vielleicht ein unangenehmer Auftraggeber war ist eine andere Sachen, aber rechtlich irrelevant.

Ich kenne einige Fälle wo der Eigentümer einer Firma den Geschäftsführer zu "nicht legalen" Handlungen gedrängt hat. Einsitzen ist dann immer der GF alleine gegangen, da er die volle Verantwortung trägt und "unsittliche" Anforderungen des Eigentümers nicht befolgen darf.

utt=c²uxx+f
00
21.4.2011, 18:19

Was?

BP läuft noch frei herum?

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