Drei Zivilisten bei NATO-Luftangriff getötet

20. April 2011, 21:15
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Zwölf iranische Ingenieure nach Entführung freigelassen

 

Asadabad/Teheran - Bei einem NATO-Luftangriff im Nordosten Afghanistans sind nach Angaben der örtlichen Behörden neben 14 Aufständischen auch drei Zivilisten getötet worden. Der Gouverneur des Bezirks Dangam, Hamish Gulab, sagte am Mittwoch, bei dem Raketenangriff auf eine Versammlung von Aufständischen seien am späten Dienstagabend zwei Frauen und ein Kind ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Provinz Kunar, Faslullah Wahidi, sagte, unter den Getöteten Aufständischen seien auch Araber und Pakistaner gewesen. Die NATO-geführte ISAF-Truppe bestätigte lediglich, dass es einen Einsatz im Dangam-Bezirk gab.

Unterdessen teilte das iranische Außenministerium mit, zwölf iranische Ingenieure, die am Montag auf einer Straßenbaustelle in der westafghanischen Provinz Farah von den Taliban entführt worden waren, seien wieder freigelassen worden. "Zum Glück sind die iranischen Bürger infolge der Bemühungen des Außenministeriums und unserer Botschaft freigelassen und an einen sicheren Ort gebracht worden", sagte der Sprecher des Ministeriums in Teheran. Die zwölf Männer waren gemeinsam mit fünf afghanischen Kollegen von einer Baustelle in dem Bezirk Pol-i-Koi nahe der iranischen Grenze verschleppt worden. (APA)

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