Microsoft Office mit weniger Schwachstellen als OpenOffice

20. April 2011, 16:29
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CERT sieht drastischen Rückgang an Sicherheitslücken in Microsoft-Software

Einer Studie zweier Forschers des CERT der Carnegie Mellon University nach, ist die Zahl der Sicherheitslücken in Microsofts Bürosoftware in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen. Während etwa Office 2003 noch 127 ausnutzbare Schwachstellen aufweise, sind es bei Office 2010 nur noch 7. Damit liege Microsoft mittlerweile auch unterhalb der Anzahl der potenziell gefährlichen Lücken in OpenOffice, das in der Version des Jahres 2010 noch 20 Lücken aufwies.

Keine Aussage über tatsächliche Bedrohung

Das Ergebnis der Studie könne ganz allgemein als Erfolg für Microsofts Bemühungen gesehen werden. Allerdings ließe der Vergleich keine Aussage über das tatsächliche Bedrohungspotenzial für Anwender zu, kommentiert heise-online die Forschung. Dies sei zum einen damit zu begründen, dass die Studie auf automatischen Auswertungen beruht und zum anderen damit, dass Microsofts weit verbreitete Software wohl auch bei theoretisch weniger Schwachstellen nach wie vor im Fokus von Angreifern stünde. (zw) 

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    Microsoft Office jährlich mit weniger Schwachstellen

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