Wohl kein Hickersberger-Comeback bei Rapid

20. April 2011, 15:30
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Bislang keine Verhandlungen zwischen Ex-Teamchef und Hütteldorfern - Al Wahda-Coach: "Denke nicht über Rückkehr nach"

Jeddah/Saudi Arabien - Josef Hickersberger hat am Mittwoch versichert, dass er mit der aktuell auf Trainer- und Sportdirektor-Suche befindlichen Rapid nicht in Verbindung stehe. "Es gibt keinen Kontakt und keine Verhandlung", sagte der frühere Fußball-Teamchef Österreichs, der sich derzeit in Jeddah aufhält, in einem Telefonat. Er denke über eine eventuelle Rückkehr nach Hütteldorf daher auch nicht nach.

Außerdem plagen den 62-Jährigen, der die Grünweißen 2005 zum Meistertitel geführt hatte, derzeit ganz andere Sorgen. Als Coach des SSC Al Wahda gastiert er mit seiner Mannschaft in Saudi Arabien, wo in dieser Woche das Auswärtsspiel gegen Al Ittihad in der asiatischen Champions League (Gruppe C) ansteht. "Wegen vieler Verletzungen sowie Sperren habe ich für die Innenabwehr keinen Spieler mehr. Daher müssen Außenverteidiger zentral spielen, was im Training nicht geklappt hat", berichtete Hickersberger.

Torjäger Fernando Baiano steht wegen einer Schleimbeutelentzündung überhaupt bis Saisonende nicht mehr zur Verfügung. In der Champions League geht es für den Meister aus den Vereinigten Arabischen Emiraten um den zweiten Platz hinter dem nach drei Spielen noch ohne Punktverlust dastehenden SC Al Ittihad und den Aufstieg. Bunyodkor Taschkent (Usbekistan), Persepolis Teheran (Iran) und Al Wahda liegen momentan mit je zwei Zählern gleichauf.

Die Zukunft von Hickersberger in den Emiraten steht derzeit in den Fußball-Sternen, nachdem der Titelverteidiger in der nationalen Liga nach 16 Runden als Tabellenachter nur sechs Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt ist. "Wir müssen aufpassen, dort nicht in Gefahr zu geraten", mahnte der Niederösterreicher, mit dem vor 14 Tagen Verhandlungen über seine Vertragsverlängerung begonnen wurden. "Es hat sich zuletzt nichts mehr getan, aber die Verantwortlichen von Al Wahda haben mir versichert, dass sich an ihrem Wunsch, dass ich hierzubleiben soll, nichts geändert hat", erzählte Hickersberger. 

Unsicher ist hingegen die Zukunft von Peter Schöttel. Obwohl der Wiener Neustadt- Trainer noch bis Jahresende einen gültigen Vertrag hat, kokettiert der Ex-Internationale mit einer Rückkehr zu seinem langjährigen Club Rapid.

Von einem bereits so gut wie finalisierten Einigung mit Rapid wollte Schöttel unlängst nichts wissen. "Ich habe ein Gespräch gehabt, mehr ist bis jetzt nicht passiert", gab der 44-Jährige zu Protokoll. "Ich würde gar nicht sagen, dass ich der Favorit bin. So weit sind wir in den Gesprächen noch gar nicht vorgedrungen." Eine baldige Entscheidung sei aber absehbar, weil beide Vereine im Hinblick auf die kommende Saison Gewissheit bräuchten: "Ich glaube, dass es in den nächsten Tagen eine Entscheidung geben sollte." (APA/red)

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    Hickersberger: "Es gibt keinen Kontakt und keine Verhandlung."

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