RH mit Immobilien­geschäften großteils zufrieden

20. April 2011, 13:45
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Geschäftsführer verdienten um sieben Prozent weniger als der Bundeskanzler - Kritik an Vergabe von Rechtsberatungsaufträge

Wien - Der Rechnungshof (RH) lobt in seinem jüngsten Bericht die ÖBB-Immobiliengesellschaft, diese habe die Empfehlungen des RH "bei der Vergabe von Gutachterleistungen eine transparente und nachvollziehbare Vorgangsweise sicherzustellen", großteils befolgt. Eingeschränkt in Ordnung befunden wurde die überarbeitete Honorierung der Geschäftsführung. Die im Jahr 2009 ausbezahlten Durchschnittsbezüge der beiden Geschäftsführer lagen demnach um sieben Prozent unter dem Jahresbruttobezug des Bundeskanzlers. Im Vergleich mit den durchschnittlichen Gehältern in öffentlichen Unternehmen der Immobilienverwertung, wie die damalige Post & Telekom, lagen sie damit im Spitzenfeld.

Allerdings wurde auch klare Kritik geübt. "Bei der Vergabe von Rechtsberatungsleistungen setzte die ÖBB-Immobilienmanagement Gesellschaft die Empfehlungen nur teilweise um. Sie zahlte für Rechtsberatungsleistungen in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt rund 305.000 Euro. Von diesen entfielen rund 129.000 Euro bzw. 42 Prozent auf eine einzelne Kanzlei", so die Bundesprüfer. (APA)

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