Leitbörsen Fernost schließen einheitlich klar mit Gewinnen

20. April 2011, 12:46
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US-Konjunkturdaten und Intel-Quartalszahlen beflügelten

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 165,79 Zähler oder 1,76 Prozent auf 9.606,82 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 375,48 Zähler (plus 1,60 Prozent) auf 23.896,10 Einheiten.

Zulegen konnten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.165,80 Zählern und einem Plus von 40,43 Punkten oder 1,29 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 65,9 Zähler oder 1,35 Prozent auf 4.940,2 Einheiten. Der Shanghai Composite legte um 0,27 Prozent oder 7,997 Zähler auf 3.007,037 Punkte zu.

Am Vortag veröffentlichte Zahlen zu den Baubeginnen in den USA beflügelten die Märkte in Fernost, hieß es von Experten. Diese waren im März stärker als erwartet gestiegen, was von den Anlegern als Zeichen für eine Erholung der Wirtschaft gedeutet wurde, hieß es weiter. Zudem stärkten die Quartalszahlen des weltgrößten Chiphersteller Intel vor allem den Technologiesektor. Die Aktie Japans größten Chipherstellers Tokyo Electron gewann 4,07 Prozent auf 4.475 Yen. Taiwan Semiconductor Manufacturing profitierten ebenfalls. Die Titel zogen um 2,50 Prozent auf 69,8 Taiwan Dollar an.

Unter den Einzelwerten, gerieten Toshiba in den Blickpunkt. Die Aktie stieg 3,74 Prozent auf 416 Yen. Einem Zeitungsbericht zufolge, soll der Konzern für Apples Smartphones LCD-Bildschirme entwickeln. Toyota gewannen 1,44 Prozent auf 3.170 Yen. Der japanische Autohersteller muss nun wegen der anhaltenden Lieferengpässe nach dem Erdbeben in Japan auch die Produktion in China herunterfahren.

Analystenstimmen sorgten an der Börse in Sydney für Aufmerksamkeit. Merrill Lynch hat die Aktien des Bergbauunternehmens BHP Billiton auf "Neutral" abgestuft. Die verheerenden Überschwemmungen in Australien haben zu kräftigen Produktionsausfällen geführt. Die Papiere notierten allerdings mit einem Kursplus von 1,20 Prozent bei 47,23 australischen Dollar.

Rio Tinto gingen bei 83,12 australischen Dollar aus dem Handel. Das entspricht einem Plus von 1,24 Prozent. Der australisch-britische Bergbaukonzern gewinnt immer mehr Kontrolle über den australischen Konkurrenten Riversdale. Eigenen Angaben zufolge hält Rio Tinto nun 72 Prozent an Riversdale.

An der südkoreanischen Börse machten Samsung Electronics einen Kurssprung von 4,69 Prozent auf 916.000 koreanische Won. Seagate Technology hatte sich bereiterklärt die verlustbringende Festplatten-Sparte (Hard-Disk-Drive) zu übernehmen. Der Technologiekonzern Samsung Electronics hatte zuvor angedeutet mit der erhöhten Liquidität in neue Wachstumsfelder zu investieren. (APA)

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