Lizenzen: Die Hoffnung stirbt zuletzt

19. Mai 2003, 16:41
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Weder der LASK noch DSV Leoben wollen sich mit der Regionalliga anfreunden

Linz/Leoben - Die Fußball-Erstligisten LASK Linz und DSV Leoben hoffen, dass ihnen der Absturz aus der zweithöchsten österreichischen Spielklasse erspart bleibt. "Wir sind fest davon überzeugt, noch die Lizenz für die kommende Saison zu bekommen", erklärte LASK-Aufsichtsratsvorsitzender Georg Starhemberg am Montag. Auch DSV Leoben glaubt weiterhin an die Lizenzerteilung durch das Ständig Neutrale Schiedsgericht der Fußball-Bundesliga, nachdem es in den ersten beiden Anläufen nicht geklappt hat.

"Missverständnis"

"Wir wollen uns nicht einmal mit dem Gedanken Regionalliga beschäftigen. Das es Linz im Profifußball nicht mehr gibt, das kann nicht sein", betonte LASK-Sportchef Norbert Barisits. Ähnliches war am Montag auch aus Leoben zu hören. Helmut Fetz, der Jurist des Vereins, sprach nach einer Krisensitzung des Vorstands mit Wirtschaftsprüfern und Vertretern der Stadtgemeinde in Zusammenhang mit der Verweigerung der Spielgenehmigung von einem "gröberen Missverständnis".

Für den Fall der Fälle

Sollte das Ständige Neutrale Schiedsgericht die Entscheidung des Protestkomitees bestätigen, müssen Leoben und der LASK in den jeweiligen Landesverband absteigen. Der Wiener Sportclub würde in der Red Zac Erste Liga bleiben, der Meister der Regionalliga Mitte(Blau-Weiß Linz) ohne Relegationsspiele aufsteigen. Den zweiten Aufsteiger ermitteln die Regionalliga-Meister West (voraussichtlich Wattens/Wacker) und Ost (Schwechat).(APA)

  • Der Vorhang fällt in Linz.

    Der Vorhang fällt in Linz.

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