Meningokokken

Durch Schutzimpfung vermeidbare Gefahr

19. April 2011, 18:11
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    foto: apa/kay nietfeld

    Eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C wird für  Kinder im zweiten Lebensjahr empfohlen.

80 Erkrankungen und zehn Todesfälle im Jahr 2010 - Infektion durch Impfung zu einem Gutteil zu verhindern

Salzburg/Wien - Durch Schutzimpfung vermeidbare Gefahr: Obwohl eine Immunisierung gegen vier der fünf wichtigsten Bakterienstämme bei den Meningokokken zur Verfügung steht, erkrankten im Jahr 2010 in Österreich exakt 80 Menschen schwer. Zehn Patienten - darunter auch sechs Kleinkinder - starben. Dies ist laut der Vorsorgeorganisation Grünes Kreuz die Bilanz der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) für das Jahr 2010.

An sich gingen die Infektionen im Vergleich zu 2009 erfreulicherweise zurück. Im Verhältnis dazu stiegen allerdings die Todesfälle an, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. "Meningokokken-Infektionen sind eine bakterielle Erkrankung, an der zuvor völlig Gesunde plötzlich an Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung erkranken und innerhalb weniger Stunden unerwartet sterben können", erklärte Sigrid Heuberger von der Nationalen Referenzzentrale für Meningokokken der AGES, die alle Fälle registriert und analysiert.

Meist Kleinkinder und Jugendliche betroffen

Durchschnittlich infizieren sich in Österreich jede Woche ein bis zwei Menschen mit den potenziell lebensgefährlichen Bakterien. Tragischerweise trifft es fast immer Kleinkinder und Jugendliche. So seien laut dem Gesundheitsministerium vier von fünf im vergangenen Jahr erkrankten Personen unter 25 Jahre alt gewesen. Die Expertin: "Die meisten Infektionen findet man bei unter einjährigen Kindern, gefolgt von Ein- bis Vierjährigen und Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren."

Vergangenes Jahr wurden in Österreich 80 Erkrankungs- und davon zehn Todesfälle registriert. Heuberger: "Das sind erfreulicherweise um 14 Prozent weniger Erkrankungen als 2009. Die Sterblichkeit war im Vergleich zum Vorjahr allerdings leicht erhöht - und langfristig betrachtet ist sie sogar deutlich gestiegen." Die Sterblichkeit hängt auch vom krankheitsverursachenden Bakterienstamm ab. Die Expertin: "Grundsätzlich verlaufen Infektionen durch Meningokokken C-Bakterien aggressiver. Die Sterblichkeit lag letztes Jahr mit 16 Prozent deutlich über jener der häufigeren Meningokokken-B-Erkrankung (neun Prozent)."

Aggressiver Stamm der Serogruppe C

Für Menschen sind die Serogruppen A, B, C, W und Y gefährlich. In Österreich sind fast ausschließlich Bakterien vom Typ B und C für die Erkrankungen verantwortlich. 2010 gab es 58,8 Prozent B- und 31,3 Prozent C-Infektionen. Der Anteil der Meningokokken-C-Infektionen würde zunehmen. Besonders in der Steiermark hätte sich ein äußerst aggressiver Stamm der Serogruppe C etabliert, der Jahr für Jahr für ein Viertel aller Erkrankungen in Österreich verantwortlich sei.

Dazu zeichnet sich laut der Aussendung eine Zunahme der in Österreich noch seltenen W- und Y-Serogruppen ab. Von den 80 laborbestätigten Erkrankungen wurde bei vier Österreichern die Serogruppe W, die vorwiegend in afrikanischen Ländern und Arabien vorkommt, als Erreger festgestellt. Ebenso viele infizierten sich mit Y, einem in den USA dominierenden Bakterientyp. Zwei der Erkrankten - 13 und 22 Jahre alt - starben an einer Meningokokken Y-Infektion. "Das zeigt, dass die Infektion auch ein reisemedizinisches Thema ist", interpretierte Ingomar Mutz, Präsident des Österreichischen Grünen Kreuzes für Gesundheit, dieses Ergebnis des Jahresberichtes. Er war früher Vorsitzender des Impfausschusses des Obersten Sanitätsrates. (APA)

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fertigprodukt
63
24.4.2011, 17:59
Ingomar Mutz, Präsident des Österreichischen Grünen Kreuzes für Gesundheit

"Wir danken GlaxoSmithKline Pharma GmbH. für die Unterstützung des Österreichischen Impf-Komitees."

(Quelle: www.impf.at)

noch weiter fragen?

Godesberg
24
24.4.2011, 23:44

Bravo! Sie haben ein Motiv! Jetzt müssen Sie nur noch eine Tat finden!

Andreeeas
12
29.4.2011, 18:06

Und was ist Ihr Motiv, gezielt falsche Information, die schon 100 Mal widerlegt wurde, zu verbreiten?

chorea huntington
11
28.4.2011, 16:35
ja und....

die Pharma verdient Milliarden.

Wieviel Arbeitsplätze wurden damit geschaffen, Steuern zahlens auch.

Was ist daran so verwerflich, an diesen Produkten, die werden Sie selbst bald laben.

Bald kommt auch ihre Zeit, wo Sie womöglich Hypertonika (ein der am häufigst verschriebenen Med.) benötigen.

Barbarin
10
Lesen Sie dazu...

...Karl Marx, Erich Fromm oder A. Scheitzer...die erklären es Ihnen oder Pestolozzi...etwas moderner!

Godesberg
24
28.4.2011, 09:18

Ja, wie gesagt. Das Motiv hätten wir. Fehlt nur noch die Leiche...

Barbarin
40
28.4.2011, 15:53
http://www.spiegel.de/wissensch... 48,00.html

72 Leichen...sind das genüg für Sie?

...nur einer der vielen Impfungen!

Godesberg
23
28.4.2011, 16:25

1. In dem Artikel wird nicht von 72, sondern von 32 Todesfällen gesprochen aus einer Gruppe von 23 Millionen Geimpften.

2. Lesen Sie eigentlich was sie posten? "Sie zeigten jedoch keinerlei Übereinstimmungen, die nahegelegt hätten, dass sie durch den Impfstoff ausgelöst worden waren."

3. Es geht hier um Meningokokken. Erst kommen Sie mit Schweinegrippe und das geht in die Hose. Jetzt HPV - ist auch in die Hose gegangen. Was kommt jetzt?

4. Ich fühle mich ein wenig beleidigt, weil Sie offenbar glauben, dass ich ihnen sowas nicht in der Luft zerreisse.

Also, haben Sie jetzt was vernünftiges, oder nicht?

Barbarin
40
28.4.2011, 17:55
Stimmt...

...waren ja "nur" 32...!

Wahnsinn...Sie sind wirklich abgebrüht und reiten auf Zahlen herum.

Es sind aber Menschen, die ermordet wurden...verstehen Sie das nicht?

Einer ist schon viel zu viel!?

Bitte legen Sie so ein Drama auf sich und Ihre Familie um...1 totgespritzter würde mehr als reichen, um Ihnen das Herz zu brechen oder nicht?

Andreeeas
11
29.4.2011, 18:05

Und wie viele wären gestorben, hätte man diese 23 Mio Menschen nicht geimpft?

Ist Ihnen schon einmal in den Sinn gekommen, dass eine Impfung eine Kosten-Nutzen-Rechnung mit gewissen Risiken ist? Jetzt sind aber klügere Leute als Sie es sind draufgekommen, dass es viel schlimmer wäre, sich nicht impfen zu lassen.

Godesberg
22
28.4.2011, 23:38

Ich habe auch wenig vergnügen daran, ihnen ihre eigenen Quellen erklären zu müssen. Sie konnten ja nicht einmal die für Sie entscheidende Zahl korrekt zitieren.

In ihrer eigenen Quelle steht, dass es keinen Beleg für einen kausalen Zusammenhang gibt. Sie ignorieren das und verschärfen sogar noch den Ton: "ermordet" und "totgespritzt". DAS ist abgebrüht.

marty fink
11
28.4.2011, 23:21
Ermordet?

Steht wo?

Godesberg
21
28.4.2011, 22:46

Abgebrüht finde ich es, wenn man sich seine eigenen Quellen vorlesen und erklären lassen muss, und dann auch noch auf diese Art rumstänkert.

In ihrer eigenen Quelle steht, dass es keinen kausalen Zusammenhang gibt und Sie nennen das jetzt "Mord".

Es wurde weder jemand "totgespritzt" noch "ermordet". Es reicht nicht aus, wenn man keine Argumente hat, den Ton afzudrehen.

Barbarin
50
28.4.2011, 15:46
Sind Ihnen 9 Tote alleine in 2009 in De...

...nicht genug?

Weil nicht aus Ihre Familie?

Ab wievielen Todesfällen direkt nach einer Schutzimpfung (wovor frage ich mich...vorm Leben?)...würden Sie ins Grübeln kommen...15 oder dürften es nach Ihrem Geschmack auch 100 sein, oder geht Ihnen erst ab 1000 Toten besser?

Godesberg
23
28.4.2011, 16:30

Jetzt plötzlich neun? Wo kommt das denn jetzt wieder her?

Ich fände schon nett wenn Sie mal einem einzigen Fall zeigen könnten, bei dem wirklich die Impfung der Grund für das Ableben war. Sie sind bisher nicht über zeitliche Korrelationen und bloße Vermutungen hinaus gekommen.

Danach könnten wir uns drüber unterhalten was schlimmer ist, eine Impfung an der dann vielleicht einer gestorben ist, oder die zugehörige Krankheit.

Ich kann Sie beruhigen. In meinem Umfeld waren zwei Schwangere wegen einer H1N1-Infektion auf der Intensivstation, bei einer wars ganz schön knapp. Ich kenne keinen einzigen Fall, in dem das die Impfung geschafft hätte.

Barbarin
50
28.4.2011, 17:58
Die Kinder meiner besten Freundin...

...haben dank dieser tollen Impfungen alleine diesen Winter zw. 5-7 x Bronchitis (fast Lungenentzündung) gehabt...alle beide weil 2 + 3 Jahre alt und da lustig gegenseitig angesteckt.

Die Tochter meiner Arbeitskollegin (ca 4) bekam einen allergischen Schock.

Bitte um eine (nicht von Phrama bezahlten und erstellten) Statitik, wievielen Menschen das nun tatsächlich geholfen hat!

Godesberg
01
28.4.2011, 22:49

1. Jetzt erklären Sie mir bitte mal, wie eine H1N1-Impfung gegen einen ganz anderen Erreger wirken soll und wie diese Impfung eine ganz andere Erkrankung auslösen soll. Sie postulieren eine Kausalität, meinen aber maximal eine Korrelation.

2. Ein anaphylaktischer Schock ist eine seltene, aber realistische Nebenwirkung. Deshalb lässt man das auch bei einem Arzt machen, der sofort eingreifen kann.

marty fink
01
28.4.2011, 19:30
Tjo, was sind Annekdoten nochmal...

Für sie zum Googlen zusätzlich:
Korrelation vs. Kausalität

e.kronberg
00
28.4.2011, 18:30

Haben Sie irgend etwas vom Artikel verstanden?

Ich fürchte nicht, nein, anders kann ich mir ihre unzusammenhängende Posts nicht erklären.

marty fink
21
27.4.2011, 21:39
Hamma wieder brav gegooglet?

fertigprodukt
43
24.4.2011, 17:44

klar sagt die pressestelle der pharmaindustrie (nämlich das grüne kreuz), dass impfen (= gewinn für die pharmaindustrie) ganz toll ist.

wie viele menschen jährlich an impfnebenwirkungen sterben, wird hingegen unter den tisch gekehrt.

Godesberg
34
24.4.2011, 20:15

Zeigen Sie doch mal einen einzigen Fall!

(Darum bitte ich Sie jetzt wohl schon zum 20. Male)

Godesberg
34
28.4.2011, 09:22

Und die nächste Schrottseite. Bringen Sie auch mal echte Quellen?

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