"Lifestylepille" Ritalin

Gefährliches Hirndoping

19. April 2011, 16:21
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    Wachmacher mit Langzeitfolgen: 80.000 Menschen sollen in Deutschland regelmäßig zu Ritalin greifen.

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    "Konzentrationsstörungen haben viele Menschen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie an ADHS leiden!", appelliert Michael Musalek an Ärzte und Betroffene, der Suchtproblematik erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen.

Konzentrations- und leistungssteigernde Pillen liegen im Trend - Die Bezeichnung "Lifestylepillen" trägt zur Verharmlosung bei

"Das große Problem beginnt mit der Bezeichnung: 'Lifestylepillen' ist ein der Medizin völlig unbekannter Terminus", erklärt Michael Musalek, Vorstand und ärztlicher Direktor des Anton Proksch-Instituts (API) in Wien. Die unter diesem Begriff meist online gehandelten Pillen lassen sich in drei Gruppen einteilen: Amphetamine, Potenzmittel, Antidepressiva. "Gerade bei letzteren ist der Missbrauch besonders sinnlos, da sie bei gesunden Menschen keinerlei Wirkung zeigen", betont Musalek.

Amphetamin-Abhängigkeit

Die meisten Menschen, die von sogenannten Lifestylepillen abhängig sind und sich ans API wenden, leiden unter der Abhängigkeit von Amphetaminen. Methylphenidat zählt zu den amphetaminähnlichen Substanzen und ist heute unter dem Handelsnamen Ritalin am Markt. Ein - früher nicht unüblicher - Selbstversuch von Marguerite ("Rita") Panizzon war namensgebend. Die Ehefrau von Leandro Panizzon, eines Angestellten der Schweizer Firma Ciba (heute Novartis), konnte in den 1940er-Jahren unter Einnahme des Medikaments ihre Leistung im Tennis maßgeblich steigern. Ciba führte Ritalin 1954 zunächst rezeptfrei auf dem Markt ein, 1971 wurde es dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt.

Leistungssteigerung und Wachheit

Ritalin führt zu Leistungssteigerung und Wachheit sowie, bei unsachgemäßer Anwendung, zu sehr rascher Abhängigkeit. In den USA greifen laut Vince Cakic, Psychologe an der Universität Sydney, bis zu 25 Prozent der Studierenden vor Prüfungen zu Medikamenten. In den letzten acht Jahren soll die Anzahl der "dopenden" Studierenden um 75 Prozent gestiegen sein, ergab eine Studie amerikanischer Kinderärzte.

Die Welle ist in Deutschland angekommen: 80.000 Menschen sollen regelmäßig zu dem Methylphenidat greifen. Für Österreich liegen keine Daten vor, "aber immer mehr Menschen sind von Ritalin, und generell von Medikamenten abhängig", konstatiert Musalek. Einerseits weil Ritalin vermehrt verschrieben, andererseits weil in Internet-Foren die Steigerung der Leistungsfähigkeit kommuniziert werde.

"Zurzeit beobachten wir einen Boom"

Aber haben Menschen nicht seit es Amphetamine gibt, Missbrauch damit betrieben? "Zurzeit beobachten wir einen Boom", sagt der API-Direktor. Was zum einen an der Bagatellisierung als Lifestylepillen liege, zum anderen an der Tatsache, dass Ritalin erfolgreich beim Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsyndrom ADHS bei Kindern zum Einsatz kommt. "Nun wird ADHS auch bei immer mehr Erwachsenen diagnostiziert", weiß Musalek, was zu einem stetigen Anstieg der Verschreibungen von Ritalin führt. Wenn man jedoch gar nicht daran leide, könne diese Verschreibung gefährlich werden, vor allem, wenn Ritalin über einen längeren Zeitraum eingenommen werde. "Konzentrationsstörungen haben viele Menschen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie an ADHS leiden!", appelliert Musalek gleichermaßen an Ärzte und Betroffene, der Suchtproblematik erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen.

Sich selbst hohen Gefahren aussetzen

Ritalin wird rezeptpflichtig in Apotheken vertrieben. "Für den Erwerb über das Internet und am Schwarzmarkt spricht rein gar nichts, es sei denn, man möchte sich hohen Gefahren aussetzen", warnt Musalek. Es handelt sich um eine hochwirksame Substanz, die zu massiven Schädigungen führen kann, und "es gibt keine Qualitätskontrolle. Wir würden niemals Fleisch kaufen, das nicht kontrolliert ist. Aber mit Pillen haben wir kein Problem." 

Diesbezüglich spricht Musalek zwei Problembereiche an: Eine Überdosierung führt zu einer zu starken Antriebssteigerung. Man kann nicht mehr schlafen, leidet unter erhöhter Herzfrequenz, schwitzt und kommt im schlimmsten Fall in einen lebensbedrohlichen Zustand. Ein weiterer Problembereich liegt in der Abhängigkeit. "Wer Ritalin einnimmt, muss die Dosis laufend erhöhen. Irgendwann behandelt er nur noch das Entzugssyndrom und hat am Ende eine Null-Rechnung. Er verspürt keine Wirkung mehr, kann das Medikament aber auch nicht absetzen und gerät damit in einen Teufelskreis."

Massive Entzugserscheinungen

"Bei der Absetzung von Ritalin kommt es zu massiven Entzugserscheinungen", betont Musalek. "Wer abhängig ist, muss in stationäre Behandlung - wie übrigens fast alle von Medikamenten Abhängigen." Die Therapie ist schwierig und komplex: Die Entzugserscheinungen dauern Wochen. Es braucht eine dementsprechende medikamentöse Unterstützung sowie eine Therapie der Grundstörung.  Oft handelt es sich auch um ein Burnout, was laut Musalek eine umfassende Umgestaltung der Lebensführung nach sich zieht. "Immer mehr Menschen setzen ihre Freizeit mit Arbeit gleich. Sie arbeiten in ihrer Freizeit und sind der Meinung, Freizeit zu haben", berichtet der API-Direktor. Erschwerend kommt die oftmalige Mehrfachabhängigkeit dazu. Musalek: "Ein Klassiker ist, dass man tagsüber Amphetamine zu sich nimmt und abends Alkohol und/oder Tranquilizer." (Eva Tinsobin, derStandard.at, 19.04.2011)

Wissenswertes

350.000 Menschen sind nach Angaben des Anton Proksch-Instituts in Österreich alkoholkrank. 120.000 bis 130.000 sind von Medikamenten, knapp 30.000 von illegalen Drogen abhängig.

In den USA wird einer Untersuchung der University Michigan von 2010 zufolge bei fast einer Million Kindern fälschlicherweise das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsyndroms (ADHS) diagnostiziert. Davon betroffen sind vor allem die jüngeren Kinder einer Jahrgangsstufe in Kindergarten oder Schule.

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Posting 1 bis 25 von 45
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isengart
00
Ritalin wird rezeptpflichtig in Apotheken vertrieben.

Methylphenidat, der Wirkstoff von Ritalin unterliegt in Österreich allerdings der Suchtgiftverordnung und ist jedenfalls auf legalen Weg nicht gerade leicht zu bekommen.

Philippe Tiede
00
28.6.2011, 23:46
Ritalin....

Heutzutage ist ja jedes Kind, welches nach 3m nicht vom Fahrrad fällt oder heil einen Baum erklettern kann Hyperaktiv.

Hier noch ein Link der die Sache auch behandelt:

http://www.doppelklicker.de/Hirndopin... 610.0.html

FloPie
30
21.4.2011, 15:17
Abhängigkeit

Fakt ist, dass es keine einzige Studie gibt, die belegt, dass Ritalin zu einer raschen Abhängigkeit führt.
Erfahrungen bei der Behandlung von Partienten mit ADHS scheinen eher nahezulegen, dass das Abhängigkeitspotenzial als gering anzusehen ist. Sachgemäßer Gebrauch führt weder zu einer Toleranzbildung, noch zu einer körperlichen Abhängigkeit. Ebenso ist die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit gering, da (zumindest bei oraler Aufnahme) keine Euphorie ausgelöst wird.
Da sich das Einnahmemuster in der missbräuchlichen Anwendung ("Hirndoping") nur unwesentlich hinsichtlich Dosierung etc. unterscheidet, kann man daraus schließen, dass auch diesbezüglich die Abhängigkeitsgefahr gering anzusehen ist.

beos
00
13.5.2011, 05:40

Das gilt für vieles. Nur wer definiert was sachgemäßer Gebrauch bedeutet und was die richtige Dosis dafür ist. Ok bei ersterem gehts noch eher. Aber sogar da gibt es wohl unterschiedliche Meinungen und Schulen. Die passende Dosis für den gewünschten Effekt zu finden ist für einen persönlich extrem schwer auch wenn man sich in Studien einließt usw. Von Ärzten red ich erst gar nicht die verschreiben iDr die Dosis mit der sie die beste Erfahrung gemacht haben.

Das dazu kommt das Problem der Psyche bzw. den Gemütszustand. Das ist nunmal eine stark psychoaktive Substanz und da kann es schon passieren, dass der Anwender die Dosis erhöht oder Mischkonsum betreibt. Bei Kindern können auch die Eltern reagieren, wenn es nervt...

Chocoholic
20
23.4.2011, 18:57
Genau. Alles paletti, nehmenS nur weiter die ungefährlichen Pulverl, is eh alles nur a Schmäh mitm abhängig werden,

Und die Klinik will eh nur Kohle verdienen, indem sie allen EINREDEN, dass sie abhängig sind, obwohl sies nicht sind...

Ironie off.

FloPie
31
23.4.2011, 20:38
Blödsinn auf Stammtisch- Niveau

Bevor du hier sinnlosen Blödsinn auf Stammtisch- Niveau postest, lässt du es beim nächsten Mal lieber gleich bleiben.
Dein Kommentar ist einfach nur unnötig!

Ich ziehe es eher vor, den wissenschaftlichen Fakten treu zu bleiben.
Dabei versuche ich wertfrei und unpolitisch zu bleiben.

Chocoholic
11
26.4.2011, 14:51
Verharmloser wie Sie sind gefaehrlich. Meine Antwort war Antwort auf Ihr Stammtischniveau pseudowissenschaftlicher Moechtegerninfo.

FloPie
00
26.4.2011, 15:08
Auf diesen Unsinn erspar ich mir jetzt einzugehen

twertwert
12
24.4.2011, 02:32

Den wissenschaftlichen Fakten, die Sie so feinstsäuberlich erläutert haben, vermutend, dass die Einnahmemuster eines "Hirndopers" jenen entsprechen, die auch für Kinder mit ADHS gelten?

Oder meinen Sie jetzt die wissenschaftliche Tatsache, dass es (laut Ihnen, der Sie zweifellos die letzte Informationsinstanz sind) keine Studie gebe, welche die Behauptungen der Ärzte untermauern?

Der ein oder andere Artikel den Sie vielleicht mal in einer Zeitung gelesen haben, macht weder Sie zum Experten, noch andere Forenuser hier zu Unwissenden. Kein Grund also, Halbwissen raushängen zu lassen, mögen Sie noch so sehr davon überzeugt sein, dass es ja eigentlich total gut aussieht.

FloPie
00
24.4.2011, 10:49
nie behauptet ein Experte zu sein

Zu aller erst: Ich habe nie behauptet ein Experte zu sein, obwohl ich mich offengestanden schon etwas länger mit dieser Thematik auseinandergesetzt habe.

Zweitens: Wenn du mit dem was ich sage nicht übereinstimmst, dann sag das und begründe deinen Standpunkt. Ich werde deine Meinung akzeptieren, wir können eine gesittete Diskussion führen und uns gegenseitig austauschen.

FloPie
00
21.4.2011, 15:16
Halbwahrheiten

1. Amphetamine bzw. andere Stimulantien mit nootropischer Wirkung, steigern Konzentration und Aufmerksamkeit, nicht jedoch zwangsläufig die geistige Leistungsfähigkeit, sowie Denk- und Merkfähigkeit.
"Gehirn- Doping" im Sinne einer mentalen Leistungssteigerung bleibt deshalb eine Utopie. An dieser Stelle möchte ich auf folgenden Artikel von Prof. Dr. med. Dr. phil. Nicolas Langlitz verweisen, der in der Frankfurter Allgemeine erschienen ist:

http://www.faz.net/s/Rub7F74... googlenews

Vorname Nachname
22
20.4.2011, 22:01
was in der oeffentlich bisher kaum bekannt wurde ..

... ist dass alle "amoklaeufer" der letzten jahre (egal ob erfurt, winnenden ect) regelmaessig ritalin eingenommen haben und davon abhaengig waren

es stellt sich die frage ob es da nicht zusammenhaenge gibt ...

FloPie
00
21.4.2011, 15:18

Ja, das ist richtig.
Dass es einen Zusammenhang mit Amokläufen und der Einnahme von Methylphenidat gibt, glaube ich persönlich allerdings nicht. Man darf nicht unberücksichtigt lassen, dass Personen mit ADHS oder anderen kognitiven Defiziten oft sozial diskriminiert werden und zum typischen Mobbingopfer werden. Empirische Befunde zeigen ganz deutlich, dass es sich bei Amokläufern in der Regel um Mobbingopfer handelt. Hier einen Zusammenhang herzustellen ist für mich persönlich logischer, als die Schuld einem Medikament zuzuschieben.

A. Sieberer
02
25.4.2011, 20:45

Tatsache ist, dass die emotionale Reifung von Kindern unter Ritalineinfluß verändert ist. Die Kontrolle des eigenen Verhaltens wird unter Ritalineinfluß einfacher, was aber nicht zwangsläufig heißt, dass ein Kind dadurch auch lernt, das Verhalten ohne Ritalinunterstützung zu kontrollieren.

FloPie
00
25.4.2011, 21:21

Stimmt, danke für die interessante Ergänzung!

chrilly donninger1
01
20.4.2011, 20:53
Was ist der Unterschied zu Kaffee?

Ich habe keine Erfahrung mit solchen Tabletten. Ich will auch keine Selbstversuche beginnen. Wie ist die Wirkung im Vergleich zu einem doppelten Espresso?
Oder anders gefragt: Was macht es im Vergleich zu Kaffee (oder auch Tee) attraktiv?
Es putschen einem auch diese Sachen auf und sie schmecken auch gut. Bei wesentlich geringeren Nebenwirkungen. Wahrscheinlich ist Koffein bei mässiger Dosierung sogar gesund.

FloPie
00
21.4.2011, 15:23

Natürlich erhöht auch Coffein die Konzentrationsfähigkeit und Wachheit, nicht jedoch in dem Maße wie Amphetamine. Die Konzentrationsfähigkeit hängt maßgebend vom Neurotransmitter Dopamin ab. Methylphenidat ist ein Dopamin- Wiederaufnahmehemmer und erhöht somit die Konzentration von Dopamin im synaptischen Spalt signifikant. Coffein wirkt in erster Linie adrenerg und hat einen eher geringen Einfluss auf den Dopaminspiegel. Durch die adrenerge Wirkung von Coffein kommen zusätzlich noch zahlreiche unerwünschte Wirkungen wie Zittern, Unruhe etc. hinzu.
Desweiteren führt Coffeinkonsum zu einer raschen Toleranzbildung.
Jedoch ist Coffeinkonsum im Vergleich zum Konsum von Methylphenidat, wie du richtig sagst, relativ harmlos.

Unermüdlicher Einsatz
 
00
20.4.2011, 22:59

Waehrend des studiums habe ich mir zum durchlernen manchmal einen meertraeubel-tee gemacht. Aus der staude kann man amphitamin gewinnen und wirkt so aehnlich. Der effekt ist das man recht wach ist ohne wie beim kaffee nervoes zu werden und sich laenger konzentrieren kann ohne der substanz. Eine leichte aenderung der sinneswahrnehmung habe ich auch beobachtet. farben wirken staerker. ein metallischer geschmack auf der zunge und kalte feuchte haende. frueher hat man das einfach in der apotheke kaufen koennen. seit 10 jahren ist es rezeptpflichtig.

M L3
00
25.10.2011, 23:07
Aus der Staude kann man insofern Amphetamin - genauer gesagt - das deutlich stärkere Methamphetamin gewinnen, als das Ephedrin sich in MA umwandeln lässt

Zumindest hat mein Apotheker das als "relativ leicht" bezeichnet und als eigentlichen Grund für die strenge Rezeptpflicht genannt. Was schade ist, daich die Wirkung des Tees als sehr angenehm empfand.
Methamphetamin wrid allerdings in den USA auch teilweise statt Ritalin an ADHS Patienten verschrieben.

sir osis of liver
 
00
22.4.2011, 18:52

das war des ephedrin - heisst auch mormonentee ;-)

So Nina
00
20.4.2011, 14:59
Klar, dass...

... man in der stressbelasteten Arbeitswelt geradezu nach solchen Pillen giert.

Wenn einem der Chef zum wiederholten Male klarmacht, dass man sich mehr merken muss, mehr Übersicht bewahren muss, sich nicht von privaten Problemen beeinflussen lassen darf, überhaupt zu langsam und zu faul ist.

Ehrlich: wenn die Nebenwirkungen und das suchtpotential nicht wären - ich würd mir die Tabletten lieber heute als morgen besorgen. Und ich glaube ernsthaft, dass auch einige "wundersame Aufsteiger" (natürlich alle jung, aktiv, attraktiv...) in unserer Firma zu den kleinen Helfern greifen.
Von anderen Pillen (z.B. zum Abspecken) weiß ich definitv, dass sie von einigen Mitarbeitern per Internet und auch auf anderen Wegen bestellt werden...

chrilly donninger1
00
20.4.2011, 20:59
Das hört sich ja ziemlich gespenstisch an.

Nach meinen Erfahrungen sind aber gar nicht die, die am meisten Leistung bringen, die Erfolgreichsten.
Nach dem Dilbert-Prinzip werden die ineffizientesten Arbeiter ins Management versetzt, weil sie dort am wenigsten Schaden anrichten können.
Das Dilbert-Prinzip ist eine ironische Übertreibung, aber es hat m.E. einen rationalen Kern.
Zusätzlich geht es noch um soziale Geschickheit vulgo sich nach oben schleimen und auch gute soziale Verbindungen (der Papa wirds schon richten).
Für alle diese Kriterien braucht man keine Pillen.

The Alien
 
00
21.4.2011, 07:08

Das Prinzip hat mit Dilbert nur am Rande zu tun.

Beim "Aufstieg" im Unternehmen ist klar, dass diese zuerst so lange statt findet, solange man der Aufgabe gewachsen ist und gute Leistung bringt.
Sobald man eine Position erreicht hat, mit der man überfordert ist, will einen dort auch kein Chef mehr haben und es droht neuerliche Beförderung.

Mittlerweile sind wir in der 3. oder 4. Nachkriegsgeneration solcher Chef gewordenen Überforderten, d.h. es ist kein Fehler mehr, sondern schon (Management)Kultur!

So Nina
01
20.4.2011, 21:48
Klar...

...eh nicht die, die am meisten leisten - aber die, die immer gut drauf sind und sich wundersamer Weise alles merken können, wo anderen einfach der Schädel übergeht.... Die haben dann auch noch Ehemann oder Freund in der Arbeit oder in einer verbandelten Firma studieren berufsbegleitend schon den zweiten oder dritten Master und spannen vor allem subtil andere für ihre Ziele ein. Bussi-Bussi mit wichtigen "Beratern" für die Firma erhöht auch die Aufstiegschancen.
Man kommt sich echt blöd neben solchen schillernden Lichtgestalten vor - ja, da wären so kleine Lifestylehelferchen nicht unwillkommen....

M L3
00
25.10.2011, 23:08
Pillen oder Koks - das ist dann die Frage :-)

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