Filmfonds Wien fördert 19 Projekte

19. April 2011, 13:11
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Gesamtfördersumme von 1,7 Mio. Euro - Geld für Kehlmann-Verfilmung "Die Vermessung der Welt"

Wien - Insgesamt 40 Projekte haben angesucht, 19 werden nun gefördert: Mit 1,7 Mio. Euro unterstützt der Filmfonds Wien zwölf Spielfilm- und sieben Dokumentarfilmproduktionen, wie heute, Dienstag, in einer Aussendung mitgeteilt wurde. Beim zweiten Antragstermin für dieses Jahr wurden elf Projekte mit einer Herstellungsförderung und weitere acht mit einer Projektentwicklungsförderung bedacht. Im Spielfilmbereich findet sich u.a. die Umsetzung von Daniel Kehlmanns Erfolgsroman "Die Vermessung der Welt", eine Koproduktion von Lotus Film und Boje Buck, bei der Detlef Buck Regie führen wird und die bis zu 220.000 Euro Förderung erhält.

Bei "Where I Belong" (Satel Film) wird der in London lebende Österreicher Fritz Urschitz sein Regiedebüt geben, die Hauptrollen des Coming-Of-Age-Drama übernehmen Johannes Krisch, Natalie Press und der deutsche Schauspieler Mathias Habich (Fördersumme: bis zu 378.000 Euro). Ein weiteres, mit einem prominenten heimischen Darsteller besetztes Projekt ist Antonin Svobodas "The Boundary Man" (copp99), das sich auf die Spuren des Psychiaters Wilhelm Reich begibt. Dieser wird von Klaus-Maria Brandauer verkörpert (Fördersumme: bis zu 400.000 Euro). Weitere Zusagen erhielten die Spielfilme "Gehen am Strand" von Caspar Pfaundler, Gustav Deutschs "Visions Of Reality" sowie "Das große Heft" von Janos Szasz.

Im Dokumentarfilmbereich dürfen sich "Ochlophobia" von Werner Boote, der sich mit Überbevölkerung beschäftigt, und Edgar Hagens "Reise zum sichersten Ort der Erde" über Förderungen freuen. Letzteres beschäftigt sich mit der Endlagerung von Atommüll. Mutter-Tochter-Beziehungen untersucht Barbara Casper in "Projekt: Superwoman", den Protest am Wiener Augartenspitz dokumentiert Doris Kittler in "Auf den Barockaden".

Entwicklungsförderungen erhalten "Amour Fou" von Jessica Hausner, "Schemen" von Barbara Albert, "Die Kommune", für das Franz Novotny und Franzobel das Drehbuch verfassten, und Timo Novotnys "Wien war Moskau und Paris". Auch Stefan Stratils und Bob Bakers "Bionet", das Kinderfilmprojekt "Familie Schauerlich macht Urlaub" von Alrun Fichtenbauer, Mike Majzens Komödie "Ottakring" und "Substitutes" von Peter Kerekes erhielten Zusagen. (APA)

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