Obama hofft auf Wende

18. April 2011, 23:25
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Sprecher: Politik wird die Zweifel der Agentur Standard & Poor's widerlegen

Washington - Nach dem Warnschuss der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hofft US-Präsident Barack Obama auf eine parteiübergreifende Einigung zum Defizitabbau. Obama gehe davon aus, dass eine breite Übereinkunft möglich sei, sagte Regierungssprecher Jay Carney im Weißen Haus. Die Politik werde die Zweifel der Agentur widerlegen.

Obama habe in seiner Grundsatzrede vergangene Woche einen Weg zu einer Übereinkunft von Republikanern und Demokraten zum Schuldenabbau aufgezeigt. Die Opposition erkenne das Problem an. "Wir denken, dass die Politik die Erwartungen von S&P übertreffen wird", sagte der Obama-Sprecher.

"Die Geschichte zeigt, dass beide Seiten zusammenkommen und die Dinge ins Lot bringen können." Dies sei auch heute möglich. "Der Präsident glaubt, dass dies möglich ist und dass es geschehen wird."

S&P hatte Zweifel an der künftigen Kreditwürdigkeit der USA angemeldet. Zwar bewertete die Agentur die US-Bonität weiter mit der Bestnote "AAA", senkte aber den Ausblick für die langfristige Beurteilung von "stabil" auf "negativ". Damit droht in den kommenden zwei Jahren eine Herabstufung. Darauf brachen am Montag die Aktienkurse weltweit ein. (APA)

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