"Superman" Ante und die verlorene Stadt

18. April 2011, 20:30
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    foto: ap/horvat

    Ein junger Mann hält bei einer Zeremonie zum Jahrestag der "Operation Sturm" in Knin ein Foto seines Vaters, der während des Kriegesgetötet wurde. In der kroatischen Stadt versteht kaum einer das Urteil des Haager Tribunals gegen Ex-General Ante Gotovina.

In Knin gilt der verurteilte Kriegsverbrecher Ante Gotovina als Held, weil er die Stadt nach vier Jahren wieder unter kroatische Kontrolle brachte

Von den Verbrechen an der serbischen Bevölkerung will man nichts wissen.

*****

"Er ist nicht nur wie Superman, er ist wie Superman und Batman in einem", sagt Ante S. über seinen Namensvetter Ante Gotovina, den ehemaligen kroatischen General, der vergangene Woche vom Haager Kriegsverbrechertribunal zu 24 Jahren Haft verurteilt wurde. In Knin ist der große Ante nicht nur beim kleinen Ante der größte Held. In dem Kiosk vor den Cafés auf dem Hauptplatz gibt es Zeitungen, auf denen Rosenkranz betende Kroatinnen zu sehen sind, die das Urteil beweinen.

Auch Ante, 19 Jahre alt, der eine Landwirtschaftsschule besucht, und sein Freund Stipe, 20 Jahre alt, sind "zornig, traurig, enttäuscht". Weil "Gotovina nur unser Land und unsere Leute verteidigt hat", weil das "Urteil alle Kroaten beleidigt", weil Gotovina von der Regierung "verkauft wurde, damit Kroatien der EU beitreten kann". Und das, obwohl seine Operation Sturm 1995 "eine der strategisch besten Schlachten in der Geschichte der Menschheit" war. Das wisse doch jedes Kind.

Kampf um die Deutung

Und die Plünderungen, Morde, Vertreibungen von zehntausenden Krajina-Serben? "Das kann ich nicht glauben", sagt Ante. Stipe wirft ein, dass seine Großmutter von serbischen Soldaten in einen Brunnen geworfen worden sei. In Knin ist es nicht anders als irgendwo sonst in Ex-Jugoslawien: Wenn es um Kriegsverbrechen geht, beginnt jede Seite sofort mit der Aufrechnung. Das Leid der anderen wird nicht anerkannt, um jeden Zentimeter Geschichtsdeutung gekämpft. Das Gotovina-Urteil verstört besonders in Knin das Bild vom Befreiungskrieg der Kroaten.

"Vor dem Urteil war alles klar", sagt Ante. "Da waren die Serben die Aggressoren und wir haben uns verteidigt - jetzt ist gar nichts mehr klar." Serbische Studienkollegen hätten Kroaten bereits verlacht. Wenn Ante jetzt einen Serben sehe, bekomme er Wut. Wie lange die Wut bleiben wird? Er überlegt: "Ein paar Tage schon."

Das Gotovina-Urteil könnte nachhaltiger wirken. Bislang waren Ante und Stipe stolz auf ihre Väter, die Knin "verteidigt" haben. "Ohne sie und Gotovina wäre hier wahrscheinlich Serbien", meint Ante. Jetzt, nach dem Urteil, fürchtet er, könne man beginnen, schlecht über Knin zu sprechen.

Knin war während des Kroatienkrieges von 1991 bis 1995 unter serbischer Kontrolle und die Hauptstadt der damals von vor Ort lebenden Serben proklamierten Republik Serbische Krajina (RSK), die zeitweise bis zu einem Drittel des kroatischen Staatsgebietes ausmachte. In Knin waren 80 Prozent der Bevölkerung serbisch. Heute ist das Verhältnis umgekehrt.

Am 4. und 5. August 1995 wurde Knin unter dem Kommandanten Gotovina unter Beschuss genommen. Die großteils serbischen Zivilisten flohen, weil sie gar keine andere Chance hatten. Das Gericht in Den Haag spricht von Deportation.

Vom Krieg sind in Knin nur mehr ein paar Einschusslöcher zu sehen. Leute gehen mit Olivenbaumzweigen in der Hand vom Palmsonntagsgottesdienst nach Hause. Auf den Häuserwänden ist "Hajduk Split" oder "Gebt uns Geld" zu lesen. Der Flieder blüht, die Arbeitslosigkeit ist immens, nach dem Krieg hat Knin den Anschluss an größere Städte wie Split und Zadar nicht geschafft. Nach der Deportation der Serben kamen tausende kroatische Flüchtlinge aus Bosnien in die leer stehenden Wohnungen. Die Stadt war wieder voller Leute, aber ist eine ganz andere geworden.

"Gotovina war moralischer"

"Ich hatte so viele Freunde hier vor zwanzig Jahren", erzählt Paško (Name von der Red. geändert). "Wenn ich heute durch die Straßen gehe, sehe ich niemanden, zu dem ich ‚Hallo' sagen kann." Paško lehnt an der Mauer der Festung, die über der Stadt thront. Er erinnert sich an all die Mädchen, mit denen er in seiner Jugend hier heroben war. "Ich wollte nie Soldat werden", sagt er. Als der Krieg kam, fand er sich in einer Uniform wieder. "Das Schlimmste ist, dass ich noch immer Soldat bin", meint der Mann, der gerade von einem Afghanistan-Einsatz bei der Isaf zurückgekehrt ist. Paško überlegt, ob er nun mit 38 Jahren in Pension gehen soll. Möglich wäre das.

Er hat im Kroatien-Krieg "viel Bullshit" gesehen und versteht nicht, weshalb Gotovina verurteilt wurde und kein Soldat. "Gotovina war viel moralischer als ich, er hat immer erklärt, weshalb er was tut." Er, Paško, habe aber keinen Hass gegen Serben, obwohl er gegen sie gekämpft hat. "Hass ist wie Liebe, beide vergehen von selbst", sagt er. Dann wirft Paško sein Fernrohr über die Festungsmauer. (Adelheid Wölfl aus Knin/DER STANDARD, Printausgabe, 19.4.2011)

Kommentar posten
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lala
00
-Flüchtlinge-

nicht alle Flüchtlinge egal welche,konnten flüchten zu Fuß oder egal wie deshalb gab es ja die Kriegsverbrechen.Auf beiden Seiten! Das muss auch mal den kroaten in den Kopf.
Hier ist immer die Rede von "die Serben haben angegriffen".
Die Serben haben sich und ihre Fam verteidigt, und wollten dem ustascha Regime von Tudjman nicht angehören!Sie bewohnen die Gebite im heutigen Kroatien bereits als es Kroatien noch nicht auf der Landkarte gab." Sie seien einmaschiert" wohin?
Für die Serben ist es ein Verteidugungskampf gegen die Unterwerfung Tudjmans gewesen, der die Serben wörtlich "da srbe nestanu" ausradieren wollte. Beweise dazu gibt es genug, leider ist er schon tot.!sonst würde er auch in Haag sitzen bei all den anderen!

ist halt so
00
27.1.2012, 21:03

Alles was sie sagen stimmt, bis auf den letzten Absatz. Die Kroaten lebten schon einmal davor. Im 6 Jhd. wurde das Königreich Kroatien gegründet wurde, die Serben lebten noch am Kaukasus/Naher Osten, bevor sie 3 Jhd nach Europa kamen.

DerJörg
01
23.4.2011, 18:38
"Superman" Ante und die verlorene Stadt

Im Krieg gibt es immer nur Verlierer darum ist es heute auch schwer darüber zu urteilen wer der Böse und wer der Gute war. Fakt ist, das es eine riesengroße Schweinerei ist, dass irgendwelche Leute aus denHaag heute darüber urteilen wer damals ein Verbrechen begannen haben soll. Die selber waren damals nicht dabei und die sogenannte UN hat sich die Kämpfe nur von weit außerhalb angeschaut und ihre Geschäfte mit den Bedürftigen gemacht.

philidor85
00
27.4.2011, 09:02

ehm damals wusste man ganz genau was geplant war - ein paar tage vor dem start olujas hat clinton tudjman angerufen und ihm seine sorge bezüglich der geplanten offensive mitgeteilt

aber der hat richtig kalkuliert und es trotzdem von a bis z durchgezogen

die einzig riesengroße schweinerei ist, dass nur ein paar den kopf hinhalten müssen - und die leute, die sich im ausland dieser verbrecher bedient haben um eine neue ordnung am balkan durchzusetzen, soetwas nicht zu befürchten haben

The Tiger70
 
44
21.4.2011, 10:59
kleine Erklärung

Ante Gotovina muss für 24 Jahren in den Knast und die Kroaten fragen sich nun "warum" und "weshalb". Es ist aber ganz einfach zu erklären: Weil er sich schuldig an Kriegsverbrechen an Zivilisten gemacht hat...mehrfach.... weil er für seine Soldaten und Polizisten, die er befehligte die Verantwortung hat.

Und weil Gotovina zumindest genau wusste was er tat und befehligte und er auch Mord, Plünderung und Vertreibung von Zivilisten billigend in Kauf nahm.

Den Kroaten muss spätestens jetzt endlich bewusst werden, dass auch sie nicht nur Opfer sondern ebenso Täter waren!

Toni101
41
24.4.2011, 20:49
2. keine Erklärung, keine Ahnung, aber seinen Meinung verbreiten

3. Schaut Euch die angeblich vertriebenen Serben nach der Operation Sturm an und Ihr werdet feststellen, dass alle mit Traktoren Autos Hab und Gut unterwegs waren. SO FLÜCHTET man nicht. Man flüchtet so wie die Kroaten aus VUKOVAR, mit nichts außer seinem Leben. Es war die serbische Propaganda die sie zum Verlassen des Landes trieb, weil ja die bösen "Kroaten" unterwegs waren. Über die kroatischen Medien wurden zur selben die serbischen Menschen aufgefordert zu bleiben.
4. Es kann wohl nich geleugnet werden, dass trotz aller Vorkehrungen Gotovinas (und er hat viele getroffen) vereinzelt Kriegsverbrechen passiert sind, aber mit Sicherheit nicht von Gotovina gewollt oder gar geplant, wie zB serbische Verbrechen in Srebrenica (UN/EU sei dank)

Toni101
11
24.4.2011, 20:40
1. keine Erklärung, keine Ahnung, aber seinen Meinung verbreiten

Mich wundert schon lange nicht mehr, solchen Blödsinn zu lesen, aber irgendwann muss man auch mal antworten.
1. Das Haager Tribunal möchte gerne Serben und Kroaten auf die selbe Stufe stellen nach dem Motto: Ihr seid alle gleich böse - SIND WIR ABER NICHT, KÖNNEN WIR NICHT SEIN, weil die Kroaten die Angegriffenen waren und nicht die Angreifer. Ohne serbische Angreifer, wäre ein Ante Gotovina gar nicht erforderlich gewesen.
2. Wenn ein Soldat in der EU ein Verbrechen begeht, wird der verantwortliche General doch sicherlich sofort verhaftet und anshließend verurteilt. Wie oft ist das wohl passiert? Mit Ante Gotovina ist genau das passiert!
3. im nächsten Treat

themistokles
01

@Toni101
Toni, träum weiter! Kroaten waren sehr wohl auch Täter. Und wie! Aber: Es musste alles nicht soweit kommen, hätten faschistische KROATEN nicht damit begonnen, die Krajina-Serben zu vertreiben!

Hier hast Du ein Video von Martin Spegelj (Tudjmans rechte Hand und späterer Minister), wie er noch lange vorm Krieg kroatische Gefolgsleute suchte, um Serben zu töten, und dadurch das Eingreifen der jugosl. Armee zu provozieren und dadurch Jugoslawien erst Recht in einen Bürgerkrieg zu stürzen.
Er hat es natürlich geschafft!

http://www.youtube.com/watch?v=iEwiuOD_biw

Ich hoffe, Du wachst jetzt auf aus Deinem Opferrollen-Traum von Kroaten!

The Tiger70
 
11
26.4.2011, 10:16

Mir ist nicht klar wie ein "echter" Flüchtling auszusehen hat und die offizielle Definition kenn ich ebenso wenig,... mir ist nur klar das damals diese serbischen Zivilisten NICHT freiwillig ihre Häuser verlassen haben,...und ich bin mir sicher wären sie geblieben, hätten sie mit dem Schlimmsten rechnen müssen,...allein nur deshalb weil sie Serben sind!

Um es noch mal ganz klar zum Ausdruck zu bringen: Ein Gotovina ist auf der gleichen Stufe wie ein Mladic!
Er ist NICHT besser, anständiger oder ehrenhafter !
Er verdient es in den Knast eingesperrt zu werden!

Toni101
01
26.4.2011, 14:02
Warum müssen immer die Ahnungslosen urteilen?

Hätte, wäre, wenn...
...WAR ABER NICHT.
Vor wem sind 5 Jahre vorher denn die Kroaten geflohen und vor allen Dingen wie?
Kriegsverlauf ansehen, dann urteilen.
Mladic und Gotovina gleich?
So gleich wie Hittler und Haider? Oder eher wie Merkel und der Papst?
Ich gebs auf den Ahnungslosen etwas zu erklären.
Geht euch sowieso nichts an!!

NANANANANANANANA BATMAN
22
21.4.2011, 00:59
"Stipe wirft ein, dass seine Großmutter von serbischen Soldaten in einen Brunnen geworfen worden sei."

der vater meiner angeheirateten tante ist auch von kroaten in einen brunnen geworfen worden.

1:1.

Liburna
63
20.4.2011, 12:56
Es ist den Linken in BRD und Rechten in USA aufgefallen dass das Urteil eine Schweinerei ist

(Urteil mit fadem Beigeschmack & The comming Balkan war & nadolazaci balkanski rat)
http://www.taz.de/1/debatte... geschmack/
http://www.washingtontimes.com/news/2011... ar/?page=1
http://hrsvijet.net/index.php... a&Itemid=9

Drago+
03
21.4.2011, 18:39

Spitze. Jeffrey Kühner hat auch zur Ermordung Assanges aufgerufen ;) Tolle Vorbilder..

DrSigmundFreud
 
46
19.4.2011, 18:59

leider wieder mal ein ziemlicher müll der hier verbreitet wird, ua diese textpassage:
"Das Gericht in Den Haag spricht von Deportation"
1) hat das gericht gar nicht behauptet
2) war techn. gar nich möglich da die serben alle bereits weg waren bevor die kroatische armee eintraf
3) der autor kann das wort "deportation" nicht sinngemäß anwenden, ein kurs "deutsch für inländer" wäre in diesem fall sinvoll

daß der artikel tendenziös proserbisch ist braucht man nicht extra zu erwähnen, erinnert stark an die krone welche nie objektiv berichtet sondern nur bestimmte meinungen erzeugt...

Drago+
12
21.4.2011, 18:45

Lies Adelheids Reportagen zum Kosovo, und dir wird klar sein, dass die Dame absolut nicht pro-serbisch schreibt. Ihr macht einen Fehler, wenn ihr eine jede Meinung, die euch im Moment vielleicht nicht rechtens ist, gleich als kroatenfeindlich und großserbisch verdammt; damit macht ihr euch nicht viele Freunde.

NANANANANANANANA BATMAN
21
21.4.2011, 01:11
dr sigmund franjo

ich weiss wirklich nicht was an diesem artikel proserbisch sein sollte.
es wurden nichtmal serben befragt.

HisHasH
42
20.4.2011, 18:52

meinen Sie etwa DIE krone, die von anbeginn der balkankriege tendenziös prokroatisch, pro"bosniakisch", proalbanisch und was weiß ich noch was "pro..." berichtete und schon damals damit nur bestimmte (Sie werden uns sicher verraten, welche) meinungen erzeugen wollte?
.

DrSigmundFreud
 
13
20.4.2011, 20:36

ja, ich meine die "krone", welche die halb- und ungebildete masse manipuliert, frei von jedem skrupel und jeder ideologie, einfach nur um ihre wichtigkeit zu bestätigen.
ähnlich arbeitet der standard, nur auf einen höheren niveau und mit einer anderen zielgruppe.
fr. wölfl hat ohne hintergrundwissen diese reportage abgeliefert, das wichtigste war eine vorgegebe (zeitung-)meinung umzusetzten
auch der bericht mit herrn "paško" ist lächerlich da das ein rein kroatischer vormane ist, und ein kroate vor 20 jahren in knin seltener war als ein braunbär in nö, dh ein kroate konnte dort gar keine freunde haben da die serben dort schon seit `45 ihren nationalsmus hemmungslos exekutiert haben und kroatischen bevökerunganteil von 60% auf 1-% reduz

themistokles
00

@DrSigmundFranjo

Also das musst Du mir mal zeigen, woher Du diese Unterstellung hast, dass es Serben (unterm Kroaten Tito) seit 45´geschafft haben sollen, die Kninkroaten soweit zu vertreiben, dass es am Ende nur noch 1% Kroaten gab!!!! Reine kroatische Propaganda..

HisHasH
10

a geh :-)

pipi pipifax
22
21.4.2011, 22:49

ziemlich viel schwachsinn, den sie hier verzapfen.

Liburna
42
19.4.2011, 15:24
Das Gericht in Haag ist schon mal ilegal

1. Erstens gibt es innerhalb der UNO kein Statut dass so ein Gericht vorsähen würde (damals bei der Gründung). 2. Ins Leben gerufen ist es von England, bzw. dem englischen Geheimdienst MI6. 3. Finanziert wir das Gericht privat, Rockefeller und so, wobei Soros den Löwenanteil zahlt. Alles rein politisch-private Interessen. Jeder weiß dass dort wo Soros mit seinem Geld und Institutionen auftaucht ganze Regionen destabilisiert werden. Ein Kriegstreiber aus dem Hintergrund sondergleichen.

HisHasH
30
20.4.2011, 18:53

Slobo, bist du es?

Toni Mayr
11
20.4.2011, 10:26

Na dann muss ja Seselj und Karadzic sofort nach hause.

hijek40
13
19.4.2011, 15:18
Kroatiens Altlasten: Ebenso wie die Serben und die Kosovo-Albaner haben auch die Kroaten die ernsthafte Auseinandersetzung mit den düsteren Seiten ihrer Kriegsvergangenheit nie richtig begonnen

Da frag ich mich wann die Österreicher damit anfangen!?

Ständig zeigt man mit dem Finger auf andere aber selber war man im 2WK ja nie Täter.
Wenn heute jeder Österreicher die freie Äußerung zum Nationalsozialismus, Ausländerfeindlichkeit, usw. machen dürfte, würden einigen vielen Menschen in diesem Lande das Lachen vergehen! Das schlimmste is ja dass noch einige den Blödsinn der Opferrolle glauben!

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