Kroatiens Altlasten

18. April 2011, 18:40

Ebenso wie die Serben und die Kosovo-Albaner haben auch die Kroaten die ernsthafte Auseinandersetzung mit den düsteren Seiten ihrer Kriegsvergangenheit nie richtig begonnen

Die Verurteilung des ehemaligen kroatischen Generals Ante Gotovina als Kriegsverbrecher zu einer Haftstrafe von 24 Jahren durch das Haager Kriegsverbrechertribunal hat eine mächtige Welle der nationalistischen Empörung in seiner Heimat ausgelöst und der seit längerer Zeit schwelenden politischen Krise neue Brisanz verliehen. Von der rechtskonservativen Ministerpräsidentin Jadranka Kosor zur sozialistischen Opposition, von den Veteranenorganisationen bis zur katholischen Bischofskonferenz haben alle nationalen Institutionen vorher unbegründete Hoffnungen auf einen Freispruch von dem als Nationalheld verehrten Gotovina und den zwei mitangeklagten Generälen bekundet und die harten Urteile als unannehmbar bezeichnet. (Auch der Ex-General Mladen Martic muss 18 Jahre hinter Gitter, nur der dritte General wurde freigesprochen).

Das Urteil gegen den 2001 verschwundenen und erst Ende 2005 auf Teneriffa verhafteten Gotovina erschüttert das kroatische Selbstverständnis, wonach die Rückeroberung der mehrheitlich von Serben bewohnten Region Krajina 1995 ein gerechter Befreiungskrieg und eine saubere Militäroperation gegen die serbischen Aggressoren gewesen sei. Der Verfasser dieser Zeilen gehört zu jenen, die stets gegen die Verteufelung Kroatiens und für seine Unabhängigkeit nach dem offenkundigen Scheitern des zweiten Jugoslawiens aufgetreten sind. Weder die Erinnerung an die Gräueltaten des Ustascha-Regimes des von Hitler und Mussolini geschaffenen Zwergstaates noch die nationalistischen Exzesse der korrupten Tudjman-Ära in den 90er-Jahren durften als scheinheilige Argumente für die politische und wirtschaftliche Diskriminierung Kroatiens dienen. Unbestritten bleibt die Tatsache, dass Kroatien nach 1991 Opfer der von großserbischem Nationalismus entfachten Eroberungspolitik war.

Während der Militäroperation "Sturm" im Sommer und Frühherbst 1995 zur Befreiung der von serbischen Rebellen besetzten kroatischen Territorien sei jedoch General Gotovina als Oberbefehlshaber laut dem Gericht für Morde an mehr als 300 Zivilisten sowie für massenweise Plünderungen und für die Vertreibung von mehr als 90.000 Menschen maßgeblich verantwortlich gewesen. Präsident Tudjman und seine engsten Mitarbeiter (auch Gotovina) hätten "ein gemeinsames kriminelles Unternehmen" in die Wege geleitet, um die serbische Zivilbevölkerung "durch Gewalt oder die Androhung von Gewalt" auf Dauer aus der Krajina zu entfernen. Das Tribunal betonte ausdrücklich, es hatte nicht die Rechtmäßigkeit des Krieges zu beurteilen, sondern nur, ob serbische Zivilisten Opfer von Verbrechen wurden und ob die angeklagten Generäle dafür verantwortlich waren. Trotzdem wird das Verdikt von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung als eine Verurteilung Kroatiens betrachtet und mit Empörung zurückgewiesen.

Ebenso wie die Serben und die Kosovo-Albaner haben auch die Kroaten die ernsthafte Auseinandersetzung mit den düsteren Seiten ihrer Kriegsvergangenheit nie richtig begonnen. Die leidenschaftlichen Protestaktionen zeigen jedenfalls den dominierenden Einfluss nationalistischer Werte und belasten die ohnehin schwierigen EU-Beitrittsverhandlungen noch mehr. (Paul Lendvai /DER STANDARD, Printausgabe, 19.4.2011)

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Posting 1 bis 25 von 60
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The Tiger70
 
00
21.4.2011, 15:43

Ich habe die Hoffnung, dass wenn das Katzengejammere wegen der Verurteilung Gotovinas aufgehört hat, die ein Teil der Kroaten innehalten werden und beginnen darüber objektiv nachzudenken.
Wer allerdings noch heute Plünderungen sowie Ermordung und Vertreibung von Zivilisten als "gerechtfertigt" gar als "Befreiung" rechtfertigt und entschuldigt brauch noch viel Zeit um zu begreifen das dieses Urteil absolut in Ordung geht!

Drago+
00
21.4.2011, 11:07
Historische Altlasten

Es war eine blöde Zeit damals, als ein fast jeder europäische Staat meinte, unbedingt expandieren zu müssen. Serbien z. B. war da nicht viel anders. Ich meine, wir verurteilen heute zwar den deutschen "Ostdrang", vom französischen "Süddrang", dem "Frankreich über dem Meer" usw., hören wir jedoch nicht viel. Höhepunkt dieser Entwicklung war dann ein gewisser Oberösterreicher, der nach Deutschland auswanderte.

Was ich damit sagen will ist, dass alles irgendwie zusammenhängt. Und Kroatien war nicht viel besser, da Kroatien nach den Vorstellungen der damals führenden kroatischen Politiker, nebst dem heutigen Kroatien, zumindest Bosnien-Herzegowina umfassen sollte, idealerweise aber auch Slowenien und die Vojvodina.

Drago+
00
21.4.2011, 11:05
2.

Sich dann gerade auf diese Politiker zu berufen und etwas von Unterdrückung zu jammern ist insofern ein wenig kontradiktär.

Weil eben alles zusammenhängt, ist es wichtig, dass wir uns auf bestimmte, gemeinsame Prinzipien und Werte einigen, die für alle Menschen gleich gelten unabhängig ihrer Herkunft, Religion oder sozialen Status etc., und auf diese Prinzipien dann auch unbedingt und ohne Kompromisse beharren. Diese Prinzipien wären u. a. Demokratie und Menschenrechte; Toleranz, Gemeinsamkeit und Akzeptanz statt Ablehnung, Vorurteile und Ausgrenzung. Warum sollen wir unseren Patriotismus nicht auf diesen Prinzipien aufbauen anstatt auf Staatsgrenzen und welche Nation oder Gesellschaft die bessere, die reinere, die erhabenere ist?

Drago+
00
21.4.2011, 11:04
3.

Und was wäre die Alternative? Ich denke, die Alternative ist uns allen wohl bekannt.

Klar wurde mit Gotovina ganz Kroatien verurteilt, aber jenes Kroatien, welches in den letzten Jahrzehnten in einem nationalen Selbstmythos lebte und sich dadurch von der restlichen Welt abschirmte, weil es sich abhob, weil es ständig unterstreichen musste, um wie viel es besser als die anderen wäre. Nun wird es für Kroatien Zeit, neue Wege zu betreten, sich zu öffnen und die Gemeinsamkeit mit allen Menschen leben. Das muss Kroatien machen, möchte es sich weiter entwickeln. Dazu gehört es auch, die eigene Geschichte kritisch zu hinterfragen, das hier zum Wohle aller Menschen, nicht nur für mich oder für dich oder wen auch immer..

Sindjelic
01
20.4.2011, 17:43
Ich habe den Eindruck...

das nicht wenige Kroaten in ihrer Wahrnehmung und ihrem Selbstverständnis zwischen den Jahren 1939-1945 denken und leben...zumindest entnehme ich es den Kommentaren und den Medien europaweit.
Die rechts-konservative Partei des rechtspopulistischen Tudjman hat in den Jahren nach Tudjmans Tod nicht dazu beigetragen,daß die Kroaten sich bewußt mit ihrer Geschichte und ihrem dafürtun auseinandersetzen!
Einen Matrosen,Lebemann und Fremdenlegionär zum loyalen General zu befördern,spricht für sich schon Bände...es gab in der deutschen Geschichte auch einen einfachen Straßenmaler und Gefreiten,der dann plötzlich einer ganzen Generalität befehligt hat. Gotovina hat ohne Zweifel zu wenig Strafe bekommen,aber die Kroaten Zeit zum inne gehen,denken..

Macinorgo
10
20.4.2011, 19:45

Solange unsere historischen Schandflecken von unseren Feinden missbraucht werden um heute oder in Zukunft antikroatische Politik zu machen, werden wir uns niemals(!) damit auseinandersetzten.

Sindjelic
01
21.4.2011, 17:55
Werter Maci...

danken Sie es Tito, daß über Kroatien nicht die gleichen Schandflecken wie über Deutschland liegen!!
Und danken Sie Deutschland für die Parteinahme Anfang der 90er,niemand sonst hätte ein Tudjman-Kroatien ohne deutschen Druck anerkannt!
Ihre Aussage ist mehr als törricht,will nicht sagen dumm,denn mit dieser Einstellung beweisen Sie,daß ich mit meinem obigen Post mehr als Recht hatte...

philidor85
00
26.4.2011, 10:06

was macinorgos posting anbelangt haben sie recht

ansonsten stimmt es nicht so ganz - nach dem krieg war tudjman ein anachronismus, der entfernt wurde

und unter sanader wurde kroatien, rechtlich und wirtschaftlich auf den richtigen kurs gebracht

bei den kroaten ist, wie bei den serben und bosniaken, ein großteil weiterhin nationalistisch vergiftet - aber das wird mit den jahren weiter zurückgehen

Antara Hrvat
41
19.4.2011, 23:14
Präsident Tudjman und seine engsten Mitarbeiter (auch Gotovina) hätten "ein gemeinsames kriminelles Unternehmen" in die Wege geleitet,

Wahnsinn, wie sehr sich diese Zeitung von Artikel zu Artikel auf die Seite der Serbe stellt.
Man muss anmerken, dass über all die Kriegsjahre von 1991-1995 kein einziger kroatischer bzw. bosnischer Soldat serbisches Territorium betreten hat.
Die Kroaten und Bosnier haben sich immer auf eigenem Boden verteidigt.

The Tiger70
 
01
21.4.2011, 15:54

Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Aussage!
Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die "angreifenden" Serben auch garnicht aus einem anderen Land einmarschieren brauchten, da sie in diesen umkämpften Gebieten bereits teilweise seit Jahrzehnten lebten und mancherorts sogar die Bevölkerungsmehrheit stellten.
Immerhin lebten bis 1991 ca. 600.000 (!) Serben auf dem Gebiet des heutigen Kroatiens. Bei einer Gesamtbevölkerung von ungefähr 4,5 Mio also mithin knapp 15% ! --> also nochmal: es war garnicht nötig von Außen einzufallen,...denn sie lebten bereits da,...

Berliner66
03
21.4.2011, 02:09
nein, es gab aber genug serben auf "fremden" Territorium

Man muss auch nicht fremdes Territorium betreten um Verbrechen zu begehen. Vor allem nicht wenn noch vor 1995 ca 200T Serben in der Krajna gelebt haben. Viele sehen das hier als Urteil gegen das kroatische Volk. Dem ist nicht so! Hier werden Verbrecher zu RECHT hinter Gitter gebracht. Das Franjo Tudjman eine posthume Verurteilung erhalten hat, finde ich persönlich mindestens genauso wichtig und fast noch höher zu bewerten. Aufarbeitung ist wichtig und zwar für alle Beteiligten, damit sich sowas nicht wiederholen kann. Meiner Meinung ist die mangelde Aufbereitung der Ereignisse aus der Zeit vor 1945 ein wichtiger Faktor für den Jugoslawienkrieg in den 90ern und wird auch ein wichtiger Faktor in der Zukunft wenn man in Richtung BiH schaut.

Scardanelli
00
19.4.2011, 17:23
..wenn es die könige juckt, müssen die völker sich kratzen....

Strukteur
 
11
19.4.2011, 14:06
für pro&contra: DER KRIEG IST VORBEI!

Die Genugtuung des einen ist der Schmerz des anderen. Der Preis für die Freiheit wurde beglichen und meiner Meinung nach sogar sehr vorteilhaft für die Kroaten. Als Außenstehender finde ich dagegen die Vertreibung der Serben viel schmerzhafter als eine gerechte Verurteilung eines Generals.

cromagnon76
20
20.4.2011, 15:09
Der Krieg ist vorbei???

Nochmal Zur Auffrischung> Da hier nun das ganze Land und das Volk Kroatiens als Kriegsverbrecher international darstehen> werden die Grenzen wieder in Frage gestellt> Das ist leider nicht hinnehmbar> Serben riefen Krajna aus (schlechter Witz), dadurch bewaffnet durch die Jugo Volksarme ca. 30 T. Kroaten vertrieben> und von dort Angriffe auf Kroatische Städte ausgeübt> 5 J. lang> Rückeroberung Dauer 5 Tage> das ist nur durch eine geplante "Evakuierung der Serbischen Krajna Bevölkerung nun ca. 100 T. " nach Bosnien durch die Serbische Armee möglich> Zeitpunkt Operation Sturm war der Nato bekannt -> die Serben wurden vorab rechtzeitig von den Briten darüber informiert> und leiteten vor der Operation Sturm die Evakuierung ein> Gerechtigkeit WO?

mumuj
23
19.4.2011, 12:37
Es sind Tito´s Altlasten

je minderbemittelter die Masse um so leichter kann man sie manipulieren.Die traurige Geschichte Jugoslawiens basiert an einem Jahrzente langem geduldeten Nebeneinander. Serben die überpropontionalvetreten waren in der Jugoslawischen Armee-die für Rang und Ordnung gesorgt hat mit eiserner Keule- Andersdenkenden sind entweder verschwunden oder mundtodt gemacht worden.Die Armeeangehörige und ihre Familienmitglieder haben die schönsten Wohnungen(umsonst) und begehrtesten Posten in ganz Jugoslawien bekommen.Natürlich waren sie nicht bereit das ohne Kampf aufzugeben.Kroaten wollten(und wollen) sie nicht . Und dazu kommen einige wenige, die sich durch Kriegs- und Nachkriegszeiten unglaublich bereichert haben und die nicht wollen das irgendjemand a

Gegenflieger
13
19.4.2011, 14:35

Das einzig minderbemittelte hier ist ihr Posting,so viel Stuß auf einmal ist kaum zu begreifen.

cromagnon76
10
20.4.2011, 15:21

Erstmal sehe ich keine grossen Vorteile für die Normalbevölkerung Kroatiens in die EU zu kommen. Schaut euch doch mal den Standardverfall an seit der EU? Seid Ihr blind? Lediglich die Politiker können hier mit Vorteilen Rechnen. (Ist doch klar!!!) Wir sind bereits Mitglied der Nato und somit haben wir genug Rückendeckung. Wir haben ein Vorteil das die Geldquelle Tourismus nicht versiegen wird. Da sind Umsätze von Jährlich grösser 1 Mrd. schon einiges für so ein kleines Land. Leider müssen wir unser Land noch ausbauen da in Jugoslawien nur die Serben zählten, müssen wir das für Kroatien nun nachholen. Strassen ausbauen usw. Ansonsten wird das auch ohne EU supi gehen, da bin ich mir sicher. (Siehe Schweiz gefühlter Standard + 40% seit EU)

mumuj
00
19.4.2011, 16:54

Anderer ihnen an die Finger schaut.Darum so eine Antipropaganda gegen die Eu.Wieder einmal Angst um eigene Vorteile zu verlieren.

Waach Birn
13
19.4.2011, 13:33
Nicht nur Titos Altlasten

die nationalistischen Kroaten im Exil haben den Krieg gefordert und finanziert und sich danach reichlich am Buffett bedient. Gojko Susak sei hier lobend erwähnt.Dieser Krieg diente auf allen Seiten der Bereicherung von Kriminellen, egal ob Arkan oder Gotovina die Lebensläufe und Ziele sind ähnlich.
Das Traurigste ist für mich das die breite Bevölkerung einfach nicht erkennen will das sie immer noch von Parasiten beherrscht werden. Wie gesagt egal ob Serbien, Kroatien oder der Kosovo alles die gleichen Gestalten.Tito hat vieles falsch gemacht und sein Sozialismus war wertlos aber die Idee eines Staates der Südslawen halte ich für richtig.Wird es aber nie wieder mehr geben hat sich in den 90igern erledigt.

Kaineanung
 
21
19.4.2011, 19:38

Es war nicht Titos Idee mit Jugoslawien sondern die Idee einer Gruppe von Kroaten die sich von Österreich-Ungarn seprarieren wollten um ein gemeinsames Land aller Südslawen zu errichten. Die Idee war aber auch das die Republiken alle ihre eigene Autonomie bekommen. Was gleich von Anfang an durch die Serben, größtenteils Nationalisten, unterbunden wurde und eine Zentralisierung angestrebt wurde. Der serbische König rief daraufhin das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenier aus und zentralisierte alle Macht nach Belgrad. Schon von Beginn an versuchten die Serben Jugoslawien zu behherschen und den Traum des Großserbien zu verwirklichen.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Vert... on_Trianon

Waach Birn
00
20.4.2011, 08:47
Durchaus richtig

aber die Idee selbst stammt von den Kroaten, die Entwicklung damals war so falsch wie die Entwicklung nach Tito. Den Tito hat die Autonomie gefördert aber darauf vergessen das kulturelle Selbstbestimmung noch wichtiger ist.Siehe kroatischer Frühling 72 und die gnadenlose Verfolgung der Beteiligten.Ein loser Staatenbund mit gemeinsamer Verteidigung, Währung wäre das Intelligenteste gewesen.Egal irgendwann sind alle in der EU und dann werden alle schreien das Brüssel das neue Belgrad ist.Die Unabhängigkeit der Republiken finde ich auch richtig aber das hätte man friedlich lösen können siehe SK/CZ.Aber da hätte sich die Mafia nicht bereichern können deshalb gab es Krieg.Meine persönliche Meinung.

cromagnon76
30
20.4.2011, 15:45
Auch Klugscheisser wissen im nachhinein alles besser

Also was hätte können sein -> ist hier vollkommen falsch am Platz. Es steht nun mal fest das die Serben die die Macht in Jugoslawien hatten und somit wer die Macht hat trägt auch die Verantwortung. Das ist Kristallklar!!! Auch für Vollidioten ist das einfach zu verstehen.
Erstens hat das unabhängige Kroatien sich gegen die Agression der Serben gewährt und zweitens war die Operation Sturm mit Unterstützung des Westens freigegeben und Aufgabengbezogen durchgeführt. Eine bewaffnete Operation ist keine Lichterkette da sterben immer Menschen und wenn andere Menschen Aus einem Gebiet von Ihren Anführern evakuiert werden ist das keine ethnische Säuberung sondern eine geplante Evakuierung der Serben durch Propaganda. (Hallo Dauer OP Sturm 5 Tage)

Waach Birn
03
20.4.2011, 22:04
Cromagnon da steckt wohl was dahinter...

Mit Leuten wie Dir zu diskutieren macht keinen Sinn, wenn ich jetzt sage das der Oberbefehlshaber der Marine ein Kroate war und das sehr viele Kroaten in den höchsten Gremien gesessen sind dann wird dich das auch nicht beeindrucken also lassen wir das.
Es war kein Wille der Beteiligten da die Trennung friedlich durch zu führen das ist alles was ich sagen will. So jetzt leg Thompson auf und geh in den Fußball Kaefig.

malovopi
01
20.4.2011, 16:39

"Es steht nun mal fest das die Serben die die Macht in Jugoslawien hatten und somit wer die Macht hat trägt auch die Verantwortung. Das ist Kristallklar!!!"

-> Gotovina hatte die Macht über die HVO, also auch die Verantwortung der Taten, kristallklar!;)

"Auch für Vollidioten ist das einfach zu verstehen."

Mfg

Tschusch5
22
19.4.2011, 12:34
angesichts der strafen

die sonst vergeben worden sind, ist diese wirklich hart, ein wenig zu hart, finde ich, auch wenn man kein kroatienfan ist.

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