Die zehn Gebote für die Volkspartei

18. April 2011, 18:37

In der Karwoche will Michael Spindelegger sein Regierungsteam präsentieren. Doch die krisengeschüttelte Partei braucht nicht nur neue Köpfe, sondern auch neue Vorsätze: Zehn Gebote, ein gut gemeinter Vorschlag aus der STANDARD-Redaktion, damit die ÖVP nicht vor sieben dürren Jahren steht. Ist ja nur in Stein gemeißelt.

grafik: der standard
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Gibts jetzt neue Grundsätze?

Obwohl das bestehende erst im Nov. 1995 beschlossen wurde. So schnell vergeht die Zeit inder ÖVP

Und nach den ...

... 10 Geboten für die ÖVP kommt jetzt die SPÖ-Scharia?

Der Offenbarungseid des Standard

Da steht drin: ÖVP, wir wollen euch nicht. Wir wollen eure Meinung nicht einmal hören.

Wenn das unwidersprochen bleibt, dann hat sich der Standard als SP-Blatt geoutet.

Gebot 3 und 4 widersprechen sich.

Was jetzt? Nicht der Krone nach beten oder doch Wehrdienst abschaffen? Außer der Krone zu gefallen gibt es keinen vernünftigen Grund den Wehrdienst abzuschaffen.

da gibts sogar sehr viele gute gründe.

unzeitgemäß, sexistisch, sinnfrei...

Im Ernst?

Meinen Sie das tatsächlich?

Na, dann nennen sie mir einen sinnvollen, wenigstens einen.

unzeitgemäß: Wer bestimmt das, die Korne? Ist diese Vogelkäfigunterlage jetzt zum internationalen Zeitgemässkontrollorgan aufgestiegen?
sexistisch: Was, weil sie als Mann einmal in ihrem Leben etwas für die Gesellschaft tun sollen, was Frauen ihr ganzes Leben lang ungefragt und vor allem unbedankt machen? Bevor Frauen nicht für selbe Leistung das selbe Geld verdienen, die selben Karriere- und Einstellungschancen wie Männer haben, braucht kein Mann weinerlich von "sexismus" herumheulen, nur weil er auch mal etwas für die Allgemeinheit tun soll!
sinnfrei: Selbst einen Beitrag für die Gesellschaft, der man angehört zu leisten, ist in ihren Augen also "sinnfrei". Gut, das sagt einiges über sie aus!

Vogelkäfigunterlage ist gut

Vor vielen vielen Jahren hing die halbe Krone an einem Nagel am Plumpsklo meiner Oma. Sie erfüllte ihren Zweck ganz vorzüglich.

Ja das waren noch Zeiten!! Aber Zeitungspapier war nie so meins. :-0

Meins auch nicht

Erstaunlich aber, dass es ohne Klopapier auch ging ;-)

Mich fasziniert es immer wieder, mit wie wenig der Mensch auskommen kann, wenn er das will. Ohne dass es am Ende einen Verlust an Lebensqualität bedeutete.

Da gibt es ein gutes Buch dazu aus USA: How to shit in the woods (geht googeln)

Wehrpflicht und Gymnaium/gemeinsame Mittelschule...

...nur weil die SPÖ ein unausgereiftes Konzept mit falschen Zahlen präsentiert, ist es nicht automatisch besser.

dann bringt man halt ein besseres - und nicht (k)alten kaffee! doch soweit reicht es offenbar nicht.

Maximal halblustig

v.a.: rund 90% der Bevölkerung streben das Vater-Mutter-Kind(er)-Idyll an, auch wenn es bei vielen nicht klappt. Und es ist kein Schein-Idyll, sondern in der Realität des Lebens eine bewährte, ersehnte und in der Mehrzahl der Fälle auch gelebte Lebensvariante - und es ist jederfrau und jedermann klar: Auch harmonische Familien und Ehen haben Probleme, nur das Ziel, diese gemeinsam zu meistern, anstatt dass jedeR seiner/ihrer Wege ohne dem/der anderen geht, bleibt halt lange im Vordergrund.

lg
Dimple

Daß es 90% anstreben ist unsinn.

Vielleicht streben es 60% und von denen erreichen es 40%.

Nicht "Ehe" als Voraussetzung für die Mutter/Vater/Kind(er)-Familie

Eine heterosexuelle, (hauptsächlich) monogame Partnerschaft mit eigenen Kindern = Vater/Mutter/Kind(er): So komme ich sehr nahe an die 90%.

Und dann spielt bei der Betrachtung der (von Ihnen genannten) 40% auch die Statistik über Ehescheidungen mit: Erst-Ehen haben eine deutlich höhere Beständigkeit, als gemeinhin angenommen. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine weitere (zweite, dritte,..) Ehe scheitert, deutlich über 50%.

lg
Dimple

vater-mutter-kind ist auch kein einheitliches bild !

Eh nicht Ehe. Davon ging ich auch nicht aus.

Trotzdem sind die 90%, die Ihrer Ansicht nach einen Kinderwunsch haben, viel zu hoch angesetzt, selbst wenn man nur heterosexuelle Menschen annimmt. (Wobei sich durchaus auch Homosexuelle nach Kindern sehnen können.)

Bei weitem möchten keine 90% Nachwuchs zeugen!

Sogar dann nicht, wenn man sehr blaäugig "passierte" Kinder zu den Wunschkindern dazurechnet.

SPÖ-Zentralorgan...der Standard...

...also wenn sich der Standard jemals als SPÖ-Zeitung geoutet, dann jetzt!

die sog. bobo-krone!

Das ist sehr traurig

Mir ist nur noch nicht ganz klar, warum das so ist.

Es mag sein, dass man das "Fortschrittlichsein" verabsolutiert hat. Da wäre der Standard ja nicht allein auf der Welt. Damit kann auch eine 180-Grad-Wendung in Sachen Militär jederzeit fortschrittlich sein.

Was mir wahrscheinlicher scheint, dass der Standard der Beweis für fehlgeschlagene Bildungspolitik ist. Jene Bildungspolitik, die Pazifismus mit der Negation von Gewalt verwechselt. Man beschäftigt sich nicht mit Militär, weil schlecht. Man hat folglich keine Ahnung davon. Dummerweise gibt es aber eine ganze Menge miltärischen Konflikt auf der Welt.

Etwa dasselbe Problem, das die Franzosen haben, weil sie Religion aus ihren Schulen verbannen: Kinder bleiben reigiös völlig unbetreut.

ÖVP auflösen!

Zehn Gebote für die Volkspartei

Passt!

Passt, meine ich auch und da nach tut sich wieder die Chance aur eine große Glaubensgemeinschaft zu werden

Danke!!!

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