30 Prozent der unter 30-Jährigen finden Lesen langweilig

18. April 2011, 16:23
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Mehr als drei Viertel verbinden lesen mit Entspannung udn Freizeit, 93 Prozent mit Information

Wien - Jeder zweite Jugendliche liest nur, weil er muss: Ein Ergebnis der jüngsten PISA-Studie, bei der die österreichischen 15- bis 16-Jährigen zu den OECD-Schlusslichtern zählten. Wie eine GfK-Studie anlässlich des heutigen Internationalen Tags des Buches zeigt, scheint sich das im Alter zu ändern: Arbeit, Pflicht und Langeweile assoziieren die wenigsten mit Lesen, stattdessen dient das Lesen 93 Prozent der Österreicher der Information. Mehr als drei Viertel verbinden Lesen mit Freizeit und Entspannung, dicht gefolgt von Spaß und Unterhaltung.

Frauen lesen häufiger

Schule und Beruf nennen immerhin noch 67 Prozent jener 500 Österreicher, die zwischen 5. und 7. April befragt wurden. An weiteren Plätzen befinden sich Orte, an denen Zeit zum Lesen besteht: im Urlaub (58 Prozent) oder auch in der Pension (50 Prozent). Wie bei den Schülern, bei denen Mädchen sich als bessere und häufigere Leser offenbaren, sieht es bei den Erwachsenen aus: Frauen lesen häufiger und tun das auch lieber. So verbinden sie Lesen häufiger als der Durchschnitt mit Entspannung und Spaß und kommen beim Lesen öfter ins Träumen, während Männer vermehrt Arbeit und Pflicht als Assoziationen nennen.

Auch innerhalb der verschiedenen Altersgruppen gibt es Leseliebhaber und -muffel: So kommen bei 30- bis 39-Jährigen positive Gedanken beim Lesen auf - von Unterhaltung und Entspannung bis Aufregung und Ablenkung. Langweilig ist Lesen dagegen für 30 Prozent der unter 30-Jährigen und für ein Viertel der 50- bis 59-Jährigen. (APA)

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