derStandard.at-Interview

"Auch Wirtschaftsprüfer wurden getäuscht"

Lisa Aigner und Rosa Winkler-Hermaden, 18. April 2011, 17:15
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    apa-foto: herbert pfarrhofer

    Martin Ehrenhauser legt seinem ehemaligen Mentor Hans-Peter Martin den Rücktritt nahe: "Es wäre wichtig, den Rest an Anstand zu bewahren."

  • Die Stellungnahme Ehrenhausers bei der Pressekonferenz als Video.

Martin Ehrenhauser legt seinem ehemaligen Chef Hans-Peter Martin den Rücktritt nahe - Der Betrugsverdacht sei "eindeutig"

Von den 2,33 Millionen Wahlkampfkostenrückerstattung, welche die Liste Martin vom Staat bekommen hat, wurde eine Million von Hans-Peter Martin "abgezweigt". Das behauptet zumindest sein ehemaliger Mitstreiter Martin Ehrenhauser. Ihm wurden angeblich Dokumente "zugespielt", die das beweisen. Bisher wurde nur bekannt, dass Martin anscheinend eine Rechnung für den Umbau seines Hauses an einen Architekten über die Parteikasse abgerechnet hat. Außerdem wurde berichtet, dass Martin private Rechtskosten mit Parteiförderungen bezahlt hat.

Im Interview mit derStandard.at legt Martin Ehrenhauser seinem ehemaligen Chef den Rücktritt nahe. Obwohl er seit 2007 Mitarbeiter von Martin ist, will er erst im September 2010 gesehen haben, "dass irgendetwas nicht stimmen kann", als Martin ihm den im Amtsblatt veröffentlichten Rechenschaftsbericht präsentierte.

Hans-Peter Martin bezeichnete Ehrenhausers Vorwürfe als "haltlos". In einer Aussendung betonte er, wie "wichtig eine Veränderung der Regeln bei der Parteienfinanzierung ist".

***

derStandard.at: Wir würden Sie Ihren ehemaligen Mentor Hans-Peter Martin beschreiben?

Ehrenhauser: Er lebt nicht die Prinzipien, von denen er spricht. Dieser Fall hat die Metamorphose des Hans-Peter Martin gezeigt: Von einem Saubermann-Image hin zu jemandem, der sein weißes Sakko in den Dreck geworfen hat.

derStandard.at: Sie arbeiten seit 2007 mit ihm zusammen, seit 2009 sind Sie Abgeordneter im EU-Parlament. Warum hat es so viele Jahre gedauert, bis Sie bemerkt haben, dass da irgendwas nicht stimmt?

Ehrenhauser: Ich war Mitarbeiter von Hans-Peter Martin und nach der erfolgreichen Wahl 2009 sein Kollege als EU-Abgeordneter, aber nie Parteimitglied. Ich habe wiederholt kritische Fragen gestellt und am 29. September 2010 hat sich folgendes Bild gezeigt: Hans-Peter Martin ist ins Büro gekommen, hat zwei Zetteln auf den Tisch gelegt. Bevor ich überhaupt sehen konnte, was der Inhalt dieser Zettel ist und bevor ich irgendwelche Fragen hätte stellen können, hat er das Zimmer verlassen.

derStandard.at: Hans-Peter Martin hat Ihnen den im Amtsblatt veröffentlichten Rechenschaftsbericht präsentiert.

Ehrenhauser: Ich habe sofort gesehen, dass irgendwas nicht stimmen kann. Meiner Meinung nach, das weiß ich als operativer Leiter des EU-Wahlkampfes, hätte noch Geld in der Parteikasse sein sollen. Das Gegenteil war der Fall. Es wurden alle Einnahmen, die die Liste Martin erstattet bekommen hat (2,33 Millionen Euro, Anm.), auf den Cent genau ausgegeben. Das ist meines Erachtens eine sehr dreiste betriebswirtschaftliche Meisterleistung.

derStandard.at: Das haben Sie im September 2010 erfahren. Warum haben Sie bis April 2011 gewartet, um das an die Öffentlichkeit zu bringen bzw. auch die Staatsanwaltschaft einzuschalten?

Ehrenhauser: An diesem 29. September war mir sofort klar, dass ich handeln muss. Ich habe Martin schriftlich aufgefordert, dass er die Rechnungen offenlegen muss. Wir haben auch weiterhin versucht, Transparenz zu bekommen, um zu sehen, was hier wirklich passiert ist.
Mir wurden im Nachhinein Unterlagen über seine Buchhaltung zugetragen. Erst da hat sich das wahre Ausmaß gezeigt. Es hat sich konkret der Verdacht ergeben, dass Hans-Peter Martin mindestens eine Million Steuergeld abgezweigt hat. Wir haben auch danach noch weitere Gespräche gesucht, versucht, dass er für Aufklärung und Transparenz sorgt. Wir haben die Unterlagen, bevor wir die Sachverhaltsdarstellung eingereicht haben, nochmals von einem Juristen prüfen lassen. Wir sind hier sehr sorgsam vorgegangen. Das ist der einzig richtige Schritt.

derStandard.at: Bevor Sie im EU-Parlament gesessen sind haben Sie keinen Einblick in die Parteifinanzen gehabt?

Ehrenhauser: Nein. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Einblick in die Parteifinanzen von Hans-Peter Martin. Worüber ich sehr wohl Bescheid wusste, waren die Wahlkampf-Ausgaben, die es tatsächlich gegeben hat. Schließlich war ich auch für die Organisation des EU-Wahlkampfes zuständig. Wir haben national-weite Plakatkampagnen und Wahlkampfveranstaltungen organisiert. Ich wusste relativ genau, was der Wahlkampf gekostet hat, das waren ungefähr 500.000 Euro, danach hat es noch Spenden gegeben, um die 170.000 Euro. In Summe, nach meiner Einschätzung, sind nur rund die Hälfte der öffentlichen Fördermittel für politische Zwecke ausgegeben worden.

derStandard.at: Der Rest sind Ausgaben, mit denen Sie jetzt zur Staatsanwaltschaft gehen?

Ehrenhauser: Der Rest sind Sachen, mit denen sich die Staatsanwaltschaft auseinanderzusetzen hat, die sie prüfen muss, und wo es letztendlich ein Ergebnis geben muss.

derStandard.at: Sie haben bereits eine Architektenrechnung und Anwaltskosten an die Öffentlichkeit gebracht. (derStandard.at berichtete) Werden Sie mit weiteren Fällen an die Öffentlichkeit gehen?

Ehrenhauser: Ich glaube, dass es jetzt sehr wichtig ist, dass man diese Widersprüche, die aufgrund der Architektenrechnung und der Rechnung des Anwalts vorhanden sind, aufgeklärt werden müssen. Ich kann den Hans-Peter Martin nur auffordern, dass er gemeinsam mit dem Architekten eine eidesstattliche Erklärung abgibt oder ein vollständiges Geständnis.

derStandard.at: Was werfen Sie Hans-Peter Martin strafrechtlich konkret vor?

Ehrenhauser: Wir haben die Unterlagen auch von einem Juristen prüfen lassen und da hat sich der Verdacht in vier unterschiedlichen Delikten ergeben. Unter anderem der Verdacht auf Betrug Förderungsmissbrauchs.

derStandard.at: Warum Betrug?

Ehrenhauser: Der Jurist hat die Unterlagen geprüft. Sie legen den Verdacht nahe, dass auch Wirtschaftsprüfer getäuscht wurden.

derStandard.at: Sie sind nicht der erste Mitarbeiter, der sich von Hans-Peter Martin abwendet. Können Sie heute nachvollziehen, dass Hans-Peter Martin immer wieder von seinen Mitarbeitern verlassen wird?

Ehrenhauser: Wenn jemand das eine spricht und das andere tut, dann muss man darauf gefasst sein, dass dieser Widerspruch aufgedeckt wird.

derStandard.at: Wie erklären Sie sich, dass Hans-Peter Martin, obwohl er immer gegen Korruption aufgetreten ist, diese nun selbst betreibt?

Ehrenhauser: Ein großes Problem ist, das Hans-Peter Martin es nie geschafft hat Strukturen zu errichten, die eine Kontrolle und Transparenz auch zulassen. Er hat scheinbar immer als Ein-Mann-Partei agiert. Da hat es nie Kontrolle gegeben und Strukturen, die formal Transparenz einfordern konnten. Das ist ihm dann auch zum Verhängnis geworden.

derStandard.at: Bedeuten die Vorwürfe das Ende der politischen Karriere von Hans-Peter Martin?

Ehrenhauser: Ich glaube, dass diese Unterlagen und der Verdacht, der sich daraus ergibt so eindeutig sind, dass Hans-Peter Martin sein Mandat zurücklegen sollte. Ich glaube es wäre wichtig, den Rest an Anstand zu bewahren. (Lisa Aigner und Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 18.4.2011)

MARTIN EHRENHAUSER (32) arbeitete neben seinem Studium der Betriebswirtschaft und Politikwissenschaft als Büroleiter von Hans-Peter Martin. Nach der EU-Wahl 2009 zog er ins EU-Parlament ein. Nach dem Zerwürfnis mit Hans-Peter Martin will er als unabhängiger EU-Abgeordneter seine Tätigkeit weiterführen.

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Magnus13
00
28.8.2011, 21:37
Ehrenhauser hat

sich damit selbst Publicity geschaffen. Bei der nächsten EU Wahl tritt er da als freier Kanditat an?

Immer wieder fällt HPM auf solche sogenannten Lichtgestalten herein. Zuerst die Resetarits und dann der ehrenhafte Ehrenhauser.

exler
31
21.4.2011, 19:48
Einmal Ehrlich

wenn ihr im EU-Parlament sitzen würdet -wäred Ihr anders? So mancher von euch würde Wasser Predigen und Wein Trinken!Koruption und Lobing war schon bei den Römern an der Tagesordnung.Das soll nicht heißen das ich es gut finde- im gegenteil.Aber wie kann man(n)/frau das ändern ohne dem gleichen Resultat?

exler
10
21.4.2011, 19:13
Was wäre anders

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21
21.4.2011, 08:43
brav, nur wieder einmal unbeleckt von jeglichem wissen, dafuer mit viel hochtrabend majestaetisch heisser luft polemisiert. na, pack mr's halt:...foromat, die x-te, an den 'nationalisten" da unten:

...und weil die schweiz ach so souveraen neutral und unabhaengig und autonom ist, hat sie saemtliche abkommen mit "der eu" unterzeichnet, ja?

wie kommen sie auf "direkte demokratie"? die schweiz hat ebenso das repraesentative staatsmodell wie oesterreich.

weiters, herr wichtig: oesterreich ist keineswegs ein "nationalstaat".
- oesterreich ist eine demokratische republik
- oesterreich ist ein bundesstaat
so steht's in der verfassung. auch wenn letztere ignoranten nationalisten ein schmerzender dorn im auge ist.

ps: nicht zuletzt dank EU hat A CH 2007 bei der durchschnittlichen kaufkraft überholt (CH statistik!)
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... oehne.html
noch fragen?

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20
21.4.2011, 11:19
danke, "foromat"!

webinformationat
13
20.4.2011, 12:41

Lieber Schweizer Direkte Demokratie und Neutralität statt EU-Militarisierung und HP Martin, Strasser und Co.

webinformationat
12
20.4.2011, 12:39

Schafft das Eu-Parlament, die EU-Kommission und die ganze Scheiße gleich ab und wir haben wieder Geld, Wohlstand und Arbeit.

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31
20.4.2011, 12:16
weiter unten gab's eine hpm-freie diskussion, wonach "wir alle" wieder den schilling "zurueck haben" wollen,...

...ich hab' die zahlen dazu nun recherchiert (im gegensatz zu nationalistischen behauptungstrotteln, die einfach irgendeinen schas in den raum stellen und dann net wegraeumen):

http://ec.europa.eu/public_op... at_nat.pdf

ende s7/anfang s8.

diese umfrage des vorigen herbstes ergibt uebrigens ueberhaupt irgendeinen ansatz zu "raus aus der eu".

im gegenteil: die leut' haben kapiert, dass brand loeschen gemeinsam leichter geht als allein.

frohe lektuere.

EU-Austretter
11
20.4.2011, 14:23

Was Sie "behauptungstrottel" nicht kapieren, ist, dass das zuendeln gemeinsam einfacher geht. Oder sehen Sie in der Politik irgendwo Brandloescher?

PS: Es ist keine Kunst mit den richtigen Fragen die gewuenschten Antworten zu bekommen, noch dazu unterstuetzt durch eine Propagandadampfwalze.

Bei Gericht nennt man das Suggestivfragen und das ist verboten.

RS69
 
10
21.4.2011, 15:19

Warum wollen SIe den Schilling zurück? Der war doch keine eigenständige Währung, sondern an die DM gekoppelt.

WÜrden SIe jetzt einen an den EUro gekoppelten Schilling wollen?

EU-Austretter
01
21.4.2011, 21:06

Als politische Vorleistung auf den Euro ab den 70ern, im Rahmen des Europaeischen Waehrungssystmes, davor nicht.

Und warum ich den Schilling dem Euro vorziehe, sollte angesichts der aktuellen Krise keiner naeheren Erlaueterung mehr beduerfen.

Aber schon vorher hat Oesterreich durch den Euro Inflation importiert und die PIGS-Staaten hatten vorher schon Arbeitslosigkeit importiert.

Darueber hinaus bevorzuge ich das Konzept der Monetative, die definitionsgemaess die 4. Gewalt im Staat ist, und die EU ist noch weiter weg von der Demokratie als Oesterreich.

RS69
 
10
21.4.2011, 23:33

Ohne EU-Beitritt hätten wir die letzten jahre nicht die Wachstumsmärkte im ehemaligen Osten nutzen können.

Was Sie von dem Schilling von sich geben ist eine sehr verklärte und umsoweniger realistische Sicht - der war so eigenständig wie der Belize-Dollar.

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20
20.4.2011, 15:51
lesen sie sich die fragen doch durch...

...oder stellen sie einfach die: "wollen sie aus der eu austreten?"

2. frage: "mit allen konsequenzen".

und das mit dem "gemeinsam zuendeln", das haetten die banken auch ganz ohne eu geschafft: wer, wie die deutschen, die franzosen oder auch die oesterreicher die banken selbst die bankengesetze reformieren laesst ist selbst schuld

"die eu" ist da nicht beteiligt. im gegenteil: trichet hat handfest beton von den diversen nationalbanken ausgefasst.

mfg,

ihr ihnen und ihren kumpanen jederzeit gern einen solchen abgebenden behauptungstrottel.

EU-Austretter
01
20.4.2011, 18:08

"Was bedeuted die Europaeische Union fuer Sie persoenlich?

Frieden
Wirtschaftlicher Wohlstand
Demokratie
Soziale Sicherheit
..."

Diese Vorauswahl z.B. ist suggestiv, zumal die negativen Auswahlmoeglichkeiten im Vergleich in der Wichtigkeit total abstinken.

"Bitte sagen Sie mir für jedes der nachfolgend genannten Ziele, ob dessen Verwirklichung in
der Europäischen Union bis 2020 Ihrer Meinung nach zu ehrgeizig, ungefähr richtig oder zu
bescheiden ist."

Da gibt es implizit nur die Vorauswahl EU so wie sie ist oder noch mehr EU.

usw.

Die Banken schaffen das nicht ohne Gesetzgeber, Gesetzgebung zum Geldsystem z.B. ...und die Bailoutprogramme erfahren durch die EU noch mal einen kraeftigen Schub. Schon mal von Portugal usw. gehoehrt?

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20
21.4.2011, 08:40
sie lenken ab: fragen sie die beiden obigen fragen...

...und zaehlen sie ihre antworten.

EU-Austretter
01
21.4.2011, 21:00

Wenn ich die Fragen davor stelle, bekomme ich auch ein mir genehmes Resultat.

exler
11
20.4.2011, 11:44
sind doch alle gleich

Die die am lautesten schreien haben den meisten Dreck vor dem Haus.Das besagt schon ein altes sprichwort.Stecke alle in einen Sack und schlage drauf ,man wird nie den falschen erwischen.

webinformationat
00
20.4.2011, 12:32

Unsinn

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20
21.4.2011, 13:12
ich stimm ihnen zu, aber wieso halten sie dann net eigentlich ihr ignorantes goschi?...

webinformationat
14
20.4.2011, 10:06
Zu national, Heimat, Staat, Nation, Volk

Wir sind ein Nationalstaat und haben ein Staatsvolk. Unsere Repräsentation ist der Nationalrat und Bundesrat. Unsere Heimat ist Österreich und nicht die EU. Wir sind Europäer.

Theoretisch sollten wir die Hoheit in der EU behalten, also die Herren der EU-Verträge sein. Praktisch haben wir die Hoheiten an die EU-Bürokratie übertragen, die von Lobbys allen Bereichen gesteuert ist.

Profit geht vor Sozialstaat.

Ich bin für das Schweizer Modell der Direkten Demokratie und Neutralität statt dem neoliberalen Wahnsinn, der alles dem Profit von einigen Wenigen unterordnet. Die Hochfinanz sahnt ab und die Massen zahlen.

Martin, Ehrenhauser und Co. haben nicht viel zu sagen und sind uninteressant. Sie kosten aber dem Steuerzahler viel Geld.

sotho talker
 
00
20.4.2011, 18:05
ich hätte gern eine EU

nach schweizer vorbild. bevor jetzt jemand sagt das kann man nicht vergleichen sag ich: die EU hat mit der schweiz mehr zu tun als man glaubt...

vorbild bedeutet nicht 1:1 umsetzung!

und auch die schweiz war einmal ein loser staatebund.

ich bin kein österreicher mehr. ich bin europäer.

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30
20.4.2011, 12:18
mahlzeit, foromat! mittagspause?...

...hier fehlt eine kleinigkeit zum "nationalstaat".

herzlichen dank im voraus fuer's freischalten.

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10
20.4.2011, 16:42
nun? des zaht sich jetzt schon seit 11h...

...muß ich wirklich von vorn anfangen?

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10
20.4.2011, 10:52
brav, nur wieder einmal unbeleckt von jeglichem wissen, dafuer mit viel heisser luft polemisiert. na, pack mr's halt:...

...und weil die schweiz ach so souveraen neutral und unabhaengig und autonom ist, hat sie saemtliche abkommen mit "der eu" unterzeichnet, ja?

wie kommen sie auf "direkte demokratie"? die schweiz hat ebenso das repraesentative staatsmodell wie oesterreich.

weiters, herr wichtig: oesterreich ist keineswegs ein "nationalstaat".
- oesterreich ist eine demokratische republik
- oesterreich ist ein bundesstaat
so steht's in der verfassung. auch wenn letztere ignoranten nationalisten ein schmerzender dorn im auge ist.

ps: nicht zuletzt dank EU hat A CH 2007 bei der durchschnittlichen kaufkraft überholt (CH statistik!)
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... oehne.html
noch fragen?

webinformationat
03
20.4.2011, 08:22
http://eu-austritt.blogspot.com/2011/04/p... ratie.html

Möchte mal den Sumpf der Steuergelderverwendung der Parteien austrocknen. Sie Parteienförderung gehört überhaupt abgeschafft und die Macht der Parteien gestutzt.

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