Lokführer mitten im 60-Stunden-Streik

18. April 2011, 15:03
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Im Kampf um bessere Einkommen für die etwa 6.000 Lokführer der Bahn-Konkurrenz startete die Gewerkschaft am Montag ihren Ausstand

Frankfurt - Die Lokführergewerkschaft GDL hat mit ihrem bisher längsten Streik im aktuellen Tarifkonflikt begonnen. Im Kampf um bessere Einkommen für die etwa 6.000 Lokführer der Bahn-Konkurrenz startete die Gewerkschaft wie angekündigt am Montag um 14.00 Uhr ihren auf zweieinhalb Tage angelegten Ausstand. Das bestätigte eine GDL-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt. Der neue Streik bei den großen regionalen Wettbewerbern der Deutschen Bahn (DB) soll 60 Stunden dauern - also bis in die Nacht zum Donnerstag.

Der Arbeitskampf trifft erneut die großen fünf DB-Konkurrenten Abellio, Netinera (früher Arriva), Benex, Veolia und Hessische Landesbahn sowie deren Töchter. Ausgenommen ist der Wettbewerber Keolis (Eurobahn), der sich jüngst verhandlungsbereit gezeigt hatte.

Die GDL will für alle 26.000 Lokführer einheitliche Tarifstandards durchsetzen, etwa bei den Punkten Einkommen und Arbeitszeit. Maßstab dafür ist der sogenannte Rahmentarifvertrag mit dem Branchenführer Deutsche Bahn (DB), den die GDL und der bundeseigene Konzern am vergangenen Freitag festgezurrt hatten. Die DB-Konkurrenz soll dieses Vertragswerk nach dem Willen der Gewerkschaft ebenfalls anerkennen. (APA)

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