Tote bei Unruhen nach Präsidentenwahl

18. April 2011, 20:48

Rotes Kreuz berichtet von vielen Toten bei Protesten gegen Wahlsieg Goodluck Jonathans

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
18 Postings
Nicolas Castillo
00
19.4.2011, 12:10
CIV reloaded?

Der Kluge
19
19.4.2011, 04:20

Selten so einen einseitigen Bericht gelesen. Eine kurze Internet-Recherche offenbart, dass die Morde sehr wohl islamistisch motiviert waren und, dass entgegen der Roten Kreuz Meldung nur Kirchen niedergebrannt und Christen getötet wurden.

Boko haram und Co. sind ja nichts neues. Hier so zu tun als wären beide Seiten gleich schuldig, ist lächerlich. Um eins klar zu stellen: Man muss zwischen den moderaten Muslime und den Islamisten unterscheiden.

el dus
 
20
19.4.2011, 00:22
Sarközy, auf, auf

Zivilisten in Afrika schützen, das ist doch Dein neues Hobby, net wahr ..........

Annata
11
18.4.2011, 22:02
Gelebte Demokratie

Da sieht man wieder das Wahlen noch lange keine Demokratie ausmachen. Da gehört schon noch mehr dazu, wie Bildung, starke Institutionen und Gewaltentrennung

Halbmond
11
18.4.2011, 19:59
Das land Nigeria....

hat soviele bodenschätze da könnten Christen und Muslime davon so profitieren,aber die Politik versaut denen menschen alles was sie haben.

Der mensch wird nieeee lernen,leider.

tramezzino
00
19.4.2011, 14:32

man will aber nicht, dass viele davon profitieren. da gibt´s ein paar gelggeile und machhungrige schwarze clans, die alles wollen (wie im rest von afrika).

Johannes Benn
00
19.4.2011, 12:09
.

politiker sind auch menschen, wähler falscher parteien sind auch menschen

bixente uhudla
 
11
18.4.2011, 22:16

es leben auch menschen in nigeria,die weder muslime noch christen sind...sollen die ihrer meinung nach nicht von den bodenschätzen profitieren ?

Ehrlicher
01
18.4.2011, 21:52
die Religion kann den Menschen auch "versauen" oder besser

gesagt fanatisch machen, wie man immer wieder sieht...

Aguirre74
 
43
18.4.2011, 19:44

Kann mich noch an den letzten Bericht erinnern, wo jemand gepostet hat: "da wirds wieder Tote geben" und wurde mit 30 roten Stricherl abgestraft. Tja, das Leben ist eben nicht so, wie es sich die Leute hier im Standardforum vorstellen.

zebrafuss
00
18.4.2011, 22:27

ich war's nicht - das posting. trotzdem frag' ich mich, was sie damit sagen wollen.
ich finde das nicht lustig, wenn's tote gibt - vor allem zeigt es auch, wie hochgepeitscht wurde, was sich auch im wahlkampf abgezeichnet hat. hoffentlich gibt's keine revanche-aktionen.

es spricht auch nicht gerade für die staatsführung in diesen ländern. aber vielleicht lernen sie, dass sie stimmen brauchen und nicht ablehnung durch gewalt. das konzept hat sich nicht bewährt. nicht einmal in den ländern selbst. und ehrlich, darüber freue ich mich sehr, weil es doch auch ein vorurteil gegenüber den menschendort ein wenig hinterfragt.

das in kaduna waren übrigens zwei bomben. angeblich hat man die bombenleger (2 aus niger, 2 aus nigeria) gefasst.

Halbmond
63
18.4.2011, 20:22
Die nato hat das sagen.

In Libyen sterben noch mehr menschen, in afrika sterben auch genug menschen an hunger und und und,was sagen sie dazu!

Wieviele rote striche erhalte ich jetzt,bin gespannt.

Ehrlicher
11
18.4.2011, 21:48
und welchen Anteil hat daran der Qaddhafi-Klan?

odrr
01
18.4.2011, 18:51

bayelsa 99,63%!und in mehreren bundesstaaten mehr mehr als 95%.
also keine unregelmäßigkeiten??

katkaa
00

Goodluck Jonathan ist ein Ijo, die meisten Ijo leben im Nigerdelta, zB in Bayelsa State. Dass die Menschen im Nigerdelta (wo sich die Ölquellen befinden) einen "ihrer" Leute wählen ist nicht überraschend; die Minderheiten im Nigerdelta verlangen schon seit Jahrzehnten nach mehr Repräsentation auf politischer Ebene.

Aguirre74
 
10
18.4.2011, 21:14

"In manchen counties der Südstaaten erhielten die Republikaner regelrecht keine Stimme." Soviel zur letzten Wahl vor dem Bürgerkrieg in den USA anno 1861. Warum sollte auch nur ein einziger Mann einer katholischen Gemeinde in Nigeria einen Muslim wählen? Erscheint sogar nachgerade logisch.

zebrafuss
00
18.4.2011, 22:57
es ging bei diesen wahlen weder um die spaltung des landes noch um christen gegen muslime.

es ging um die frage, ob jemand, der auf seiten jener steht, die wie oben berichtet, unruhe stiftet, korruption und unterdrückung sucht und hinter denen die ehemaligen militärischen machthaber stehen, präsident werden soll. und es sind natürlich gerade diejenigen im süden, die am aller leidtragendsten von dieser alten politik waren.

es ging auch um die frage, ob diese eine partei, die seit all ewigen zeiten an der macht ist, wieder den präsidenten stellen soll - die nigerianer haben die fragen beantwortet. und zwar so - und das ist vielleicht die größte enttäuschung - der stimmenüberhang in den nordländern für ihre leute nicht so groß ist, wie im süden für den amtierenden präsidenten.

cyber ferkel
10
19.4.2011, 09:56

Ich verstehe das Ergebnis schon. Ein korrupter, unruhestiftender und unterdrückender Präsident ist immer noch das kleinere Übel wenn man das wirklich große Übel, eine islamische Führung und die Scharia, verhindern kann.

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