ÖBB-Mitarbeiterzeitung soll 300.000 Euro sparen

17. April 2011, 18:52
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Bisheriger "Blätterwald" wird gebündelt

Wien - Die ÖBB legen nun ihre Mitarbeiterkommunikation auf eine neue Informationsschiene. Die Mitarbeiterzeitung "Unsere ÖBB" wird an alle Beschäftigten verschickt und bündelt den bisherigen "Blätterwald" der Info-Magazine der Teilkonzerne. Dadurch sollen bereits im ersten Jahr 300.000 Euro eingespart werden, das sind 40 Prozent der bisherigen Kosten, heißt es in der ersten Ausgabe des Blatts. "

Unsere ÖBB" soll zehnmal im Jahr erscheinen, die Information über den jeweiligen Teilkonzern des Mitarbeiters, etwa Infrastruktur oder Personenverkehr, wird dem Mantel beigelegt. Neben aktuellen Informationen und Interviews bringt die erste Nummer auch "Fakten gegen 7 ÖBB-Märchen" rund um die Finanzierung der Staatsbahn. Mehr Platz in der Zeitung durch das Großformat soll genützt werden, um "Märchen und Mythen" in manchen Medien mit Fakten zu begegnen, so ÖBB-Kommunikationschefin Kristin Hanusch-Linser im Editorial.

Auch auf Facebook ist die Bundesbahn präsent. Auf der offiziellen Page der ÖBB findet ein Dialog mit begeisterten oder verärgerte Kunden statt, auch Mitarbeiter scheinen dort ihren Dampf abzulassen. Beschwerden der Bahnfahrer, etwa über fehlende Hinweisschilder oder Verschmutzungen auf Bahnhöfen, werden weitergegeben, verspricht Michael Schacherhofer, Leiter Corporate Online- und Social Media Communication der ÖBB-Holding. Aber auch Lob für besonders hilfsbereite Bahnbedienstete, Denkanstöße zum Thema Verkehr sowie aktuelle Infos sind auf der Seite zu lesen. (APA)

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