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"Blattlinie" heißt die launige Introspektion der "Presse"-Redaktion und ihres Chefs Michael Fleischhacker für den Tag des Herrn. Fleischhacker offenbarte diesen Sonntag: "Gelegentlich mache ich in unserer Redaktionskonferenz den Vorschlag, die innenpolitische Berichterstattung wegen sportlicher Wertlosigkeit und Mangel an Relevanz einzustellen." Relevant seien da ohnehin nur Wirtschaft und Strafrecht.
Die Woche des schwarzen Wechsels aber, unterhält uns Fleischhacker da weiter, habe gezeigt (und da natürlich "Die Presse"), "was man aus der österreichischen Innenpolitik herausholen kann, wenn sie von hörerer Gewalt zum Handeln und damit zur Relevanz gezwungen wird." Daraus folgert er: "Die Auflösung des Ressorts wird also weiter nur Gegenstand der überspannten Fantasie des Chefredakteurs bleiben."
Die Randerscheinungen sehen das sportlich und meinen: Überspannte Fantasie muss ja nicht an der Innenpolitik kleben, es gibt ja noch ein paar andere Ressorts, der sie sich widmen könnte. Aber das ist vielleicht nur Gegenstand der überspannten Fantasie unserer Randerscheinungen. (fid)
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Nicht nur das er die Fahne des bürgleichen Lagers hochhält, er ist auch lustig und formuliert wirklich poiniert..
Und ganz sicher werden bei ihm auch Verfehlungen im bürgerlichen Lager auch als solche angesprochen und nicht so dümmlich "behandelt oder negiert" wie grossteils unter seinen Vorgängern.
Seine "spitze Feder" ist ein echter, guter Beitrag im österreichischen Mediengeschehen.
Ich freue mich immer, wenn ich "Fleischhacker" lesen darf. Es ist echt eine Bereicherung (zumindest in dier Sichtweise und in der Betrachtung).
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