Yuan als Teil der IWF-Währung

17. April 2011, 17:23
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Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer haben sich in Washington einmal mehr dafür ausgesprochen, dass der chinesische Yuan Teil des Währungskorbs der Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird. Derzeit sind in diesem Korb Dollar (41,9 Prozent), Euro (37,4 Prozent), Yen (9,4 Prozent) und Pfund mit 11,3 Prozent vertreten. Sonderziehungsrechte (Special Drawing Rights, SDR) sind eine Kunstwährung, die die Währungsreserven der IWF-Mitglieder stützt und etwa bei internationalen Haftungsansprüchen zur Anwendung kommen. Gegen eine schnelle Aufnahme des Yuan spricht, dass die Notenbank des entsprechenden Landes frei von politischen Einflüssen agieren können und die Währung frei konvertierbar sein muss. (ruz, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18.4.2011)

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