Hagara/Steinacher in China Gesamt-Vierte

17. April 2011, 15:19
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Nach Kenterung am Freitag kollidierte der Katamaran der österreichischen Olympiasieger am Finaltag mit einem Fels­brock­en - Steinacher zufrieden

Qingdao/China - Die Crew der österreichischen Segel-Doppel-Olympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher hat in den Extreme Sailing World Series vor Qingdao in China den vierten Endrang belegt. Der Sieg ging an den Katamaran des italienischen Syndikats Luna Rossa, dahinter landeten das Emirates Team New Zealand (NZL) und die Groupe Edmond de Rothschild aus Frankreich auf den Ehrenplätzen.

Nach der spektakulären Kenterung am Freitag hatte das Team um Steuermann Hagara und Taktiker Steinacher am Finaltag eine Kollision mit einem Felsbrocken zu überstehen. "Das Schwert am linken Rumpf hat es zerfetzt, wir konnten keinen Speed aufbauen und mussten Hilfe der Techniker in Anspruch nehmen", erklärte Hagaras neuseeländischer Teamkollege Craig Monk. Unterm Strich standen am Ende vier Tagessiege und sechs weitere Podestplätze für Hagara und Co. im Olympia-Revier von 2008.

"Nach so einer Woche ist man am Limit und die Kenterung setzt mental zu. Wir dominierten die Regatta über drei Tage. Wenn mir das jemand vor zwei Monaten gesagt hätte, wäre ich glücklich gewesen", lautete das Resümee von Steinacher am Sonntag. Der Salzburger verwies auch auf die Tatsache, dass sein Team aus nur "knapp zehn Leuten" besteht. "Die America's-Cup-Syndikate benötigen dagegen ein gesamtes Hotel, um alle Techniker unterzubringen. Unser Anreiz ist zu gewinnen, und das wird 2011 passieren", lautete die Kampfansage von Steinacher. Die nächste Möglichkeit, diese in die Tat umzusetzen, haben sie von 25. bis 29. Mai vor Istanbul. (APA)

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