Energieversorger anfällig für Computerwurm Stuxnet

17. April 2011, 10:15
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Deutschland und Frankreich hinter Indien auf Rang zwei - laut McAfee keine aktuve Gefahr

Der Computerwurm Stuxnet hat deutsche Energieunternehmen laut einem "Spiegel"-Bericht in überdurchschnittlich hoher Zahl befallen. Eine Studie im Auftrag des Virenschutz-Herstellers McAfee unter 200 IT-Verantwortlichen von Konzernen in 14 Ländern ergab, dass in Deutschland insgesamt 59 Prozent der befragten Strom-, Gas- und Wasserversorger den Cyber-Schädling auf ihren Systemen entdeckten. Hinter Indien rangiert Deutschland damit gemeinsam mit Frankreich auf Rang zwei.

Gegen iranische Uranzentrifugen programmiert

Der Schädling Stuxnet, der anscheinend darauf programmiert war, iranische Uranzentrifugen zu sabotieren, wurde im Sommer 2010 entdeckt. Deutschen Unternehmen habe durch diesen Wurm keine akute Gefahr gedroht, erklärt McAfee-Manager Hans-Peter Bauer: "Hätten seine Schöpfer den Wurm jedoch anders konfiguriert, wäre das Schadenspotenzial immens gewesen." Auch Firmen, die Sicherheitssoftware von McAfee nutzten, seien infiziert gewesen. (APA)

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