Medikamente, Zusatznahrung, Hygieneartikel und Trinkwasser
Wien - UNICEF bringt über 60 Tonnen Hilfsgüter nach Cote d'Ivoire,
darunter Medikamente, Zusatznahrung, Hygieneartikel und Trinkwasser. Die
Situation der Zivilbevölkerung hat sich nach den schweren Kämpfen der
vergangenen Tage massiv verschlechtert. Medikamente und medizinisches Zubehör
dieser Hilfslieferung von UNICEF reichen, um 40.000 Patienten während der
nächsten vier Monate zu behandeln, hieß es am Samstag in einer Aussendung.
"Es ist nach wie vor schwierig für unsere Teams, sich in Abidjan zu bewegen,
aber UNICEF bekommt langsam aber sicher Zugang zu den Menschen, um dringend
benötigte Hilfe zu leisten", sagte Herve Ludovic de Lys, Leiter von UNICEF
Elfenbeinküste. "Wir werden Massenimpfungskampagnen wieder aufnehmen, sobald es
die Lage erlaubt."
Vor allem in den größeren Städten ist wegen der Trinkwasserknappheit und dem
Mangel an Medikamenten die Gefahr von Krankheitsausbrüchen hoch. UNICEF bringt
mit seinen Partnern daher so schnell wie möglich Material zur Wasseraufbereitung
und Medikamente in die betroffenen Gebiete.
UNICEF ist äußerst besorgt über die Lage der Kinder, die Opfer oder Zeugen
von extremer Gewalt wurden. UNICEF wird daher rasch Programme zur
psychologischen Betreuung dieser Kinder einrichten. (APA)