RIM nach PlayBook-Kritiken massiv unter Druck

16. April 2011, 16:09
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Sollte das Tablet floppen, hat der Blackberry-Hersteller ein Problem - Chef zeigt indes Nerven

Der erhoffte große Wurf scheint Blackberry-Hersteller RIM mit dem 7-Zoll-Tablet PlayBook nicht gelungen zu sein. Darauf schließen lassen zumindest die ersten Tests der großen US-Branchenportale. "Zu klein", "uneigenständig", "unfertig", monierten die Kritiker

Unter Druck

Der bevorstehende Marktstart am 19. April droht damit zur herben Enttäuschung für den kanadischen Konzern zu werden. Nicht zuletzt kündigte CEO Jim Balsillie im Vorfeld noch optimistisch an, dass im PlayBook die Zukunft des Unternehmens stecke. Unter anderem wollte man damit die rückläufigen Absatzzahlen im Smartphone-Geschäft abfangen und gleichzeitig eine zukunftsträchtige Plattform etablieren. Derzeit steht alles im Zeichen der rasant wachsenden Konkurrenten Google (Android) und Apple (iOS).

Nerven liegen Blank

Dass die Unternehmensführung angesichts der Negativschlagzeilen gehörig ins Schwitzen gekommen ist, will Spiegel-Online an einem aktuellen BBC-Interview mit Co-Chef Mike Lazaridis erkannt haben. Darin reagiert der als überaus freundlich bekannte Manager zunächst etwas verärgert auf eine obligatorische Frage zur oftmals kritisierten Sicherheitspolitik des Unternehmens und bricht kurz darauf das Interview komplett ab. Ob dies auf die schlechten Stimmen zum PlayBook zurückzuführen ist, weiß wohl nur Lazaridis selbst. Sollte der erwünschte Hoffnungsträger floppen, hat RIM allerdings mit Sicherheit ein Problem. (zw)

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    RIM-Chef Mike Lazaridis über negative Pressestimmen zum PlayBook nicht erfreut

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