Ausgabenfreudig

Googles Visionen kosten Milliarden

16. April 2011, 12:36

"Ausgaben wachsen schneller als der Umsatz" - Börse entgeistert

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Zombieland
00
18.4.2011, 21:07

Das gefällt mir ein Kommunist im Schlafrock des Kapitalismus- er führt alle in die Pleite- oder auch nicht, weiter so Larry in mir u. in vielen anderen findest Du treue Diener und Gefolgsleute. Gewinne machen? Hey wer macht heutzutage noch Gewinne, der wahre Kapitalismus fängt mitm Minus beim Kontoumsatz doch erst an- seltsamerweise wird da der Kapitalismus doch fast schon zum Kommunismus- deswegen OBACHT! Die Republikaner müssen die nächste Wahl gewinnen, damit wieder neue Kriege geführt werden können, die Gesetze von Freiheit, Respekt u. Anstand ignoriert werden können u. um noch eins draufzusetzen- damit die reichsten der Reichen i. d. U.S.O.A. weiterlachen können! Ja Ja so schauts aus, ja ich bin besoffen- der Alk ist meine Wahrheitsdr

el diletanto
00
18.4.2011, 18:42

ja, investitionen in die zukunft gefallen den analysten gar nicht...
da muss man kurzfristig alle kosten kürzen um möglichst hohe gewinne rauszudrehen - was in 5-6 jahren mit dem unternehmen ist, ist den "investoren" ja wurscht...

Herman Toothrot
04
18.4.2011, 10:43

"Wenn die Ausgaben gezielt sind und zu künftigen Umsatzflüssen führen, dann ist das gut für Larry. Kommt es dazu nicht, dann ist das ein Ergebnis mangelnder Kostendisziplin", warnte Gillis

wie lang hat der dafür wohl studiert?

Reich sein muss sich lohnen!
04
18.4.2011, 09:24
Hallo! 35% Gewinn!

Sowas gibt es sonst nur im Pharmabereich.

Und die Anleger beschweren sich, weil Google doch tatsächlich in ihre Mitarbeiter und Forschung investiert.

Die Anleger sollten sich mal überlegen, wie es in 10 Jahren um ihre Aktien stehen würde, wenn Google nicht in Mitarbeiter und Forschung investieren würde.

Aber dazu müsste man ja über 40 Quartale hinweg denken...

Also ich für meinen Teil werde mir Google-Aktien zulegen sobald diese bei 500$ stehen.

iGrammophon
01
18.4.2011, 07:37
Bass, Bass! Wir brauchen mehr Bass!!!

Heavyweather
00
18.4.2011, 00:33

Könnte es sein dass LP wirklich Gutes tut?

Stadtmeisterschaftsfünfter 1992
00
17.4.2011, 17:12

OK, so unheimlich mir Google mit seinem Datenhunger auch ist... aber das ist typisches Analysten-Geschwafel. Alles, was länger gedacht ist als ein Jahr, ist diesen Leuten unheimlich. Und Risiko? Undenkbar!

nagehhh
011
17.4.2011, 09:53
Was soll den das?

Mittarbeiter einstellen?
Als Börsenorientiertes Unterenehmen ENTLÄSST man Mitarbeiter!
Nur so können unsere fleißigen Aktienanleger Gewinne lukrieren.

Clemo
02
17.4.2011, 11:01

Schau dir die Statistiken an. Selbst Industrieunternehmen wie Siemens stellen derzeit massiv ein, Siemens hat letztes Jahr weit über 10.000 eingestellt.
In guten Zeiten wird eingestellt, in schlechten geschrumpft und auch mal entlassen. Soweit ist das normal. Die Frage ist eher, ob das Pendel etwas zu extrem ausschlägt.

Reich sein muss sich lohnen!
02
18.4.2011, 09:27
Pfff Siemens...

Das ist das ganz normale Hire and Fire dort.

Ein gutes Unternehmen hält seine Mitarbeiter auch in Krisenzeiten.

Dr. Ma-Cho, chin. Wunderheiler(In)
00
18.4.2011, 08:38
Siemens stellt NICHT ein

eine Persolnalleasingfirma stellt Siemens Leute zur Verfügung, soweit ich weiß!

monoton
13
17.4.2011, 09:33

haben diese verfluchten bankster, analysten und investoren wirklich nichts anderes im sinne als alle firmen durch möglichst kurzfristigem ausplündern zu ruinieren?
irgendetwas läuft in dieser welt mächtig schief

Heavyweather
00
17.4.2011, 23:49

Die Anleger sind eh zu gierig um Google fallen zu lassen ;)
Page ist ein genialer Stratege. Das habe ich schon vor 7 Jahren gewußt.
Als Draufgabe investiert er auch noch massiv in Erneuerbare Energien....und das auch noch innovativ.

http://www.makanipower.com/

Was ich nicht verstehe ist dass sie nicht auf Kitegen setzen.

her wig
01
17.4.2011, 09:27
Umverteilung

So ein Unternehmen betreibt Umverteilung, so wie ein Staat. Da kann man schön sehen wofür die Mitarbeiter arbeiten: für die Kunden, für das eigene Einkommen, für die Entwicklung des Unternehmens - oder für die Rendite der Fremdkapitalgeber.

Griechische Zustände sind, wenn die Interessen des Fremdkapitals die Oberhand gewinnen.

Clemo
00
17.4.2011, 11:04

So gut Ihre Worte klingen mögen. Wieviel Fremdkapital hat Google? Gar keines, die haben nur Eigenkapital.

Überflüssig zu erwähnen, dass Griechenland damit nix zu tun hat.

@her wig
Haben Sie studiert? Wenn ja, dann sicher nicht BWL/VWL oder irgendein Studium, in dem man betriebswirtschaftliche Fächer hat, oder?

Isokolon
00
17.4.2011, 11:51

jede gekaufte Google-Aktie bringt Google Fremdkapital, oder?

Clemo
00
17.4.2011, 12:34

Nein, Eigenkapital. Die grundlegenste Unterscheidung von Kapital ist Eigen- und Fremdkapital. Eigenkapital sind dann Aktien, Fremdkapital sind Anleihen (bzw Kredite). Als Eigenkapitalgeber gehört dir ein Teil der Firma und man übernimmt, bei vielen verschiedenen Gestaltungsformen, mehr Risiko als der Fremdkapitalgeber. Wenn einer Firma Pleite geht, erhalten daher zuerst die Fremdkapitalgeber ihr Geld, dann erst die Aktionäre.

That's it in a nutshell, Details im Web und auf Wikipedia.

Übrigens, Google erhält nur Eigenkapital bei neuen (sogenannten jungen) Aktien. Wenn Sie meine Aktien kaufen, dann ändert sich für Google nix.

her wig
01
17.4.2011, 12:44
Man mag es Eigenkapital nennen

aber, ganz ehrlich, am Aktienmarkt geht es in Wirklichkeit nicht darum Miteigentümer zu werden, Risiko am Unternehmen mit zu übernehmen, Teil des Unternehmens zu werden und zum Wohl des Unternehmens zu handeln. Vielmehr geht es darum, Aktien billig zu kaufen, teuer zu verkaufen, und zwischendruch möglichst viel Dividende herauszubekommen.

Aktienkapital ist dann de facto Fremdkapital, wenn die Aktionäre der Firma fremd sind - und das ist heutzutage der Normalzustand. Oder haben Sie jemals in einem Analystenbericht etwas von unternehmerischer Mitverantwortung der Aktionäre gelesen? Gibt es das überhaupt? Was sagt die Lehrmeinung - und was die Praxis??

Clemo
00
17.4.2011, 13:16

Risiko ist doch genau das Schlagwort. Heute, in der Hochkonjunktur, kann ich relativ einfach hohe Erträge erwirtschaften. Nur wie sieht es dann in der nächsten Krise aus. Gerade Banken haben ja bei der Abschätzung von Risiken, wie ich meine die Kernherausforderung von Banken, bombastisch versagt.
Und Investoren beteiligen sich sehr wohl am Risiko. Wenn du Investor an GM warst, hast so gut wie dein gesamtes Investment verloren. Deshalb streut der Investor ja auch, zB in Aktien und Anleihen, nach Branchen, nach Ländern etc. Eine Ansicht - es gibt hier auch andere - ist, dass der Investor das Risiko austarieren soll und nicht Unternehmen als Gemischtwarenladen.

her wig
00
17.4.2011, 14:12

Ja, schon, es gibt auch vor- und nachrangiges Fremdkaptial, und wer Geld verleiht der tut dies auf eigenes Risiko.

Aber ich meinte etwas anderes: eine Aktie ohne Stimmrecht ist nichts anderes als ein verbriefter Kredit mit unbegrenzter Laufzeit und variablem Zinssatz. Und die dazugehörigen Aktionäre nicht tiefer mit dem Unternehmen verbunden als eine Kredit-gebende Bank. Daher ist der Begriff Eigenkapital irreführend.

Und für Aktien mit Stimmrecht - nun ja, wenn man nicht gerade ein Großaktionär ist, dann ist das mit dem Stimmrecht in der Praxis so eine Sache. Schon mal' ausprobiert? Der Aktionär als Mit-Unternehmer, auch das ist in Wirklichkeit schwer zu realisieren, z.B. wenn bei der HV nicht vorgesehen ist dass Aktionäre Fragen stelle

Clemo
00
18.4.2011, 09:14

Ja, das wäre ein interessantes philosophisches Thema. Wieviel kann ein kleiner Aktionär bei Google ausrichten. Ja, wieviel kann ein kleiner Wähler bei der Nationalratswahl überhaupt ausrichten. Wobei für mich der entscheidene Unterschied derjenige ist, dass bei Wahlen jede einzelne Stimme zwar so gut wie nix zählt, aber keiner 2% der Stimmrechte auf einmal hat. Und bei Firmen (wie auch im EU-Rat) ist dies ja anders.
Trotzdem, die Haupt- bzw Generalversammlung ist eines. Die Pleite einer Firma ist was anderes. Und genau im Pleitefall sind die Unterschiede zwischen Eigen- und Fremdkapital, um zurück zum Kern unseres netten kleinen Threads zu kommen, schon bedeutend.

her wig
00
21.4.2011, 15:31

Letztrangiges Fremdkaptial könnte man es auch nennen. Nein, Sie haben schon recht, es ist formell Eigenkapital. Allerdings sind so manche Aktionäre einem Unternehmen trotzdem fremd, nämlich alle jene denen es rein um den eigenen Profit geht, ganz egal was das Unternehmen macht und wie es ihm geht. Und das scheint heutzutage der Normalfall zu sein.

michikklas
01
17.4.2011, 09:11

Ein Unternehmen das in neue Ideen investiert, investiert in die eigene Zukunft. Das hätte Microsoft und vielen anderen auch nicht geschadet.

Clemo
00
17.4.2011, 11:04

Das höchste F&E Budget in Europa hat doch Nokia. Hat nix genützt...

RevX
00
18.4.2011, 09:55

Und was genau ist bei deren F&E praktisch rausgekommen?

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