Beamter soll 100.000 Euro veruntreut haben

15. April 2011, 16:06
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Angeblich Entgelte für Telefonie abgezweigt

Graz - Ein Beamter einer obersteirischen Kommune soll über einen Zeitraum von drei Jahren rund 100.000 Euro von einem Stadtkonto für eigene Zwecke abgezweigt haben, wie steirische Medien am Freitag berichteten. Das Fehlen des Geldes war bei einer internen Kontrolle aufgefallen, die Stadtbehörden erstatteten Anzeige und enthoben den Mann seines Postens. Ferner wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Der Mann war bei der Finanzverwaltung der Stadtgemeinde tätig, dabei war er auch für Durchlaufkonten zuständig, über die die Gemeindetelefonie abgerechnet wurde. Der Mann dürfte das Geld für seinen Lebensunterhalt benutzt haben. Gegen ihn wird nun auch seitens der Polizei ermittelt. (APA)

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