Verschwundene Zwillinge: Suche geht weiter

15. April 2011, 10:27
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Lausanne - Im Waadtland in der Schweiz ist am Freitag die Suche nach den verschwundenen Zwillingen aus St. Sulpice wieder aufgenommen worden. Eine erste Aktion am Donnerstag war ergebnislos verlaufen. Nun suchen 140 Personen und elf Leichenspürhunde - darunter auch Tiere aus Österreich - weiter das Gebiet entlang dem Bach Boiron ab.

Die Suche soll den ganzen Tag dauern, wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage sagte. Die Gegend um die Gemeinde Tolochenaz und vor allem die Einmündung des Baches Boiron in den Genfersee sind für die Polizei wegen einer neuen Zeugenaussage von besonderem Interesse.

Ein Mann hatte am 30. Jänner, also am Tag des Verschwindens der beiden sechsjährigen Mädchen, in der Nähe der Einmündung des Baches einen Mann mit einem Rollkoffer gesehen. Etwa zur gleichen Zeit wurde das Handy des Vaters, der die Kinder entführt hatte, in der Gegend von Morges geortet.

Der 43-Jährige war mit den Zwillingen zuletzt am 30. Jänner in deren Wohnort St. Sulpice gesehen worden. Eine Zeugin will die beiden Mädchen zwar später auf einer Fähre von Marseille nach Korsika gesehen haben, gesichert ist diese Information jedoch nicht. Der Vater der Mädchen warf sich am 3. Februar im süditalienischen Cerignola vor einen Zug. (APA)

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