Kritische Flash-Lücke: Google beseitigt, Adobe soll folgen

15. April 2011, 10:20
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Update für Chrome-Browser bereinigt die vor wenigen Tagen bekannt gewordene "Zero-Day-Lücke"

Nur wenige Tage nachdem eine neue Zero-Day-Lücke im Flash Player bekannt geworden war, hat nun zumindest einmal Google darauf reagiert: Mit aktuellen Updates für Chrome schließt man das kritische Problem in der Software.

Flott

Damit ist Google bei er mit dem eigenen Browser mitgelieferten Komponente einmal mehr schneller als der eigentliche Hersteller Adobe. Dieser will sich aber ebenfalls nicht mehr länger bitten lassen, in einem Blog-Eintrag heißt es, dass offizielle Updates für den Flash Player noch am Freitag folgen sollen.

Update

Dabei spricht man von Aktualisierungen für Windows, Linux, Mac und Solaris, die Android-Version wird hingegen nicht erwähnt. Updates für die ebenfalls betroffenen Acrobat X und Adobe Reader X sollen bis zum 25. April folgen.

Gefährdung

Der Begriff Zero Day weist bereits darauf hin: Die aktuelle Lücke wurde erst durch ihre aktive Ausnutzung für Angriffe gegen einzelne NutzerInnen entdeckt. Konkret wurden dabei Flash-Dateien in Word-Datein eingebettet, durch das Öffnen eines Dokuments kann dann theoretisch der betroffene Rechner übernommen werden.

Chrome

Das aktuelle Sicherheitsupdate für Chrome wird automatisch über das Update-System des Browsers verteilt. (red, derStandard.at, 15.04.11)

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