"Sargfabrik" feiert und denkt an Erweiterung

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foto: derstandard.at/putschögl

Das integrative Wohnprojekt "Sargfabrik" in Wien-Penzing feierte am Donnerstag sein 15-jähriges Bestehen. Dabei wurde im Rahmen der "Wiener Wohnbaufestwochen" auch gleich ein bisschen über Gegenwart und Zukunft gemeinschaftlicher Wohnprojekte nachgedacht.

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Was macht die Sargfabrik zum Wohnheim?

Dort möchte ich nichtmal tot übern Zaun hängen.

ich bleib lieber in den inneren bezirken. sollen die weltfremden linkslinken alt 68er im 14. draussen bleiben!

Jaja,

die weltfremden linkslinken

und die rechtsrechten hyperrealisten

*BRUHAHAHAHAHA*

Grandios diese Konzeption! Und sie zeigt, was für mordmässig tumbe leute inzwischen durch die Foren geistern! Unpackbar - und absolut lächerlich!

Wenn man die Postings hier so liest,

dann sieht man einen Haufen, der offensichtlich derart neidzerfressen und und zutiefst hasserfüllt über ein Projekt herunterziehen will, das sie unter Garantie nicht einmal eine Handbreit kennen gelernt haben!

Mann, was für ein tumber Haufen, unpackbar!

Und gleichzeitig ein derart lächerlicher Haufen, dass man nur mehr lachen kann!

Aber das scheint inzwischen das durchschnittliche Klientel dieser standard-Foren geworden zu sein: Versager der Sonderklasse, die es nicht mal geschafft haben, in den Krone-Foren einen Fuss auf den Boden zu bekommen! *BRUHAHAHAHAHA*

PS: Ich wohne NICHT in der Sargfabrik - habe mit diesem Projekt absolut nichts zu tun, außer dass ich es als Besucher hin und wieder frequentiere!

wie schaut die durchmischung der mieter dort aus?

welche sozialen gruppen/einkommensgruppen wohnen dort?
wie hoch ist der anteil an mietern mit geringem einkommen? (geht wohl gegen null)
wie hoch ist der anteil an an nicht-eu-ausländern aus sozial unteren schichten?
haben sich gruppen von "altmietern" herausgebildet, die informell die "regeln" vorgeben?
gibt es sub-gruppierung und abgrenzungstendenzen?

usw.

wer hat antworten mit quellenangaben dafür?

7 Wohnungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
1 Jugend-WG der Stadt Wien MA 11
1 Asylwerberwohnung (gemeinschaftsfinanziert)
6 Miet-Wohnungen "Flexboxen"
11 Nationalitäten (davon 8 Nicht-EU)
Alle sozialen Gruppen und Einkommen von Asylwerber bis Geschäftsführer (für MieterInnen mit geringem Einkommen gibt es einen Mieten-Sozialfond, in den alle einzahlen)
Regeln: Vereinsstatuten, Mietvertrag und gelebte Demokratie, ob Alt- oder Neumieter spielt jedenfalls keine Rolle!
25 Sub-Gruppierungen in ehrenamtlichen AGs (von Badegruppe bis Werkstattgruppe)
Abgrenzungstendenzen: innerhalb der eigenen Wohnungstür :-)
Quelle: Sargfabrik-Büro, einfach mal anrufen!

alles schön und gut...

trotzdem bleibt es ein extrembeispiel und keine alternative. denn für die allgemeinheit ist das nicht durchführbar.
das geht nur, wenn die gruppe recht homogen ist! egal welcher sozialen schicht, ethnie oder was auch immer die mieter angehören, sie müssen unbedingt die gleiche- nenn mas naiv- eigenschaften haben. wenn nur einer quer schiesst, funktioniert schon das ganze projekt nimmer. eine einzige familie flodder und du hast dort ein lustiges chaos und eine dynamik, die sich nicht von einem gemeindebau im 15. unterscheidet.
sie können aber gerne versuchen das projekt in einem gemeinde bau mit deutlich mehr wohneinheiten umzusetzen! ich wünsche ihnenn viel spass und erfolg.

"extrembeispiel"?

es schadet wohl keiner hausgemeinschaft wenn diese in den grundsätzlichen punkten des zusammenlebens "homogen" ist. in der regel reicht diese homogenität nur nicht über die gesetzlich vorgegebenen regeln oder die hausordnung hinaus. bei der sargfabrik haben sich menschen zusammengefunden, die für das mehr an sozialen und räumlichen qualitäten auch bereit waren etwas beizutragen. wenn sie diese bereitschaft naivität nennen, dann sollten sie sich die strukturiertheit der projektumsetzunng genauer zu gemüte führen.

Bin mir sicher dass sich die Sargfrabrikbewohner

mordsmässig aufregen wenn publik wird wenn einem Zuwanderer auf Grund sein Herkunft, seiner Hautfarbe usw eine Wohnung nicht vermietet wird.

Dass sie im Prinzip das Gleiche mit ihrem Auswahlverfahren machen indem ein paar Gschaftlhuber die Wohnungswerber darauf abklopfen ob sie weltanschaulich eh in ihre Wohnanlage passen hören sie wohl nicht gerne, ist aber so.

so ist es!

also das ist krank

"dass hier auch nur die "Richtigen" einziehen, sorgt allein schon ein rigoroses Prozedere mit zehnköpfiger "Vorauswahlgruppe", Überprüfung auf "Sargfabrik-Kompatibilität" und anschließender Entscheidungs-Empfehlung an die Generalversammlung."

was sind den die vorraussetzung für "die richtigen"?

Was bitte ist daran "krank"? Die Sargfabrik ist ein wunderbar funktionierendes Beispiel einer alternative Wohn- und Lebensgemeinschaft innerhab einer Großstadt. Das hat ueberhaupt nichts sektiererisches, da die Gemeinschaft alles andere als verschlossen gegenueber der Außenwelt ist.

Die Nachfrage danach dort leben zu können ist hoch, dass man sich dann halt jene aussucht, die dafuer geeignet scheinen ist wohl das natuerlichste der Welt. Das etwas spezielle ist vielleicht, dass Geld nicht der alles entscheidende Faktor ist aber das wuerde ich auch nicht "krank" nennen.

es wäre, wenn denn wirklich ein...

querschnitt der gesellschaft einziehen dürfte!
was aber so oder so illusorisch ist! denn:
erstens werden sich kaum die "bildungsresistenen" schichten dort bewerben, auch wenn es von der GV gewünscht wäre.
2 wird durch dieses "eignungsverfahren" der "querschnitt" weiter verfälscht!
also kann man kaum von einem gelungenen projekt sprechen.

lesen sie das posting unter resitant

"... was sind(?) den(!) die vorraussetzung(?) für "die richtigen"? ..."

U.a. ein positiver Hauptschulabschluss, weshalb etwa Sie schonmal nicht dort einziehen dürfen.

lieber treten statt "die richtigen" zu definieren. das sind unsere intoleranten toleranten.

wie würden sie wohl reagieren wenn sich die vergabe von gemeindewohnungen generell so regeln würde?

es ist undemokratisch und absurd solche regelungen zu treffen....

die anspielung bezüglich meiner ausbildung verzeih ich ihnen. argumente hatten sie ja leider keine. und was bleibt ihnen dann übrig als dem gegenüber gegen das bein zu pin...eln.

"... lieber treten statt "die richtigen" zu definieren ..."

Bitte sich nicht lächerlich zu machen. Wenn Sie Ihre Frage anders als polemisch gemeint hätten, versteht sich, es ist sinnlos, sie an ein Zeitungs Kommentarforum zu adressieren - für eine ernsthafte Antwort werden Sie schon diese Hausgemeinschaft fragen müssen, meinen Sie nicht?

"... argumente hatten sie ja leider keine. ..."

Im Gegensatz zu Ihrem Kommentar, der gleich mit einer Beleidigung eröffnet?

"... es ist undemokratisch ..."

Nun hole ich mir aber ein Päckchen Chips in Erwartung Ihrer grandiosen Erklärung, was daran "undemokratisch" sein soll, wenn ein gewähltes(!) Gremium aus Bewohnern eines Hauses über einen potentiellen neuen Nachbarn entscheidet.

antwort hängt wie immer in der abteilung metternich....

1. das gebäude wurde nur mit großzügigen mitteln unter geschickter wahl der vereinsstatuten möglich. das gebäude wird also wie eine genossenschaft geführt.

http://www.sargfabrik.at/

diese hausgemeinschaft ist also nichts anderes als ein schrebergartenverein und es handelt sich um einen fall von typischer vereinsmeierei im deutschsprachigen kulturraum.

2. sie finden es vollkommen in ordnung dass eine pseudoorganisation willkürlich entscheidungen bezüglich neumieter treffen darf. wie ist ihre meinung dann gegenüber privatvermietern die auch willkürlich eine entscheidung trefen? zb keine vermietung an menschen mit migrationshintergrund?

bei privaten vermietern..

ist es sogar noch schlimmer...keine haustiere, keine kinder, keine raucher etc etc...finde das konzept der sargfabrik aber auch für otto normalverbraucher nicht leistbar und zu elitär. wohne im gleichen straßenblock aber in einem überteuerten altbau und darf auch nur 'zuschauen'...

tolles konzept

ein paar wohlbetuchte alt-linke tun sich zusammen und bauen sich unter schlauer ausnützung aller möglichen förderungen ihre traumbude hin. mit schwimmbad und allem zipp und zapp. großer vorteil neben dem freizeitangebot: keine prolos und andere ungute typen. auf der dachterrasse kann man dann bei einem glaserl grand cru über die befreiung der arbeiterklasse philosophieren.

..obwohl

das schwimmbad ist eh a zumutung und dauernd wehts uns den gestank der joints und räucherstäbchen rüber und die trommelsessions nerven auch....na hauptsache die althippies sind unter sich :-))

Er hat dafür Steuern abgedrückt.

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