Kurt Farasin, Geschäftsführer

    14. April 2011, 16:57
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    Zu Niederösterreichischen Landesausstellung soll man nicht 'auch' sondern 'vor allem' öffentlich kommen

    Heute, Freitag, wird die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 eröffnet. "Für den Weg zu den drei Standorten Petronell-Carnuntum, Altenburg und Hainburg stehen nicht nur Bus, Schnellbahn oder Züge bereit, die Besucher können umweltfreundlich und günstig mit E-Bikes, Segways (aufpassen!) und Nextbikes anreisen, sogar der Twin City Liner macht bei Carnuntum halt", sagt Kurt Farasin, Schallaburg-Geschäftsführer und Projektleiter der Ausstellung.

    "Wichtig ist, dass man zur Ausstellung nicht ,auch' öffentlich kommt, sondern ,vor allem'. Fortbewegen soll wieder zum Reisen werden. Reisen ist Lebenszeit und nicht etwas, wo man von A nach B geschickt wird." Farasin hat trotzdem einen Dienstwagen. "Zum Volvo V40 habe ich keine Beziehung, es ist ein technisches Gerät, das mich zwischen Schallaburg, St. Pölten und Landesausstellung schleppt." Ein Auto hat auch keine Bedeutung.

    "Früher war das anders. Ich hatte einen Renault R4, selbstverständlich mit "Atomkraft nein danke"-Pickerl. Mit dem R4 hat sich für mich in meiner Jugend Europa erschlossen. Jetzt bin ich nur mehr zwischen Lärmschutzwänden unterwegs, Autofahren ist nicht mehr charmant und auch nicht mehr sexy. Da muss was anderes kommen. Das ist ja nur mehr eine Scheinindividualität mit Motor." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/15.04.2011)

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      foto: lackinger
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