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Am Dienstag eröffnete EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek in Brüssel die Ausstellung "Truth and Remembrance - The Smolensk Disaster". Die Fotosammlung wurde anlässlich des ersten Jahrestages des Flugzeugabsturzes, bei dem Polens damaliger Präsident Lech Kaczyński und 95 weitere Menschen ums Leben kamen, zusammengestellt.
Doch dass die Texte zu einigen Bildern mit Klebeband verdeckt wurden, empört einige Europaabgeordnete der polnischen Oppositionspartei PiS: die Bildunterschriften seien "zu kontroversiell", schreibt die "Warsaw Voice".
Einige der Bildunterschriften, die im Ausstellungskatalog zu lesen sind, aber im Europaparlament überklebt wurden:
Europaabgeordnete Lidia Geringer de Oedenberg, die als Quästorin für die Genehmigung der Ausstellung verantwortlich war, erklärte im Interview mit der Gazeta Wyborcza, dass sie persönlich gegen die Abdeckung der Bildunterschriften gewesen sei, weil dies zu Zensurvorwürfen führen könne.
Eben dies ist nun eingetreten: Professor Ryszard Legutko, der die Ausstellung organisierte, spricht von einem Skandal, und Ko-Organisator Ryszard Czarnecki (beide PiS) fordert überhaupt internationale Unterstützung. Schließlich kamen bei dem Unfall Militärs ums Leben, und Polen ist NATO-Mitglied. (bed)
Links
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Witzig habe unlängst einen Artikel gelesen, da stand die Polen wären der Meinung, dass die Leute in Westeuropa vorallem der Deutsche (Bergdeutsche) immer weiter verblöden. Eines hat uns die Geschichte leider gelehrt, wir haben weder hier noch hier Freunde.
Kaczynski war tatsächlich ein Mann des Volkes dem vorallem das Wohl Polens am Herzen lag. Das könnt Hinterweltler nicht burteilen also postet bitte zumindest keinen Mist hier rein...
und die kaczynskis sind - vereinfacht gesagt - die trennlinie zwischen dem alten und dem jungen polen.
die (objektiv und subjektiv betrachtet) verlierer sind auf seiten der twins und ihrer rückwärts gewandten sicht der dinge und die anderen, die die gegenwart als chance begreifen, sind für die aktuell regierende partei von donald tusk.
wenn man nationalistisch denkt, ja. und das brüderpaar und deren anhänger pervertier(t)en dies bis zum exzess.
das gilt es zu überwinden, um einmal in einem europa zu leben, das nicht am gängelband von einzelnen hängt, sondern eine starke solidargemeinschaft jenseits veralterter (nationalismus ist eine erfindung des 19.jh) verkrusteter und vor allem falscher ideologien ist.
es geht hier nicht um nationen, sondern darum, ob jemand etwas zu einem solchen europa beitragen will oder nicht. wer so sehr am alten nationsbegriff hängt, kann nichts konstruktives zu einem solidarischen europa des 21.jh beitragen. und will es wahrscheinlich auch gar nicht.
Vielleicht haben Sie ja recht doch so einfach ist das alles nicht. Ereignisse aus der Vergangenheit belasten leider immer noch die polnische Seele. Kaczynski wollte unter anderem bezüglich der Katyn Geschichte reinen Tisch machen. Sowas kann man nicht einfach vergessen und so tun als ob nie was passiert wäre.
Bevor man also an einem Europa des 21 Jahrhunderts arbeiten will muss mal das Fundament stehen.
ungustiösester nationalismus und katholischer fundamentalismus als gesellschaftliche therapie für katyn klingt - zynisch formuliert - sehr nach exorzismus.
anders formuliert ließe sich feststellen, dass es extremer nationalismus war, der letztlich zu katyn geführt hat. wie soll er dann davon heilen können?
ein kluges zitat besagt: wer nur einen hammer hat, sieht in jedem problem einen nagel.
und darüber hinaus sollte doch mjitbedacht werden, dass die anderen europäischen staaten polen ja gerne helfen, nur sicher nicht dabei, die vergangenheit zu missbrauchen um die gegenwart im sinne von einigen extremisten umzubiegen. und genau das ist passiert und passiert immer noch. dafür gibt's kein verständnis u7nd keine unterstützung.
allesamt weltoffen, intelligent und fröhlich. Umso unerträglicher ist es, immer wieder von diesem gestörten, national-katholischen Schachsinn belästigt zu werden, den es in Polen leider auch gibt. Bitte posten Sie in Hinkunft auf Radio Maria!
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