"Njet"

BP beißt bei Russen auf Granit

14. April 2011, 08:26
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    foto: ap/alastair grant

    BP scheitert mit dem Einigungsversuch mit russischen Oligarchen.

Der Ölriese scheitert mit seinem Versuch, eine Einigung mit einem Konsortium über seine künftigen Russland-Aktivitäten zu erzielen

London - Die Online-Ausgabe der "Financial Times" meldete unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise, der britische Ölriese BP habe die Gespräche mit einem russischen Konsortium um künftige Aktivitäten im Land abgebrochen. Die Forderungen der Oligarchen seien unrealistisch.

BP und die russische Rosneft haben unterdessen die Frist für einen Aktientausch verlängert. Die beiden Unternehmen hätten sich darauf verständigt, sich bis zum 16. Mai Zeit zu lassent. Eigentlich sollte die Frist bereits am heutigen Donnerstag ablaufen. Das Geschäft soll eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen besiegeln. BP will mit Rosneft in der russischen Arktis Rohstoffe fördern, düpiert mit dem Vorstoß aber seinen Partner TNK-BP, ein russisches Gemeinschaftsunternehmen von BP.

"Einstweilige Verfügung"

Die Oligarchen erwirkten vor einem Londoner Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Deal zwischen BP und Rosneft. Mehrere Versuche der außergerichtlichen Einigung scheiterten. Zuletzt kündigte das Oligarchen-Konsortium AAR eine Klage auf Schadenersatz in Höhe von zehn Milliarden Dollar an.

"Wir haben AAR die Möglichkeit angeboten, bei dem Projekt in der Arktis mitzumachen. Wir haben ihnen Geld angeboten. BP hat ihnen eine sehr, sehr große Summe für die Anteile an TNK angeboten - und sie haben nicht mit uns auf einer Ebene verhandelt, die irgendwie in der Nähe der Realität gewesen wäre", zitiert die Zeitung eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle.

"Deswegen sieht es so aus, als gebe es keinen Fortschritt und sowohl BP als auch Rosneft haben letztlich die Gespräche gestoppt. AAR wird am Ende den Aktientausch und den Deal um die Ölförderung in der Arktis verhindern - und wir haben keine Ahnung, was die Gründe dafür sind." (APA)

samuel kant
11
14.4.2011, 10:43

@oligarchen
bei uns heißen die Milliardäre. das klingt irgendwie besser.
diese schleichende Propaganda ist super.

Erich S.
00
14.4.2011, 10:32
böser standard aber auch

berichterstattung ist so eine sache; wenn man von den werbeeinnahmen der großen abhängig ist, kann es keinen guten standard im sinne eines kritischen, investigativen journalismus geben; daher gibt es ja den online standard, der im vergleich zum schlechten standard viel viel besser ist, weil er zumindestens die bösen beiträge über bp und konsorten noch zum nachlesen da läßt;
was mich in diesem zusammenhang aber auch interessieren würde: wer kontrolliert das ausmaß der umweltverschmutzung, und davon ist auszugehen, wenn bp und konsorten diesen unberührten weltteil zerstören werden?

arsen hitrach
00
14.4.2011, 09:06

Mich würde auch interessieren wie es jetzt mit den Tonnen von Öl ausschaut die BP ins Meer fließen lies. Schwimmen die noch, haben die - abgesehen davon das Loch zu versiegeln - irgendwelche Zahlungen, Massnahmen ergriffen? Kommt schon Standard, ich bin sicher nicht der einzige den das interessiert.

TrueFalse
00
14.4.2011, 10:41
youtube

dort wird ihnen geholfen.

Menschen finden bis heute Öl teilweise 20cm unter dem Sand, durch Regen verteilt sich das Öl auch ins Landesinerre.

Wie gesagt, Amateurvideos gibt es zur genüge, einfach nach den neusten Videos sortieren und sie werden einige Tage brauchen um das Material durchzuschauen.

Hätten sie aber geglaubt das BP was passieren wird?
Und der arme Hayward will ja jetzt ein neues Imperium in den Emiraten gründen. Es war eine Win-Win-Loose Situation. Und die Loose betrifft uns und die Umwelt.

Schaetti
00
14.4.2011, 10:09

genau das habe ich mich auch gefragt!
Ist in Wahrheit eine bodenlose Frechheit, dass dieser fatale Unfall einfach so unter den Tisch gekehrt wird!!

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