Grammy-Organisatoren streichen 31 Kategorien

13. April 2011, 16:11
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Frauen und Männer sollen in einigen Kategorien nicht mehr getrennt ausgezeichnet werden

Santa Monica - In nicht weniger als 109 Kategorien hat die US-amerikanische Recording Academy zuletzt die begehrten Grammy Awards vergeben. Für das nächste Jahr wurden nun grundlegende Änderungen, darunter die Reduktion auf 78 Kategorien, bekannt gegeben. In verschiedenen Bereichen wie R&B, Pop und Country sollen künftig auch Frauen und Männer gegeneinander antreten und nicht mehr getrennt ausgezeichnet werden. Ein großartiger Sänger "definiert nicht sich nicht notwendigerweise über das Geschlecht", so Grammy-Präsident Neil Portnow.

Nur 28 Kategorien standen am Anfang der Grammy-Geschichte im Jahr 1959, durch die Einführung zahlreicher Subkategorien stieg die Anzahl der Preise auf über 100. Manche Kategorien, die zuletzt getrennt mit Auszeichnungen bedacht wurden wie "Best Hard Rock Performance" und "Best Metal Performance" werden nun zu einer Kategorie zusammengezogen, andere wie "Best Latin Jazz Album", "Best Zydeco or Cajun Music Album" oder "Best Hawaiian Music Album" werden ersatzlos gestrichen.

Erhöht wurde indessen die Mindestzahl an Anwärtern in einer Kategorie. Gibt es nur 25 bis 40 Einreichungen, wird die Zahl der Nominierungen auf drei verringert, gibt es noch weniger Kandidaten, wird die Kategorie für ein Jahr ausgesetzt. In Kraft treten sollen die Neuerungen bei der 54. Grammy-Verleihung im Jahr 2012. (red, derStandard.at, 13. April 2011)

  • Tia Carrere mit dem Grammy, den sie für das "Best Hawaiian Music Album" bekommen hat. Diese Kategorie wird es wie 30 weitere künftig nicht mehr geben.
    foto: epa/andrew gombert

    Tia Carrere mit dem Grammy, den sie für das "Best Hawaiian Music Album" bekommen hat. Diese Kategorie wird es wie 30 weitere künftig nicht mehr geben.

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