Regiegrößen für die letzte Saison Pereiras

13. April 2011, 15:09
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Vor seinem Abgang zu den Salzburger Festspielen päsentierte Direktor Alexander Pereira noch Highlights für 2011/2012

Zürich - Für die letzte Saison vor seinem Abgang zu den Salzburger Festspielen hat der Zürcher Opernhaus-Direktor Alexander Pereira zahlreiche Highlights ins Programm 2011/2012 geholt. Er habe "Etliches" realisieren können, das ihm schon jahrelang am Herzen gelegen sei, so Pereira am Mittwoch bei der Präsentation des Spielplans.

Dazu gehört das Künstlerdrama "Palestrina" von Hans Pfitzner, das zuletzt in den 1960ern am Opernhaus Zürich zu sehen war. Ingo Metzmacher dirigiert, Jens-Daniel Herzog führt Regie. Und auch sonst finden sich zahlreiche prominente Namen auf den Besetzungszetteln der Spielzeit.

Schostakowitschs "Die Nase"

Als Neuinszenierungen gibt es unter anderem Dmitri Schostakowitschs "Die Nase". Am Pult findet sich hier Ingo Metzmacher, wobei der Regiestuhl mit Peter Stein keinesfalls minder prominent besetzt ist. Auch für die als Komödie inszenierten Wagner'schen "Meistersinger von Nürnberg" konnte mit Harry Kupfer eine bekannte Regiegröße gewonnen werden. Burgtheater-Intendant Matthias Hartmann kehrt kurzzeitig an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er einst als Zürcher Schauspielhausdirektor firmierte, und inszeniert "Mathis der Maler" von Paul Hindemith.

Hinter "Fürst Igor" her

Für die Donizetti-Einakter "I pazzi per progetto" und "Le convenienze ed inconvenienze teatrali" konnte Martin Kusej, designierter Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels, gewonnen werden. Bei Giuseppe Verdis "Don Carlo" wird hingegen Sven-Eric Bechtolf Regie führen, während die musikalische Leitung Zubin Mehta innehat. Und hinter der Oper "Fürst Igor" von Alexander Borodin "renne ich seit 20 Jahren her", unterstrich Pereira. Nun kommt sie als Koproduktion mit Hamburg nach Zürich. Heinz Spoerli choreographiert die Tänze, während der noch amtierende Intendant der Bregenzer Festspiele, David Pountney, die Regie führt.

"Poliuto" erstmals in der Schweiz

Gaetano Donizettis "Poliuto" wird das erste Mal in der Schweiz inszeniert, unter musikalischer Leitung von Nello Santi. Für Mozarts "Entführung aus dem Serail" wird Adam Fischer den Taktstock schwingen, während Thomas Langhoff die Regie übernimmt. Ansonsten othellot es ziemlich im Zürcher Opernhaus. Neuinszenierungen sind sowohl von Verdis "Otello" wie auch Gioachino Rossinis "Otello ossia il moro die Venezia" geplant. (APA)

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    Er habe "Etliches" realisieren können, das ihm schon jahrelang am Herzen gelegen sei, so Alexander Pereira am Mittwoch bei der Präsentation des Spielplans.

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