Krankenhaus-Zusammenlegung schwer zu verwirklichen

13. April 2011, 14:20
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Landes-Frauen- und Kinderklinik und Linzer AKH scheinen schwer unter einen Hut zu bringen

Linz  - Die von der Expertenkommission zur oberösterreichischen Spitalsreform angeregte "Vision" einer Zusammenführung der Landes-Frauen- und Kinderklinik (LFKK) und des Linzer AKH dürfte schwer zu verwirklichen sein. Das Tauziehen zwischen dem Krankenhausbetreiber des - ÖVP-dominierten - Landes, der Gesundheits- und Spitals AG (gespag), und der - SPÖ-regierten - Stadt geht weiter.

Das AKH hatte am Dienstag vorgeschlagen, eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen, in die das städtische Spital und die LFKK eingebracht werden sollen. Seitens der gespag ziert man sich aber: Es wäre nicht sinnvoll, ein so spezialisiertes Haus wie die LFKK aus dem Gefüge herauszunehmen, so Vorstand Karl Lehner am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz. Es gebe aber bereits zahlreiche Kooperationen und man sei auch weiterhin gesprächsbereit. Die Lösung andersherum aufzuziehen und das AKH unter das Dach der gespag einzubringen, wie es die FPÖ vorgeschlagen hat, sei eine "Eigentümerentscheidung", spielte Lehner den Ball zurück an das städtische Krankenhaus. (APA)

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