Aufgelesen: Dalai Lama beruhigt Iren

13. April 2011, 14:18
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Das geistliche Oberhaupt der Tibeter empfiehlt "harte Arbeit" gegen Finanzkrise

London/Dublin - Der Dalai Lama hat den Iren geraten, die Wut auf ruchlose Banker zu zügeln. Die Menschen sollten die Taten der Finanzexperten, die das Land in eine Schuldenkrise gestürzt hatten, aber durchaus kritisieren, sagte das geistliche Oberhaupt der Tibeter. Denn: Menschen zu vergeben heiße nicht, deren Taten zu vergessen.

Weiter empfahl er Irland harte Arbeit und Selbstbewusstsein im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise. Die Iren müssten nun stärker zusammenarbeiten, sagte der 75-Jährige bei seinem ersten Besuch des Inselstaates seit 20 Jahren.

Der Dalai Lama hatte im März angekündigt, als politisches Oberhaupt der Tibeter im Exil zurückzutreten. Als religiöser Führer will der Friedensnobelpreisträger aber aktiv bleiben. (APA)

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