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Viele weinten den alten HausbesorgerInnen nach - nun soll es sie, in einer abgespeckten Version, wieder geben
Wien - Im Wien-Wahlkampf 2010 hat die Wiener SPÖ die Wiedereinführung von Hausbesorgern in Gemeindebauten beschlossen. Acht Anstellungen wurden präsentiert, danach ist monatelang nichts passiert. Das soll sich nun ändern: Künftig werden acht bis zehn Personen monatlich nach der neuen Hausmeister-Variante aufgenommen, kündigte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig an.
Anfang April haben fünf weitere Hausbesorger ihren Dienst angetreten, zwölf Personen befinden sich noch in Ausbildung. Sie sollen in den nächsten Wochen ihre Arbeit aufnehmen. Momentan gebe es Interesse für die Wiedereinstellung von Hausmeistern in bis zu 90 Wohnanlagen.
Mieter entscheiden selbst
Gemeindebauten bekommen lediglich dann Hausbesorger, wenn dies von den Mietern gewünscht wird. Dies müssen die Bewohner per Abstimmung oder mittels Unterschriftenlisten, welche der Mieterbeirat auflegen kann, kundtun. Für Mieter bedeute dies geringe Mehrkosten, so Ludwig. Konkret schlägt ein Hausbesorger für die durchschnittliche Gemeindewohnung in der Größe von 66 Quadratmetern mit monatlich 1,43 Euro zusätzlich zu Buche.
Gleichzeitig prüft die zuständige Haus- und Außenbetreuung von Wiener Wohnen, ob geeignetes Personal für das jeweilige Haus vorhanden ist. Schließlich müssen die Hausbetreuer in - oder zumindest im nahen Umfeld - der Anlage wohnen, um die sie sich kümmern. Laut Ressortchef haben sich bisher insgesamt mehrere Hundert Bewerber gemeldet - viele allerdings in der Annahme, auch eine Dienstwohnung zu erhalten. Dies ist nach dem Wiener Hausmeister-Modell aber nicht mehr möglich. (APA)
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Nein....wenn es mal einen Hausbesorger/eine Hausbesorgerin gibt, muss man mit der Person leben, egal ob sie sich bemüht oder nicht.
Da kann dann auch eine Hausverwaltung nicht viel machen, außer verwarnen. Im Krankheitsfall wird halt dann wochenlang nicht geputzt.
Private Firmen stellen Ersatz bzw. kann man auswechseln, wenn sich eine Situation nicht ändert.
Hausbesorger können ein Vorteil sein, wenn man einen guten erwischt, es kann sich aber auch zum absoluten Horror entwickeln.
Die fette Bezahlung war ja auch nie der Anreiz für diesen Job. Man könnte auch fast von einer Mogelpackung sprechen, wenn jetzt statt der "externen Betreuung" ein "externer Hausbesorger" angestellt wird, der "in der Nähe" wohnt.
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