Stadt Wien sucht Hausbesorger

13. April 2011, 14:11
  • Viele weinten den alten HausbesorgerInnen nach - nun soll es sie, in einer abgespeckten Version, wieder geben
    foto: apa/hochmuth

    Viele weinten den alten HausbesorgerInnen nach - nun soll es sie, in einer abgespeckten Version, wieder geben

Nach längerem Stillstand: Nun sollen monatlich bis zu zehn neue Hausmeister in den Gemeindebauten eingestellt werden

Wien - Im Wien-Wahlkampf 2010 hat die Wiener SPÖ die Wiedereinführung von Hausbesorgern in Gemeindebauten beschlossen. Acht Anstellungen wurden präsentiert, danach ist monatelang nichts passiert. Das soll sich nun ändern: Künftig werden acht bis zehn Personen monatlich nach der neuen Hausmeister-Variante aufgenommen, kündigte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig an.

Anfang April haben fünf weitere Hausbesorger ihren Dienst angetreten, zwölf Personen befinden sich noch in Ausbildung. Sie sollen in den nächsten Wochen ihre Arbeit aufnehmen. Momentan gebe es Interesse für die Wiedereinstellung von Hausmeistern in bis zu 90 Wohnanlagen.

Mieter entscheiden selbst

Gemeindebauten bekommen lediglich dann Hausbesorger, wenn dies von den Mietern gewünscht wird. Dies müssen die Bewohner per Abstimmung oder mittels Unterschriftenlisten, welche der Mieterbeirat auflegen kann, kundtun. Für Mieter bedeute dies geringe Mehrkosten, so Ludwig. Konkret schlägt ein Hausbesorger für die durchschnittliche Gemeindewohnung in der Größe von 66 Quadratmetern mit monatlich 1,43 Euro zusätzlich zu Buche.

Gleichzeitig prüft die zuständige Haus- und Außenbetreuung von Wiener Wohnen, ob geeignetes Personal für das jeweilige Haus vorhanden ist. Schließlich müssen die Hausbetreuer in - oder zumindest im nahen Umfeld - der Anlage wohnen, um die sie sich kümmern. Laut Ressortchef haben sich bisher insgesamt mehrere Hundert Bewerber gemeldet - viele allerdings in der Annahme, auch eine Dienstwohnung zu erhalten. Dies ist nach dem Wiener Hausmeister-Modell aber nicht mehr möglich. (APA)

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19 Postings

lol...

was für ein foto...

Hauptsache ....

der geneigte Standardleser kann auf andere Mitmenschen hinhacken. Ja wo simma denn? Bei einer Strache-Parteiveranstaltung?

Suchen haussklaven für flexible 24h/7tage pro woche für die arbeit unter 20-30 besserwisser

Bruttozahlung 600/monat.

600 euro brutto für einmal die woche stiegen waschen bei 3 stiegenhäusern a 12 wohnungen ist ja gar nicht so schlecht:o))

wir haben seit jahren eine hausbesorgerin, die ihre arbeit sehr vernachlässigt und dauernd im ks ist.
kann man die via mieterbefragung auch abwälen?

Nein....wenn es mal einen Hausbesorger/eine Hausbesorgerin gibt, muss man mit der Person leben, egal ob sie sich bemüht oder nicht.

Da kann dann auch eine Hausverwaltung nicht viel machen, außer verwarnen. Im Krankheitsfall wird halt dann wochenlang nicht geputzt.

Private Firmen stellen Ersatz bzw. kann man auswechseln, wenn sich eine Situation nicht ändert.

Hausbesorger können ein Vorteil sein, wenn man einen guten erwischt, es kann sich aber auch zum absoluten Horror entwickeln.

die thematik von sprachkenntnissen

ist nicht einbezogen worden.

Nachzulesen in: "Der Dolmetsch als Hausbesorger"

von B. Servicer, Populismo-Verlag 2010.

Und bei der näxten GroKo

schaffens die Hausmasta wieder ab.

Schade, dass Frau Koziber schon in Pension ist!

zwölf Personen befinden sich noch in Ausbildung.

Hausmasta-Matura, oder doch Mag. (FH)?

Nein, Mag. dom. (=magister domus, zu Deutsch Hausmeister)

nö, abschlüsse in publizistik, theaterwissenschaften und psychologie sind bevorzugt. damit auch mal die anderen taxi fahrer werden dürfen....

Mag.cas

i.e. Magister (Meister) casae (des Hauses).

Ausbildung am Campus in Favoriten, Prüfung vor der ÖGB_Kommission beim Lieblingsheurigen von Häupl.

Bei der Sponison statt "gaudeamus igitur" dann den Kaisermühlenblues...

comprehendo linguam latinam

Fam. Kurti & Fini Blahovetz

melden sich zum Dient

Sollen's die Parkplatzwächter nehmen.

Die meisten von denen sind eh ausgemusterte und umgelernte Hausbesorger. Alle wären froh: Die Stadt hat Hausbesorger und die Kurzparkzonenüberwachungsorgane braucht eh niemand.

Keine Dienstwohnung..

Die fette Bezahlung war ja auch nie der Anreiz für diesen Job. Man könnte auch fast von einer Mogelpackung sprechen, wenn jetzt statt der "externen Betreuung" ein "externer Hausbesorger" angestellt wird, der "in der Nähe" wohnt.

Ludwig ist der beste mogel-verpacker

ein poltiker mit einem stil der eher zur övp oder fpö passt

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