Salzburg jubelt - 5:2 gegen KAC

12. April 2011, 21:56
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Salzburger erzwingen ein siebentes Spiel in Kärnten - Entscheidung am Donnerstag in Klagenfurt

Salzburg - Die Entscheidung in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) fällt in einem Entscheidungsspiel am Donnerstag (19.15/live ServusTV) in Klagenfurt. Red Bull Salzburg gewann am Dienstagabend das sechste Final-Match gegen den KAC mit 5:2 (3:1,1:0,1:0) und glich in der "best of seven"-Serie zum 3:3 aus. Nach zuletzt zwei Niederlagen brachte sich der Titelverteidiger damit ins Rennen zurück, der KAC hat die Chance, vor den eigenen Fans den 30. Titel zu erobern.

Beide Teams begannen furios, nach 9:06 Minuten stand es schon 3:2. Salzburg ging in dem 3:15 Minuten währenden Torreigen dreimal in Führung (Tore von Raffl in Unterzahl/6., Duncan und Regier), der KAC glich zweimal aus (Hundertpfund im Powerplay und Scofield). Salzburg-Keeper Höneckl, der anstelle des nach einer Attacke verletzten Divis seine Feuertaufe gab, sah zumindest beim zweiten Treffer nicht gut aus.

Im Mittelabschnitt unterstützten die Spieler der Gastgeber ihren Goalie, legten das Spiel defensiver an. Das Team von Coach Page hatte dennoch sehr gute Chancen durch Pewal und St. Pierre (Doppel-Lattenschuss/32.), Koch gelang schließlich das für die "Bullen" wichtige 4:2 (39.) nach schönem Zuspiel von Abid, wenige Sekunden nach dem Ende eines Überzahlspiels.

Der KAC spielte mehrmals im Powerplay, Hundertpfund war aber erst bei der 26. Überzahl-Möglichkeit im Play-off der erste Treffer zum 1:1. Es sollte der einzige in Überzahl bleiben, denn die Salzburger verteidigten aggressiv und hatten auch Glück. Denn die Referees erkannten einen Treffer von Geier, von dessen Schlittschuh der Puck 14 Minuten vor dem Ende den Weg ins Tor gefunden hatte, nicht an. "Es war keine Kick-Bewegung, ich wollte nur bremsen", beteuerte Geier. Es blieb beim 4:2 und Salzburg brachte den Vorsprung recht sicher über die Zeit. Den Schlusspunkt setzte Heinrich mit einem Treffer ins leere KAC-Tor (60.). (APA)

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    Salzburgs Thomas Koch (l.) jubelt mit Manuel Latusa nach seinem Tor zum 4:2.

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