"Krone" verspricht "Österreich": Übertreiben nicht mehr

12. April 2011, 19:00
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Fetter Vergleich, aber keine dicken Freunde - Dafür darf "Österreich" beim Marketing nicht übertreiben

"Dicke Freunde" auf der rechten Seite bezieht sich nur auf die Robben, nicht auf "Krone" und "Österreich". Auch wenn sich die beiden verfeindeten Verlage, wie die linke Seite in der Mittwoch-Krone zeigt, geeinigt haben. Auf einen - drucktechnisch - fetten Vergleich.

Die "Krone" verzichtet laut der ganzseitigen Mitteilung, beim Reichweitenvergleich grafisch zu übertreiben und verpflichtet sich, die Media-Analyse-Daten "nach den tatsächlichen Verhältnissen" darzustellen.  Bei gut 2,76 Millionen Lesern pro Ausgabe gegenüber 680.000 sollte wohl auch eine realistische Grafik zugunsten der "Krone" ausfallen.

Österreich darf dafür beim Marketing nicht allzu sehr übertreiben, entnehmen wir der "Krone"-Seite davor.

 Die kleinere, viertelseitige Einschaltung geht auf Kosten "Österreichs". Das Handelsgericht Wien untersagte der Fellner-Zeitung, Gutscheine oder Schecks "für bestimmte Waren" wie eine "Brüno-DVD" oder eine "Rücken-DVD" anzukündigen, "wenn diese Gutscheine bzw. Schecks entgegen dem durch die Formulierung bzw. Gestaltung der Ankündigung erweckten Eindruck nicht zum kostenlosen Bezug der genannten Produkte berechtigen, insbesondere wenn für deren Erwerb bei Einlösen der Gutscheine bzw. Schecks noch ein Betrag in Höhe von rund 90 Prozent des regulären Warenpreises bzw. EUR 8,90/DVD zu entrichten sind, ohne dass auf diesen Umstand auf dem Titelblatt hingewiesen wird." Derlei sollten die "Österreich"-Konsumentinnen doch nun wirklich schon gewöhnt sein, oder? (fid)

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    foto: faksimile
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