Bier seit dem Jahr 2000 um 37 Prozent teurer

12. April 2011, 15:24
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Die Bierpreise stiegen stärker als die Teuerung - Mineralwasser ist in Glasflaschen deutlich teurer als in Plastikflaschen

Wien - Die Preise für Limonaden, Mineralwasser und Bier sind in den vergangenen Jahren massiv in die Höhe geschnellt, zeigt ein Preisvergleich der Arbeiterkammer bei sechs Wiener Supermärkten und Diskontern. Limos, Mineral und Cola-Getränke haben sich demnach seit 2002 um 24 Prozent verteuert, Bier gar um 37 Prozent seit 2000. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex ist in den vergangenen elf Jahren um knapp 24 Prozent gestiegen.

Eine kleine Dose "Zipfer Märzen" etwa habe damals 50 Cent gekostet, heute würden im Schnitt 78 Cent verrechnet, teilte die AK am Dienstag mit.

Bei vielen Getränken hätten sich seit 2002 die Verpackungen verändert, so würden Limonaden und Mineralwasser kaum mehr in Glasflaschen angeboten. Vergleichbare Limos kosteten heute im Schnitt um fast 27 Prozent mehr als noch vor neun Jahren. Für den "Spar"-Orangensaft in der 1-Liter-Tetrapackung müssten heute 99 Cent hingeblättert werden, im Jahr 2002 seien es erst 62 Cent gewesen. "Das ist eine Preiserhöhung von 61 Prozent", rechnete AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina vor.

Cola-Getränke hätten sich seit 2002 durchschnittlich um knapp 22 Prozent verteuert. Für ein "Coca-Cola light" in der 1,5-Liter-PET-Flasche würden aktuell 1,52 Euro verlangt, damals 1,08 Euro.

Für Mineralwasser müsse im Schnitt knapp 19 Prozent mehr gezahlt werden. Auffallend laut AK: Die Preise für Mehrweggebinde seien deutlich stärker angezogen (+37 Prozent) als für Einweggebinde (+13,7 Prozent). (APA)

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    Den meisten wird das kühle Blonde trotz der kräftig gestiegenen Preise weiterhin gut schmecken.

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