Wissenschaftsrat bekommt weiblichen Zuwachs

12. April 2011, 12:11
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Physikerin Martina Havenith-Newen neues Mitglied - Karl will Frauenanteil auf 50 Prozent steigern

Wien - Der Wissenschaftsrat bekommt ein neues Mitglied: Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl ernennt die aus Deutschland stammende Physikerin Martina Havenith-Newen. Ein entsprechender Beschluss erfolgte im Ministerrat am Dienstag.

"Mit Martina Havenith-Newen bekommt der Wissenschaftsrat eine international angesehene Wissenschafterin mit umfassender Erfahrung und Expertise", betonte die Ministerin in einer Aussendung. Havenith-Newen folgt Irena Lipowicz nach, die zur neuen Bürgerrechtsbeauftragten der Republik Polen bestellt wurde. Die Funktionsdauer von Havenith-Newen, Physikerin an der Universität Bochum, beträgt sechs Jahre, eine Verlängerung ist möglich.

Ministerin will Halbe-Halbe

Der Wissenschaftsrat besteht aus zwölf Mitgliedern, die von der Bundesregierung auf Vorschlag der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung nach Nominierung durch den Wissenschaftsrat bestellt werden. Derzeit liegt der Frauenanteil im Wissenschaftsrat bei 25 Prozent. "Es ist mir ein Anliegen, dass bei den nächsten Bestellungen der Frauenanteil konsequent auf 50 Prozent erhöht wird", so die Ministerin.

Der Wissenschaftsrat dient zur Beratung der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, der gesetzgebenden Körperschaften und der Universitäten in Fragen der Wissenschaftspolitik sowie zur Beobachtung und Analyse des österreichischen Universitätssystems gemäß § 119 Universitätsgesetz. Den Vorsitz führt Jürgen Mittelstrass, seine beiden Stellvertreter sind Walter Berka und Herbert Mang. (red)

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