Schrille Stimme und Heiserkeit "wegreden"

12. April 2011, 10:54

Mit Training kann man an der persönlichen Ausstrahlung arbeiten

"Die menschliche Stimme ist ein herausragendes Persönlichkeitsmerkmal das unter professioneller Anleitung des Logopäden oder Stimm- und Sprechtrainers geschult werden kann. Denn ein noch so gutes Aussehen tritt in den Hintergrund, wenn die Stimme schrill, piepsig oder nasal klingt. Darauf weist die Diplomierte Logopädin Elisabeth Kratz anlässlich des "Tages der Stimme" in einer Aussendung hin.

Von der Stimme hängt auch die Wirkung ab: Eine Rede werde belanglos, wenn die Sprechmelodie monoton klingt oder zu hastig gesprochen wird und dabei Silben und Wörter "verschluckt" werden. Ständiges Räuspern und nach Luft "schnappen" stören den Zuhörer.

Vielredner wie Lehrer, Strafverteidiger, Universitätsprofessoren, Manager, Politiker, Verkäufer, Kundenbetreuer oder Mitarbeiter in Call-Centern sind oft am nächsten Tag heiser. Das lässt sich mit dem richtigen Stimmtraining vermeiden. Deutlichkeit, Sprech-Geschwindigkeit, Betonung, Resonanz, Lautstärke und auch den Stimmklang kann man positiv beeinflussen. (red, derStandard.at, 12.4.2011)

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