Clinton: "Wir freuen uns darauf, mit Präsident Ouattara zu arbeiten"
Washington - Nach der Festnahme des abgewählten Präsidenten Laurent
Gbagbo in Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) haben die USA seinem Nachfolger
Alassane Ouattara Unterstützung zugesichert. "Wir freuen uns darauf, mit
Präsident Ouattara zu arbeiten, während er seine Pläne für Aussöhnung,
wirtschaftliche Entwicklung und Erholung umsetzt", sagte US-Außenministerin
Hillary Clinton am Montag in Washington. Sie bezeichnete die Vorhaben des
international anerkannten gewählten Präsidenten als "harte Arbeit".
Gbagbos Festnahme sende ein "starkes Signal an Diktatoren und Tyrannen in der
gesamten Region und in aller Welt", sagte Clinton. "Sie dürfen den in freien und
fairen Wahlen geäußerten Willen ihres Volkes nicht missachten; und es gibt
Konsequenzen für alle, die sich an der Macht klammern", sagte sie. Die Bürger
der Elfenbeinküste rief sie auf, sich in Ruhe an den Aufbau ihres Landes zu
machen. Mit der Festnahme ging ein monatelanger blutiger Machtkampf in Elfenbeinküste
zu Ende. (APA)