Mehr Frauen in die Metallbranche

11. April 2011, 11:08
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Fachkräfte knapp: Berufszweig soll bei weiblichem Nachwuchs mit verbesserter Familienfreundlichkeit punkten

Berlin - Mehr Familienfreundlichkeit in Deutschlands Metallbetrieben - und mehr Frauen: Dazu hat der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, die Metall- und Elektroindustrie aufgefordert. Die Beschäftigten müssten es künftig leichter haben, Job und Kindererziehung unter einen Hut zu bringen, sagte Kannegiesser der "Rheinpfalz am Sonntag". Auch der Anteil der Frauen müsse steigen. Daher werbe der Arbeitgeberverband gemeinsam mit der IG Metall verstärkt bei jungen Mädchen, einen technischen Beruf zu ergreifen.

Zwar böten schon rund 95 Prozent der Metall- und Elektrounternehmen ihren MitarbeiterInnen Unterstützung bei Weiterbildung, Unterbringung von Kindern und der Pflege von Angehörigen an. Hier müsse aber noch mehr geschehen, sagte Kannergiesser dem Blatt mit Blick auf den erwarteten Fachkräftemangel. Deutschland benötige rund 70.000 IngenieurInnen jährlich, allerdings absolvierten nur 45.000 die Hochschulen. (APA/Ag.)

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    25.000 Fachkräfte fehlt der deutschen Metallbranche - weiblicher Nachwuchs wird daher verstärkt beworben.

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