Auszucker nach WM-Kampf

10. April 2011, 13:24
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Ex-Europameister Gevor ging nach der Disqualifikation wegen eines Kopfstoßes auf Trainer, Betreuer und Ringrichter los

Magdeburg - Mit einem Tobsuchtsanfall im Ring hat Profi-Boxer Khoren Gevor seiner Karriere den Knockout versetzt. Gerade war der WM-Kampf im Supermittelgewicht gegen den deutschen Titelverteidiger Robert Stieglitz in Magdeburg am Samstag wegen eines Kopfstoßes des Armeniers in der zehnten Runde abgebrochen worden, da rastete Gevor aus. Erst ging er auf Stieglitz' Trainer Dirk Dzemski los, dann drosch er auf einen Betreuer ein - und schließlich schlug er auch noch den Ringrichter.

Sechs Sicherheitskräfte und mehrere Ordner mühten sich am späten Samstagabend mit aller Kraft, den tobenden Ex-Europameister unter Kontrolle zu bringen. Mit riesiger Eskorte wurde Gevor in die Kabine gebracht. Gevor steht zumindest vor einer Sperre, wenn nicht gar vor dem Aus als Leistungssportler. "Bei der WBO wird er auf Lebenszeit gesperrt", beteuerte deren Supervisor. (APA/dpa)

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    Der Herausforderer konnte sich nach dem Abbruch einige Zeit nicht beruhigen.

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