Steve Wozniak: "Apple sollte offener sein"

10. April 2011, 11:07
131 Postings

Firmengründer könnte sich auch Rückkehr in das Unternehmen durchaus vorstellen

Er ist fraglos eine der schillerndsten Figuren der IT-Branche: Apple-Mitbegründer Steve Wozniak zählt sich bis heute zu den größten Fans des Unternehmens, gibt es ein neues iPhone steht "der Woz" schon mal selbst in der Reihe vor dem nächsten Apple Store. Eine aktive Rolle im Unternehmen nimmt der "andere Steve" hingegen schon lange nicht mehr ein, zwar steht er offiziell noch immer auf der Gehaltsliste von Apple, bereits seit 1987 ist er aber nicht mehr direkt involviert.

Wissen

Geht es nach Wozniak selbst, müsste dies aber nicht so bleiben: Wie er in einem aktuellen Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters bekennt, könnte er sich durchaus vorstellen, wieder eine aktivere Rolle bei Apple einzunehmen. "Es gibt einfach eine Unmenge an Informationen, die ich über Apples Produkte und die Konkurrenz habe, das hat sicher eine gewisse Relevanz". Allerdings seien dies natürlich seine privaten Einschätzungen, fügt der Apple-Mitbegründer hinzu.

Offenheit

Von den aktuellen Apple-Produkten zeigt er sich zwar uneingeschränkt begeistert, hat aber auch seine eigenen Wünsche an die Firma: "Ich bin davon überzeugt, dass Apple offener sein könnte, ohne Umsätze zu verlieren". Vor allem als Entwickler liebe er es einfach, wenn Technologie offen ist, und er seine eigenen Modifikationen anbringen könne. Davon ist Apple derzeit freilich meilenweit entfernt, das Unternehmen ist für seine strikte Kontrolle über die eigene Software bekannt. (red, derStandard.at, 10.04.11)

Der WebStandard auf Facebook

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Apple-Mitbegründer Steve Wozniak.

Share if you care.