Schiefe Optik

18. April 2011, 13:30
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Die Affäre rund um den ehemaligen VP-Delegationsleiter Ernst Strasser löste eine weitreichende Diskussion um Transparenz der österreichischen Politiker aus. derStandard.at hat die jüngsten und prominentesten Fälle von Lobbying, Nebengeschäften, Freunderlwirtschaft und dubioser Parteienfinanzierung für Sie übersichtlich zusammengefasst. Für alle genannten Politiker und ehemaligen Politiker gilt die Unschuldsvermutung.

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Zwei Undercover-Journalisten der Londoner Zeitung "Sunday Times" brachten Ernst Strasser, den ehemaligen Innenminister und VP-Delegationsleiter im Europäischen Parlament zu Fall.

Den Journalisten, die sich als Geschäftspartner ausgaben, erzählte er, ein Mitglied des Europäischen Parlaments zu sein, öffne ihm die Türen auf eine andere Art, als für Lobbyisten. Er verstehe sich als Lobbyist und Mitglied des Europäischen Parlaments. "Ein Lobbyist ist ein Lobbyist. Und ein solcher hat einen speziellen Geruch. Wir müssen also sehr vorsichtig sein", sagte Strasser.  Strasser trat zurück und löste damit eine folgenreiche Debatte über Transparenz und Lobbying aus.

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